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Ein Zähler mit Licht und Schatten

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 18.03.2018
Ein Zähler mit Licht und Schatten

Während sich die Klosterer bei 1:1 gegen Illertissen stark verbessert zeigen, spitzt sich die Tabellensituation weiter zu. Am Dienstag kommt der SV Schalding-Heining ins Kloster.

Seligenporten. „Insgesamt war es ein Punkt für die Moral – nicht mehr und nicht weniger“, brachte SVS-Coach Roger Prinzen das Geschehen beim 1:1 (0:0) seiner Klosterer gegen den FV Illertissen auf den Punkt.
Die negative Seite dieser zwiespältigen Analyse resultiert vor allem daraus, dass die beiden unmittelbar vor dem SVS rangierenden Konkurrenten aus Bayreuth und Fürth jeweils Siege einfuhren und sich dadurch der Rückstand zum ersten Nichtabstiegsplatz auf nunmehr sieben Zähler aufsummierte. Immerhin aber – und dies ist der positive Aspekt – zeigte der SV Seligenporten nach dem Debakel gegen Buchbach wieder sein anderes Gesicht und bot  dem klar favorisierten FVI mit jeder Menge Einsatzbereitschaft und Mannschaftsgeist Paroli. Auch in spielerischer Hinsicht wusste der Dorfklub durchaus zu gefallen, ließ aber einmal mehr, so Prinzen, „die Effektivität vermissen.“
Im Gegensatz zum vergangenen Dienstag änderte Prinzen sein Team auf zwei Positionen So ersetzte Mario Götzendörfer Marco Weber und Kai Neuerer durfte für Neuzugang Odilon Faria da Cruz ran. Nach einer verteilten Anfangsphase stand SVS-Keeper Sebastian Kolbe dann plötzlich im Blickpunkt, als er einen Schuss von Philipp Strobel über die Latte lenkte (22.). Kurz darauf bot sich auf der Gegenseite Neuerer die Chance zur Führung, der die Kugel aber aus etwa 18 Metern am Tor vorbei bugsierte. In der Folge übernahmen die nun enorm früh pressenden und die Räume eng machenden Illertisser mehr und mehr das Kommando. Dass diese nicht mit einer Führung in die Pause gingen, war das Verdienst von Kolbe, der einen Knaller von Moritz Nebel mit den Fingerspitzen an die Latte lenkte (38.). Hier auf der Hut, behielt der Torhüter auch im Duell mit Daniel Lang die Oberhand (42.).
Kolbes Vorderleute legten im zweiten Durchgang dann eine Schippe drauf, ohne aber zwingende Gelegenheiten zu kreieren. Dies rächte sich dann, als Maurice Strobel eine schöne FVI-Kombination über mehrere Stationen mit einem wuchtigen Schrägschuss aus etwa 12 Metern zum 1:0 veredelte (62.). Mahnte Prinzen im Vorfeld der Partie noch, dass „wir uns nach einem Rückstand nicht in Mitleid suhlen dürfen“, lobte er seine Equipe diesmal für „die gute Reaktion die wir nach dem Rückstand gezeigt haben.“ Freilich auch begünstigt durch nachlassende Gäste, kämpften die Klosterer nun um jeden Meter des recht gut bespielbaren Rasens. Der Lohn sollte schließlich folgen, nachdem Tim Olschewski eine Flanke von Neuerer zum 1:1 ins Netz köpfte. Beinahe hätte es  gegen die ab der 82. Minute gelb-rot dezimierten Illertisser sogar noch zum Sieg gereicht. Doch der eingewechselte Marco Weber setzte einen Freistoß nur an den Pfosten, wie auch Kobrowski das zurückprallende Leder ebenso ans Gestänge lenkte (83.).
Nun gilt es diese Leistung im bereits am kommenden Dienstag (19 Uhr) anstehenden Heimspiel gegen den SV Schalding-Heinig zu bestätigen. Mit 33 Zählern haben sich die Passauer  ein sechs-Punkte-Polster zum ersten Relegationsplatz geschaffen. Gefürchtet ist Schalding für sein schnelles Umschaltspiel. Eine Taktik also, die dem SVS gegen Buchbach zum Verhängnis wurde. Diese im Laufe der Jahre stets verfeinerte Spielweise ermöglicht es Schalding, ihre mit bereits 53 Gegentreffern unübersehbaren Abwehrschwächen, meist zu kaschieren, verfügen sie doch mit 43 erzielten Toren auch über einen enorm gefährlichen Angriff. Mit dem Abgang von Stürmer Stefan Schnabel, zum Drittligisten FSV Zwickau mussten die Schaldinger in der Winterpause allerdings eine ganz dicke Kröte schlucken.                                   

Am Rande notiert:
Mit dem 1:1 gegen Illertissen, beendete Tim Olschewski für die Klosterer eine Serie von 570 Minuten ohne Torerfolg. Der bis dorthin letzte Treffer gelang Raffael Kobrowski beim 2:2 gegen den FC Bayern München II.
Julian Schäf musste gegen Illertissen nach 35 Minuten wegen Wadenproblemen passen. Sein Mitwirken am Dienstag  ist fraglich.
 

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