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Denkzettel für die Klosterer

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 15.02.2016
Denkzettel für die Klosterer

Testspiel. Beim 2:4 (1:2) gegen den VfL Frohnlach lässt der SVS nach gutem Beginn fast alles vermissen.

Der SV Seligenporten kassierte gegen den VfL Frohnlach mit einem 2:4 (1:2) seine zweite Niederlage im vierten Testspiel und ließ dabei insbesondere im zweiten Durchgang fast alles vermissen. Dabei kamen die Klosterer auf dem relativ kurzen Kunstrasenplatz am Fuße der trutzigen Veste zunächst richtig gut ins Spiel. Nach durchaus gehaltvollen Chancen für Rico Röder (9.) und Lino D’Adamo (10.), setzte sich Patrick Hobsch unter den Augen seines Vaters und ehemaligen Bundesliga Torjägers Bernd unwiderstehlich durch und sorgte mit einem Schuss aus 18 Metern für die 1:0-Führung (12.). Ist es gemeinhin so, dass eine schnelle Führung dem Tun des betreffenden Teams Sicherheit verleiht, verlor das bis dorthin variable und zügige Tun des SVS nun seltsamer Weise zusehends an Struktur. Die Frohnlacher ihrerseits nutzten diesen Umstand, indem sie sich immer mehr Spielanteile erarbeiteten.  Blieben die Bemühungen in der Offensive erst recht harmlos, musste SVS-Torhüter Christopher Pfeiffer nach einer guten halben Stunde bei einem strammen Schuss von Tevin Mc Cullough dann zum ersten Mal richtig zupacken. Acht Minuten später belohnte sich der VfL, als Lukas Pflaum ein Zuspiel von der linken Seite zum 1:1 in die Maschen beförderte. Nur zwei Zeigerumdrehungen später brachte ein von Sebastian Wagner eingefädelter und vom wuseligen Mc Cullough erfolgreich abgeschlossener Konterangriff sogar das 2:1 für Frohnlach.
Nach dem Seitenwechsel sollten sich die Kräfteverhältnisse sogar noch deutlicher verschieben. Während die in der Bayernliga tief im Abstiegskampf verstrickten Oberfranken mit druckvollen Aktionen für Furore sorgten, bekamen die Aufstiegsambitionen hegenden Klosterer bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt immer kältere Füße. Insbesondere in der Rückwärtsbewegung und im Zweikampfverhalten klappte fast gar nicht mehr. Erwies Domenic Lauerbach dem SVS noch den Gefallen, das Leder aus nur fünf Metern mindestens ebenso weit über das Gebälk zu dreschen (52.), vollstreckte der überragende Mc Cullough dann zum 3:1 (56.). Yannick Teuchert ließ mit einem Knaller von der Strafraumgrenze das 4:1 (63.) folgen. Das der SVS nicht sogar in ein komplettes Debakel rutschte, hatte er nur dem Schusspech der jetzt richtig gepuschten und enorm spielfreudigen Frohnlacher zu verdanken, die durch Sinan Bulat und Kevin Hartmann  noch jeweils einen Latten- und Pfostentreffer verzeichneten.
Auch die Tatsache, eines unmittelbar vor dem Schlusspfiff an Patrick Hobsch verwirkten und von Stephan König vor dem Schlusspfiff zum 2:4 verwandelten Foulelfmeters kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass dem Trainerduo Florian Schlicker und Serdal Gündogan noch jede Menge Arbeit bis zum am 27. Februar gegen den SSV Jahn Regensburg II geplanten Start in die Restrückrunde verbleibt.       

Der SVS spielte mit:
Pfeiffer (46. Müller) – Neuerer, Woleman, Räder – Schäf, Gajic, Klose (46. Ammon), Röder (46. Christ), D‘ Adamo – Herzner (46. König), Hobsch
 

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