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Colak macht den Unterschied

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 10.03.2014
Colak macht den Unterschied

Der gestern schon in der Bundesliga zum Einsatz gekommene Stürmer sorgte mit einem Doppelpack für die 0:2-Niederlage der Klosterer gegen den 1.FCN II.

Trotz einer aufopferungsvollen kämpferischen Leistung, mussten sich der SV Seligenporten dem 1.FC Nürnberg mit 0:2 geschlagen geben. Ursächlich für dieses Resultat war, dass der Gast mit Stürmer Antonio Colak einen „Knipser“ in seinen Reihen hatte, die Klosterer hingegen zu wenig Durchschlagskraft offenbarten.
Dass der 1.FCN II diese Begegnung sehr ernst nimmt, konnte man schon vor dem Anpfiff feststellen. Standen doch mit Keeper Patrick Rakovsky und Stürmer Antonio Colak zwei Akteure in der Startelf, die schon am Vortag bei den Bundesliga-Profis zugange waren. Der Gast aus Nürnberg wollte vor 536 Zuschauern – unter ihnen auch Profi-Coach Gerdjan Verbeek - denn auch nichts anbrennen lassen und übernahm sofort die Spielkontrolle, tat sich aber gegen den couragiert und beherzt verteidigenden SVS zunächst recht schwer. Dieser kreierte auch die erste nennenswerte Aktion, als Michael Brandl nach innen Flankte, der zentral stehende Marco Wiedmann aber nicht herankam (10.). Letztgenannter konnte wenig später nach einem Schlag auf das Knie nicht weitermachen und wurde von Christian Knorr ersetzt. Nach einem Freistoß von Pascal Worst, der knapp neben am rechten Pfosten vorbeirauschte, kamen die Nürnberger allmählich besser zur Geltung. So versetzte Antonio Colak zuerst seinen Bewacher Brandl, um dann den mitgelaufenen Mariusz Stepinski zu bedienen, dessen Schuss SVS-Keeper Dominik Brunnhübner zur Ecke klärte (28.). Auch sein Gegenüber Patrick Rakovsky musste seine Klasse beweisen, als Knorr frei zum Schuss kam (32.). Auf der Gegenseite sorgte Sebastian Gärtner mit einem Freistoß, der knapp über das Gebälk zischte, für Gefahr (34.). Auch die letzte Gelegenheit kurz vor der Pause gehörte dem nun eine recht ruppige Gangart an den Tag legenden Club. Doch der Schrägschuss von Philipp Klement ging ins Aus.
Auch nach dem Seitenwechsel gaben die Franken klar den Ton an. Nachdem SVS-Torhüter Dominik Brunnhübner gegen Niklas Stark noch parierte (47.), musste er sich neun Minuten später geschlagen geben. Sinan Terkerci spielte sich auf der linken Seite durch und gab Colak per Flachpass die perfekte Vorlage, um aus kurzer Entfernung zum 0:1 einzuschieben. Nur zwei Zeigerumdrehungen stand Colak erneut parat, fand diesmal in Brunnhübner aber seinen Meister. In der 64. Minute dann hatte Rico Röder die Ausgleichschance auf dem Fuß, zielte aber aus etwa zwölf Metern neben den Kasten. Die Klosterer versuchten nun mit Macht das Blatt noch zu wenden und Trainer Florian Schlicker warf mit Cem Ekinci und Matthias Katerna sämtliches noch vorhandene Offensiv-Personal ins Rennen. Allein – es half nichts. So klärte Rakovsky einen Ekici-Schuss ebenso zur Ecke (73.), wie auch einen Hammer von Knorr (78.). Die Nummer 17 des SVS war dann auch der Ausgangspunkt für den nächsten Aufreger, als er Katerna maßgenau servierte, dessen Kopfball aber über die Latte strich (80.). Doch mit der nächsten Szene der Partie sollte Colak die Rebellion des Unterdogs endgültig ersticken. Nach einer von Klement herein geschickten Ecke stieg er am höchsten und wuchtete den Ball zur Entscheidung ins Netz (83.).
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Stimmen zum Spiel:
Florian Schlicker, Trainer SV Seligenporten: „Wir sind gut in die Partie gekommen und haben den Club unter Druck gesetzt, aber nach etwas 20 Minuten den Faden verloren. Beim 0:1 haben wir dann geschlafen. Anschließend haben wir alles nach vorne geworfen und hätten den Ausgleich machen müssen. Nach dem 0:2 war die Messe gelesen.“

Roger Prinzen, Trainer 1.FC Nürnberg II: „ Mit der ersten Halbzeit kann ich nicht zufrieden sein. Dort haben unsere Laufwege nicht gestimmt. Nach dem Seitenwechsel sind wir viel über die Außenpositionen gekommen, aber den Gegner auch zu einigen Chancen eingeladen. Der Sieg geht aber dennoch in Ordnung.“
 

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