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Handball

Handball

Ansprechpartner der HSG Pyrbaum-Seligenporten:
 

1. Geschäftsführer Alexandra Lippmann TSV Pyrbaum- Handball
2. Geschäftsfüher Stephanie Fruth SV Seligenporten-Handball


Abteilungsleitung der SVS-Handballer seit September 2016:
 
Abteilungsleiterin Stephie Fruth
stellvertr. Abteilungsleiterin Sandra Liebel
Schriftführer Peter Bartsch
Kassier Sonja Wild
Jugendleiterin Mariella Ehlers


Homepage HSG Pyrbaum-Seligenorten
 

Seit über 40 Jahren Handball beim SV Seligenporten

Vor über 40 Jahren, am 24. März 1972, trafen sich zahlreiche Mitbürgerinnen der Gemeindeteile Seligenporten, Rengersricht und Schwarzach im Sportheim des SV Seligenporten zur Gründungsversammlung der Handballabteilung.
Eingeladen hatten hierzu der damalige 1. Vorsitzende des SVS, Herr Otto Kost und der eigentliche Wegbereiter des Freizeit- und Handballsports, Herr Josef Lobenhofer.
Durch die Schaffung dieser neuen Abteilung wollte man insbesondere den Mädchen und jüngeren Frauen der Gemeindeteile die Möglichkeit eröffnen, beim SVS aktiv Sport zu treiben und damit die gesamte Familie für den Hauptverein gewinnen.

Dass dies keine leichte Aufgabe sein wird, musste Josef schon sehr bald feststellen. Konnten fehlende Trainingsmöglichkeiten - keine Halle, kein Platz, unzureichendes Trai-ningsmaterial - noch durch Einfallsreichtum und persönliches Engagement kompensiert werden, mussten aber Widerstände der Nachbarvereine und vor allem Vorbehalte in den eigenen Reihen des SVS, insbesondere bei den männlichen, fußballbesessenen Mitgliedern, überbrückt werden.
Nichts desto trotz war die neu gegründete Handball-und Gymnastikabteilung innerhalb kürzester Zeit auf stattliche 123 Mitglieder angewachsen, in der neben Josef Lobenhofer selbst, noch Klara Stachel, Erika Forster und Getraud Fesel als Übungsleiterinnen hervorragende Arbeit geleistet haben.
Besonders die weibliche Jugend der Gemeindeteile und der umliegenden Ortschaften entdeckten plötzlich ihre Liebe zum Handballsport, weshalb schon frühzeitig eine weibliche A-Jugend ins Leben gerufen werden konnte.

Nur sechs Monate später konnte die Abteilung bereits eine zweite weibliche A-Jugend-Mannschaft melden, die erstmals in der Sommerrunde 1973 am Spielbetrieb teilgenommen hat.
Als Betreuer für die beiden Mannschaften fand sich schnell ein langjähriges Vorstandsmitglied des SVS, Herr Willi Wernhammer, der in Folge über Jahre hinweg, zusammen mit Josef Lobenhofer, die Geschicke der Handballabteilung geleitet hat.

Das erste Highlight der Handballabteilung dann schließlich am 28. Juni 1972. Nur drei Monate nach der Gründung der Abteilung kam es zum ersten Kräftemessen unserer weiblichen A-Jugend gegen die Damenmannschaft der DJK Neumarkt. Vor einer imponierenden Kulisse von annähernd 300 Zuschauern fand dieses "Erste Spiel der Handballgeschichte" auf dem Fußballplatz des SVS statt.
Dass dieses Spiel mit 1:7 verloren wurde, war Nebensache; die Handballabteilung fing an zu leben.
Wie Spielstark diese weibliche A-Jugend aber tatsächlich war, sollte sich schon bald und vor allem über die folgenden Jahre hinweg, zeigen.

Von Anfang an mit von der Partie waren: Sonja Arzt-Kratzer (Torfrau), Brigitte Neupert-Beutemann, Lydia Arzt-Meyer, Carola Wagner-Stachel, Gislinde Wild-Wild, Angelika Katzer-Lindner, Andrea Wernhammer-Iberl, Rita Schmid-Lang, Theresia Heinloth-Heck, Gerda Forster-Rustler, Waltraud Kramer-Waller, Elisabeth Kolodziej-Meier.

Ein kurzer *Überblick der ersten Erfolge":

1. weibl. A-Jugend:
    Hallensaison 72/73    Kreismeister
    Feldsaison 73        Kreismeister
    Hallensaison 73/74     Kreismeister und Bezirksvizemeister (hinter dem 1. FCN)
    Hallensaison 74/75    Kreismeister
    Feldsaison 74        Kreismeister und Bezirksvizemeister (hinter dem 1. FCN)

2. weibl. A-Jugend:
    Hallensaison 72/73     Kreis-Vizemeister (hinter der 1. weibl. A-Jugend)
    Feldsaison 73        Kreisvizemeister (hinter der 1. weiblichen A-Jugend)

Darüber hinaus wurden die weiblichen A-Mädels noch Pokalsieger im Jahre 1973 -Sieg gegen TV Altdorf- und 1974 -Sieg gegen die SpVgg Diepersdorf.

Doch nicht nur beim Handball-Spielen waren die Mädels große Klasse, auch bei geselligen und freundschaftlichen Events standen sie ihre "Frau".
Unter der Obhut von Josef Lobenhofer und Willi Wernhammer und einer gehörigen Portion Gottvertrauen verbrachten die Mädels Zeltlager, Herbergsaufenthalte und sonstige Kurzausflüge nach Regensburg, Kehlheim, Rothenburg o.d. Tauber, an den Waginger See und nach München. Apropos München, dort spielten die Mädels in der Rudi-Sedlmayer-Halle das Vorspiel der damaligen Bundesliga-Herrenmannschaft von Milbertshofen vor ca. 6000 Zuschauern; die Partie gegen die A-Jugend von Milbertshofen ging denkbar knapp mit 9:10 verloren.

Aus den weiblichen A-Jugendlichen wurden schließlich -rein sportlich betrachtet- Damen, die fortan, wenn auch mit etwas zeitlicher Verzögerung, dort die Erfolgsstory weiter geschrieben haben.

Schon Frühzeitig nach der Abteilungsgründung und den Erfolgen der weiblichen A-Jugend, wurde eine weibliche C-Jugend ins Leben gerufen, die von den "alten Hasen" Andrea Wernhammer, Elisabeth Kolodziej, und Rita Schmid, unter der Leitung von Lydia Arzt und Carola Wagner, trainiert wurden.

1976 wurde erstmals die Domäne der Fußballer beim SVS durchbrochen; es wurde eine männliche Jugendmannschaft gegründet. Um nicht in Konkurrenz mit den SVS-Fußballern treten zu müssen, rekrutierte Josef Lobenhofer die Jungs aus den umliegenden Ortschaften / Gemeindeteilen; d.h., anfangs bestand die Mannschaft also nur aus Spielern, die zwar in Seligenporten wohnten aber nicht Fußball spielten oder eben aus "Fremden" handballbegeisterten Jungs der umliegenden Ortschaften.
Diese hat zwar ihre erste Begegnung gegen die DJK Neumarkt mit 9:11 verloren, was aber kein Hindernis dafür war, dass kurz danach eine   Herren-Handball-Mannschaft für Furore sorgte. In der Saison 86/87 gelang dieser der Aufstieg in die damalige A-Klasse. Leider dauerte diese Erfolgsstory nur kurze Zeit an, musste die Mannschaft doch nach Ende der Saison, Mitte 1988, wegen Spielermangels, zurückgezogen werden.

1979 war Josef Lobenhofer gezwungen sein Engagement bei den Handballern aus beruflichen Gründen zu beenden und widmete sich fortan primär seiner Tätigkeit beim BLSV.


In diese Zeit fiel auch das erste Open-Air-Handballturnier der SVS`ler, das bis 2010, mit einer kurzen Unterbrechung) fester Bestandteil des Vereinslebens gewesen war.
1974, im Rahmen der damaligen Einweihung des A-Platzes auf dem alten Vereinsgelände, fand das erste Turnier statt, zu dem 19 Mannschaften gemeldet hatten. In Folge steigerte sich die Teilnehmerzahl ab Anfang 2000 bis zu 64 Jugend- und Seniorenmannschaften und war somit eines der größten Open-Air-Turniere im Bezirk Mittelfranken bzw. Ostbayern.

Der absolute Höhepunkt in der Geschichte der Open-Air-Handballturniere beim SV Seligenporten dürfte aber wohl, anlässlich des 25jährigen Bestehens der Abteilung, die Abendveranstaltung unter dem Motto "Karibische Nacht", im Juli 1997, gewesen sein. Hier feierten annähernd 1000 Gäste auf dem alten Sportheimgelände mit einer Original-Sambagruppe, die für kurze Zeit den Brasilianischen Fasching aufleben ließ.

Ein solches Fest, das vom damaligen Abteilungsleiter Klaus Popelle initiiert worden war, hatte es bis dahin und hat es seither in der gesamten Vereinsgeschichte des SV Seligenporten nicht gegeben.

Bei der offiziellen Jubiläumsfeier zum 25jährigen Bestehen der Handballabeilung, am 25.07.97, im Sportheim, konnten Abteilungseiter Klaus Popelle und 1. Vorsitzender Horst Rödel, neben dem Bürgermeister der Großgemeinde, Herrn Holzhammer, den Kreisvor-sitzenden des Bezirks Mittelfranken, Herrn Horst Horalek, den BLSV Kreisvorsitzenden Leonhard Beck , Abordnungen der Nachbarvereine TSV Pyrbaum und TSV Pavelsbach, noch eine Vielzahl der "Mädchen von damals", der Gründungsmannschaft von 1972, begrüßen.
Josef Lobenhofer, der 25 Jahre zuvor die Handballabteilung ins Leben gerufen hatte, blickte in der im eigenen und humorvollen Art und Weise auf die vergangenen Jahre zurück.
Neben der Gründungsmannschaft, die mit der BLSV Silbernadel ausgezeichnet wurden, überreichte Herr Beck an Abteilungsleiter Klaus Popelle die BLSV Ehrennadel in Gold für 25 Jahre aktive Mitarbeit im Verein/BLSV; Dieter Meyer erhielt die BLSV Ehrennadel in Silber für 20 Jahre aktive Mitarbeit.
Horst Rödel überreichte schließlich an Petra Meier und Klaus Popelle die goldene Ehrennadel des SVS für besondere Verdienste in der Handballabteilung. Die silberne Ehrennadel  überreichte er an Dieter Meyer und den damaligen Herrentrainer, Michael Ramsauer, die bronzene Ehrennadel erhielten Beate Sonntag und Sonja Jäger.
Willi Wernhammers Einsatz wurde mit einem Geschenkkorb gewürdigt.

Wie schon angesprochen, setze sich die Erfolgsstory der Handballerinnen des SVS Anfang der 80er Jahre fort, die in dieser Zeit, von 1979 bis 1987, von Dieter Meyer trainiert und der hierbei 84/85 von Max Lindner unterstützt wurde. Dieter Meyer kam zwar aus der Fußballabteilung, in Ermangelung eines anderen "Freiwilligen" erklärte er sich aber schließlich bereit, den oft beschwerlichen Weg eines Damentrainers zu beschreiten.
Dieter Meyer blieb dem Handball -neben Fußball- bis Heute verbunden. Er war einer der Wegbereiter der Fusion der SVS Handballer mit denen des TSV Pyrbaum zur HSG Pyrbaum-Seligenporten in 2002 und gehört heute noch als Funktionär dem Bayerischen Handballverband, Bezirk Ostbayern, als Spielleiter der weiblichen D-Jugend an. Dieses Ehrenamt hat er seit nunmehr 15 Jahren inne.

Dennoch ließen die ersten Erfolge nicht lange auf sich warten. Mit einer gesunden Mischung aus alten, erfahrenen "Häsinnen" und jugendlichen "Rohdiamanten"  wurden die Damen I in der Saison 82/83 erstmals Meister der A-Klasse, scheiterten danach aber bei den Relega-tionsspielen am Aufstieg in die Bezirksliga.

83/84 fehlte lediglich ein Tor um erneut A-Klassen-Meister zu werden; es reichte nur zum Vizemeister. 84/85 dann der ersehnte Aufstieg; mit 32:0 Punkten Meister und in den Relegationsspielen ebenfalls ungeschlagen; der Aufstieg in die Bezirksliga war perfekt.
In den folgenden Jahren platzierten sich die Damen in der neuen Liga immer auf dem 3. Platz, ehe sie 86/87 als Zweitplatzierte das Entscheidungsspiel um die Relegationsspiele zur Oberliga gegen Falke Nürnberg unglücklich verloren haben.
Ab der Saison 87/88 übernahm die ehemalige jugoslawische Nationalspielerin Katica Bedenikovic als Spielertrainerin die Geschicke der Handballdamen, es folgten weitere Jahre "erfolgreicher Damenhandball" in Seligenporten.

Einen letzten Höhepunkt in der Geschichte der SVS-Handballer verzeichneten die Damen I mit Ablauf der Saison 2001/2002, als ihnen unter dem damaligen Trainer, Jörg Arndt, der Aufstieg in die Bezirksliga gelang.

Nachdem die Handballer des SVS aber mit Ablauf dieser Saison mit den Handballern des TSV Pyrbaum die HSG Pyrbaum-Seligenporten eingegangen waren und Pyrbaum in der Landesliga gespielt hat, spielten die Damen I, einer Mischung aus Spielerinnen des SVS und des TSV, fortan in der höheren Klasse, in der Landesliga
Die zweite Mannschaft, ebenfalls eine Mischung aus den beiden Abteilungen spielte um Punkte in der Bezirksklasse.
Es gab aber auch, zumindest in den Anfangsjahren der HSG, eine dritte Mannschaft, die ebenfalls Bezirksklasse spielte. Und siehe da, hier fanden sich wieder einige der Gründungs-mädchen von 1972 wieder -nur zwischenzeitlich ein paar Jahre älter, aber keinesfalls einen Funken ruhiger oder weniger ehrgeizig-, um der Mehrzahl der gegnerischen Jungspunde das Fürchten zu lernen. Mit von der Partie auch wieder Dieter Meyer, als Trainer und Betreuer, der offensichtlich nicht ohne seine Handballerinnen sein konnte.

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