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Die zwei Gesichter des SV Seligenporten

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 18.09.2017
Die zwei Gesichter des SV Seligenporten

Während die Klosterer gegen den FC Ingolstadt II 04 in der ersten Hälfte vollauf überzeugten, lief nach der Pause nichts mehr zusammen.

Dass ein Fußballspiel aus zwei Halbzeiten besteht, ist eine allen Fans wohlbekannte Tatsache. Ein eindrucksvolles Zeugnis darüber, wie unterschiedlich diese zuweilen ausfallen können, legte die 1:4 (1:1)-Niederlage des SV Seligenporten gegen den FC Ingolstadt 04 II ab.
Mit Ausnahme von Danilo Dittrich, der für den nach einer Muskelverletzung wiedergenesenen Pascal Schärtel weichen musste, schickte Kloster-Coach Roger Prinzen die gegen den 1. FC Nürnberg II siegreiche Formation ins Rennen. Und wie schon in den letzten Partien geschehen, vermochte der SVS durchaus zu gefallen und setzte durch Mario Götzendörfer, der von der Strafraumgrenze aus knapp vorbei zielte, den ersten Akzent (8.). Leider aber gehören zum SVS-Repertoire auch unnötige Patzer im Spiel nach vorne. Einen solchen nutzte Ryoma Watanabe, als er die Kugel klug auf Robert Leipertz weiterleitete. Der eigentlich der ersten Mannschaft angehörige Profi, scheiterte mit seinem 14-Meter-Schuss zunächst an dem auf der Linie postierten Stanislaus Herzel, beförderte aber den Abpraller mit der ganzen Erfahrung seiner mehr als 70 Profieinsätze zum 1:0 (16.) abgeklärt ins Netz. Der SVS aber zeigte, dass er es mittlerweile gelernt hat, mit einem Rückstand umzugehen und machte mit seiner forschen Spielwiese einfach weiter. Die Belohnung sollte sich sehr bald einstellen, als der am langen Pfosten lauernde Pascal Schärtel einen von Mariusz Suszko hereingegebenen Eckball aus kurzer Distanz zum 1:1 (20.) einköpfte. Nun entwickelte sich eine offene, höchst abwechslungsreiche Begegnung, in der Alexander Kogler mit einem Kopfball knapp neben dem rechten Winkel den FCI beinahe erneut in Front gebracht hätte (25.). Drei Minuten vor der Pause war es dann Michael Senger, dessen Fernschuss SVS-Keeper Sebastian Kolbe alles abverlangte. Seligenporten aber blieb die Antwort jeweils nicht lange schuldig. So scheiterte erst Fotios Katidis an Fabijan Buntic (37.), bevor  Schärtel ebenfalls im Ingolstädter Schlussmann seinen Meister fand (44.).
Benutzten die nur 164 Zuschauer erst ihre Hände, um die Akteure mit Applaus in die Pause zu schicken, rieben sie sich damit wenig später verwundert die Augen. Hatte es fortan doch den Anschein, als ob die Klosterer sämtliche Tugenden in der Kabine ließen, während der FCI die Seinigen nun beeindruckend in die Waagschale warf. Insbesondere die eingewechselten Mario Gianluca Rizzo und Amar Suljic wirbelten ihren Gastgeber fast nach Belieben durcheinander. So war es nur folgerichtig, dass eine Gemeinschaftsarbeit beider Akteure in die erneute Ingolstädter Führung  mündete, nachdem Sulijc einen von Rizzo getretenen Eckball rechts unten im SVS-Gehäuse versenkte (61.). Drei Minuten später verpasste Leipertz mit einem Pfostenknaller die frühzeitige Entscheidung. Davon ließ sich der Unterbau des Zweiligisten nicht im geringsten beirren, sondern schnürte seinen mittlerweile jedes Zusammenspiel abhandengekommenen Gegner in dessen eigener Hälfte ein. Lediglich ein Schuss von Sven Seitz (73.) brachte in dieser Phase etwas Entlastung. Zwar wirkte sich auf Seligenportener Seite dann mit Yuri Meleleo die Einwechslung eines dritten Stürmers sichtlich belebend aus, eine echte Wende sollte sie aber nicht mehr erzwingen können. Vielmehr bereitete Leipertz mit einem wunderschönen Heber aus etwa 25 Metern über Kolbe hinweg zum 3:1 (87.) dem Aufbegehren ein jähes Ende, bevor Suljic mit dem Schlusspfiff auf 4:1 erhöhte und den SVS dann doch etwas unter Wert geschlagen vom Platz schickte.                                     

Stimmen zum Spiel:
Roger Prinzen, Trainer SV Seligenporten. „Der letzte Eindruck vom Spiel gefällt mir gar nicht. In der ersten Halbzeit war es ein ordentliches Spiel, sowohl defensiv als auch offensiv. In der zweiten Hälfte haben wir die Bälle nicht mehr bekommen und die Räume nicht mehr eng gemacht.“

Roland Reichel, Interimstrainer FC Ingolstadt 04 II: „Es war ein Spiel mit den glücklicheren Sequenzen für uns. Ein 4:1 klingt nach einer klaren Geschichte, was es aber nicht war. Die Aggressivität gegen eine der spielerisch besten Mannschaften der Liga war von dann besser, was somit auch zum Sieg geführt hat
 

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