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Einsatz, Kampf und spielerische Klasse - aber wieder kein Treffer

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 10.08.2014
Einsatz, Kampf und spielerische Klasse - aber wieder kein Treffer

Trotz einer eindrucksvollen Mannschaftsleistung kommt der SVS gegen den FC Eintracht Bamberg nicht über ein 0:0 hinaus und stürzt nun sogar ans Tabellenende.

Für die aufgrund zahlreicher Verletzungen fast auf dem personellen Zahnfleisch gehenden Klosterer, hatte Marco Christ mit einem Freistoß aus 18 Metern die erste Gelegenheit, schlenzte die Kugel aber über die Latte (2.). Doch auch der Gast aus Bamberg versteckte sich nicht, so dass sich ein interessantes, mit viel Laufbereitschaft versehenes Spiel entwickelte.  Nach einer Viertelstunde flankte der auf dem linken Flügel mächtigen Wirbel erzeugende Dominik Richter ins Zentrum, wo Mergim Neziri aber einen Schritt zu spät kam. Fast unmittelbar danach stürzte SVS-Keeper Dominik Brunnhübner in bester Manuel-Neuer-Manier aus dem Kasten, um per Kopfball zu klären. Der Bamberger Dominik Schmitt versuchte die Situation zu nutzen, sendete die Kugel aber aus 35 Metern statt ins leere Tor gen Himmel. Während der SV Seligenporten spielerisch gefällig kombinierte und den ballführenden Spieler früh attackierte, versuchte die Eintracht ihr Glück mit vielen langen Bällen. Dies hatte zur Folge, dass die Heimelf zwar die wesentlich größeren Spielanteile für sich beanspruchen durfte, ihr Keeper Brunnhübner aber trotzdem wesentlich mehr zu tun bekam, als sein Gegenüber Mario Aller. So musste „Brunni“ binnen sechzig Sekunden einen gefährlichen Distanzschuss von Benjamin Kauffmann ebenso entschärfen, wie auch einen 30-Meter-Knaller von Schmitt. Die letzte Gelegenheit vor dem Seitenwechsel ging auf das Konto von Richter, dessen schönes Solo aber mit dem Makel eines recht unpräzisen Abschlusses behaftet war (43.).
Unter den Augen der 288 Zuschauer – darunter mit Thomas Ziemer und Michael Wiesinger zwei Ex-Profis – verstärkte sich die spielerische Überlegenheit der Klosterer im zweiten Durchgang noch mehr. Während Bamberg sich weitgehend auf Entlastungsangriffe beschränkte, versuchte der SVS, bei dem Mittelfeldlenker Christ seine bislang stärkste Vorstellung bot,  alles, um den doch so wichtigen Erfolg zu erzwingen. Angetrieben von Trainer Florian Schlicker, der forderte, keinen Meter preiszugeben, verrichteten sämtliche in rot-weiß gewandeten  Akteure ein enormes Laufpensum und unterstützten sich gegenseitig. Stephan König, der alles aus sich herausholte und kurz vor Schluss völlig entkräftet ausgewechselt werden musste, hatte in der 62. Minute die beste Chance der gesamten Partie, als er im Strafraum zum Abschluss kam, Aller aber den Ball irgendwie noch um den linken Pfosten kratzte. Während der Gast den Schlusspfiff förmlich herbeisehnte und durch Sandro Kaiser nur noch eine nennenswerte Szene kreierte (85.), hätten die Klosterer den Minutenzeiger wohl am liebsten festgenagelt. Doch – und dass ist nicht nur die Erkenntnis dieses Spiels, sondern die der gesamten bisherigen Spielzeit -  es zeigte sich wieder einmal, dass dem SVS ein echter Knipser fehlt.
Das der SVS nun sogar wieder am Tabellenende steht, mutet nach dieser wirklich guten Vorstellung an wie blanker Hohn.                          

Stimmen zum Spiel:
Florian Schlicker, Trainer SV Seligenporten: „Wir mussten wieder einmal komplett umstellen. Doch die Jungs haben richtig Gas gegeben und füreinander gekämpft. Wenn nun auch noch das nötige Quäntchen Glück dazu kommt, ist der erste Dreier nicht mehr weit.“

Roberto Pätzold, Trainer FC Eintracht Bamberg: „Im ersten Durchgang haben wir das Spiel dominiert und auch die besseren Chancen. Nach dem Wechsel verloren wir den Faden und haben fast nur lange Bälle geschlagen.“
 

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