bayern bayern twitter rss
Anyway Werbeagentur
Max Aicher Unternehmensgruppe
Spielverein Seligenporten Logo
Offizielle Seite des Spielverein Seligenporten

Ein Zähler, geboren aus Mut und Leidenschaft

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 09.04.2017
Ein Zähler, geboren aus Mut und Leidenschaft

Der SV Seligenporten überrascht mit einem 1:1 (1:0)  beim souveränen Spitzenreiter SpVgg Unterhaching und lieferte dabei seine beste Leistung seit langem ab.

So kann man sich täuschen: Statt der allseits erwarteten Niederlage, entführt der stark abstiegsbedrohte SV Seligenporten mit einem 1:1 (1:0) bei der so gut wie als Meister feststehenden SpVgg Unterhaching einen Zähler. Und dieser war nicht etwa nur glücklich, sondern aufgrund einer famosen Leistung sogar absolut verdient. Im Vergleich zu den mageren Vorstellungen in Schalding und erst recht gegen den TSV Buchbach, überzeugten sämtliche Klosterkicker mit einer tollen läuferischen wie auch kämpferischen Vorstellung, der es aufgrund der zahlreichen spielerischen Momente auch an der optischen Würze  nicht fehlte.
           Obwohl mit derselben Aufstellung wie bei der 0:1-Pleite in Schalding angetreten, barg diese Verpackung doch diesmal einen ganz anderen Inhalt. Denn kaum war der Anpfiff des unauffällig leitenden Schiedsrichter Markus Pflaum (Dörfleins) unter dem im strahlend blauen Himmel verklungen, spürte wohl jeder der  1500 Zuschauern den Willen des Unterdogs, hier etwas zu reißen. Gleich hungriger Raubtiere attackierte er seinen Gegner, hatte aber auch Glück, nicht schon gleich schmerzhaft verwundet zu werden, als Kapitän Pascal Worst einen Schuss von Stephan Hain von der Linie kratzte (5.). In der Folge aber kamen die Klosterer immer besser zur Geltung und verbuchten in der 15. Minute dann selbst eine exzellente Chance. Nach einem klugen Zuspiel von Marcel Mosch, stand Patrick Hobsch plötzlich völlig frei, verlieh seinen Schuss aus zehn Meter aber zu wenig Wucht, so dass Torhüter Stefan Marinovic sicher klären konnte. Seinen nächsten Einsatz zwölf Zeigerumdrehungen später wird der Keeper der Neuseeländischen Nationalmannschaft dann bestimmt nicht so schnell vergessen, als er zu weit vor dem Tor postiert, einen von Fabian Klose aus etwa 35 Metern hereingebrachten Freistoß über die Fingerspitzen und zum 1:0 für den SVS ins Tor rutschen ließ. Warum der Schütze selbst seinen künstlerisch wertvollen Treffer recht gelassen zu Kenntnis nahm, gab er hinter preis: „Eigentlich wollte ich eine lange Flanke auf den zweiten Pfosten schlagen,  dabei ist mir der Ball ein wenig über den Fuß gerutscht. Das er dann reingeht, war natürlich auch etwas glücklich.“ Dieser Lapsus stachelte den Ligadominator erst so richtig an, der nun Angriffswelle um Angriffswelle in Richtung SVS-Abwehr schickte. Dass sich dieses allzu oft so morsche Konstrukt,  nun als wehrhafte Mauer erwies, lag sicherlich auch an der mangelnden Treffsicherheit des Gegners und ein wenig glücklicher Umstände geschuldet, weil Pascal Worst erneut gegen Hain auf der Linie klärte (30.). Das eigentliche Fundament aber gründete auf nimmermüdem Teamwork und unbedingter Konzentration aller SVS-Kicker. Dass die beste Offensive der Liga dennoch nicht völlig an die Kandare genommen werden kann, sollte die 51. Minute beweisen.  Nach einer Flanke in den Strafraum vermochte SVS-Keeper Patrick Bogner die Kugel nur nach vorne abzuwehren, wo Sascha Bigalke am schnellsten Schaltete und aus etwa acht Metern zum 1:1 vollstreckte. Nun verstärkte Unterhaching den Druck, um den Gegner den entscheidenden Ko zu versetzen. Der aber war keinesfalls gewillt sich diesem Unterfangen zu fügen, sondern hielt weiterhin wacker und leidenschaftlich dagegen. So stoppte Worst den im Vollsprint heranrauschenden Alexander Piller (73.) ebenso im allerletzten, wie er gegen Hain die Oberhand behielt (81.). Kurz nachdem Bogner einen Kopfball von Christoph Greger per Hechtsprung entschärfte (88.) war Schluss und der SVS durfte tatsächlich mit einem allenfalls erhofften, nie aber für wirklich realistisch gehaltenen Zähler die Heimreise antreten.                   

Stimmen zum Spiel:
Florian Schlicker, Trainer SV Seligenporten: „Wir sind heuer richtig gut aufgetreten und haben uns einen mutigen Punkt erkämpft. Natürlich war heute auch etwas Glück dabei, doch unser Plan, den Gegner hoch anzulaufen und energisch zu bekämpfen, ist voll aufgegangen.“

Claus Schromm, Trainer SpVgg Unterhaching: „Der SV Seligenporten spielte heute auf Sekt oder Selters und hat uns mutig zugestellt. Trotzdem aber hätten wir die eine oder andere Chance durchaus reinmachen können und wenn uns dies gelungen wäre, dann wäre dieser Nachmittag für uns wesentlich entspannter gelaufen
 

Copyright © 2017 Spielverein Seligenporten, alle Rechte vorbehalten. Powered by ANYWAY