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2:1 SVS mit Paukenschlag bei den Club-Amateuren

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 25.03.2018
2:1  SVS mit Paukenschlag bei den Club-Amateuren

Mario Götzendörfer und Marco Weber krönen mit ihren Treffern eine tolle Mannschaftsleistung der Klosterer.

Der SV Seligenporten sorgt bei den Club-Amateuren für einen Paukenschlag und holt sich mit einem 2:1 (0:0)-Sieg einen eminent wichtigen Sieg im Abstiegskampf. Grundlage für diesen allenfalls erhofften, niemals aber erwarteten Erfolg, der eine Serie  von acht Spielen ohne Dreier beendete, war eine überragende Mannschaftsleistung. „Jetzt hat wohl jeder kapiert, in welcher Situation wir stecken und dass es gegen den Abstieg geht“, brachte Mario Götzendörfer, Schütze des 1:0, das Geschehen hernach auf den Punkt. In dieselbe Kerbe schlug auch der ebenfalls erfolgreiche Marco Weber, indem der an diesem Tag wohl beste Akteur meinte, dass „heute  jeder für jeden gekämpft hat.“
Im Vergleich zum Spiel gegen Illertissen brachte Coach Roger Prinzen Odilon Faria da Cruz für den an Wadenproblemen laborierenden Julian Schäf in der Abwehr, während im Mittelfeld Marco Weber für Tim Olschewski (Entzündung im Fuß) auflief. Das sich der wegen des Memminger Erfolges am Vortag auf einen direkten Abstiegsplatz abgerutschte SVS viel vorgenommen hatte, wurde den bei vorfrühlingshaften Temperaturen anwesenden 333 Zuschauern schnell deutlich. Statt sich hinten einzuigeln, attackierten die Oberpfälzer früh den ballführenden Gegenspieler und suchten selbst ihre Möglichkeiten in der Offensive. Echte Torgefahr aber sollte, trotz zweier Schüsse von Raffael Kobrowski (6., 14.) nicht aufkommen. So dauerte es bis zur 21. Minute ehe die die ob der forschen Spielweise ihres Gastes sichtlich überraschten Club-Akteure durch Erik Engelhardt ihren ersten brauchbaren Angriff verbuchten. Wer glaubte, dass sich die hochfavorisierte Heimelf allmählich freischwimmen würde, sah sich bald gründlich getäuscht. So versuchte es der aufgerückte SVS-Innenverteidiger erst mit einer artistischen Direktabnahme (26.), bevor Fotios Katidis an Keeper Johannes Kreidl scheiterte und Faria da Cruz den Nachschuss in Richtung des erst vor kurzem erneut ausgezeichneten Nachwuchsleistungszentrums schickte (29.). Wurde der FCN einmal gefährlich, ging es meist über Manuel Feil. Die Nummer acht war es dann auch, der für seine Mannschaft die bis dorthin beste Torgelegenheit hatte, als er aus zehn Meter über das Tor köpfte (38.).
Fünf Minuten nach der Pause sollten die Klosterer für ihren enorm couragierten Auftritt endlich belohnt werden. Nach einem Foul von Christoph Wallner an Marco Weber, zeigte der gut leitende Schiedsrichter Thomas Stein (Homburg/Main) wohl zu Recht auf den Punkt. Götzendörfer ließ sich die Chance nicht entgehen und netzte humorlos zum 1:0 ein. Der FCN versuchte nun mehr Druck aufzubauen, blieb aber in der Vorwärtsbewegung erstaunlich harm- und ideenlos. Vielmehr hätte Katidis eigentlich das 2:0 machen müssen, blieb aber völlig frei erneut an Kreidl (61.) hängen. „Vielleicht habe ich zu viel nachgedacht, statt einfach zu schießen“, so Katidis hinterher. Besser machte es dann Marco Weber, der etwa 25 Meter vor dem Tor an den Ball kam. Kapitän Stanislaus Herzel, ahnte die Gunst der Stunde als er seinem Kameraden zurief: „Trau dich!“ Und der Angesprochene traute sich und hämmerte die Kugel am verdutzten Kreidl vorbei zum 2:0 ins Netz (68.). Nun mit dem Rücken zur Wand, legte die stärkste Offensive der Liga endlich los. Zischte ein Freistoß von Andreas Knipfer noch am Gehäuse von Sebastian Kolbe vorbei (80.), war es sechs Zeigerumdrehungen später Philipp Hercher, der aus kurzer Distanz zum 1:2 abstaubte (86.). Mehr aber ließen Kolbe und seine sich den nun wie Hagelkörner hereinprasselnden Bällen mutig entgegenstemmenden Vordermänner nicht zu und sicherten sich somit einen so wichtigen, wie auch absolut verdienten Sieg.

Stimmen zum Spiel:
Roger Prinzen, Trainer SV Seligenporten. „Wir wollten Fußball spielen und vorne unsere Möglichkeiten nutzen, das ist uns ganz gut gelungen. Ich bin vom Auftritt meiner Mannschaft angetan. Wir haben mutig agiert. In den letzten zehn Minuten haben wir dem Druck Stand gehalten und verdient gewonnen.“

Reiner Geyer, Trainer 1. FC Nürnberg II: „Es war ein Spiel, in dem wir unseren Fluss und unsere Einstellung nicht gefunden haben. Wir haben hinten heraus Moral bewiesen und alles versucht, es aber gegen eine Gästemannschaft, die hinten gut stand, nicht mehr geschafft. Das Ergebnis ist am Ende durchaus verdient.“
 

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