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Es ist vorbei

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 14.05.2018
Es ist vorbei

Der SVS verliert beim FC Bayern München II mit 1:3 (1:1)-Niederlage und steigt in die Bayernliga ab.

Der SV Seligenporten unterliegt dem FC Bayern München II mit 3:1 (1:1) und muss nun den Weg in die Bayernliga antreten. Selbst bei einem Remis hätten die Klosterer aufgrund der Ergebnisse der Konkurrenz die Klasse nicht erhalten können. Wie schon so oft in dieser Spielzeit agierten die Klosterer durchaus sehenswert, konterkarierten ihre Bemühungen aber zum einen mit individuellen Fehlern und zum anderen verstanden sie es einmal mehr nicht, ihre Möglichkeiten konsequent zu nutzen.
Im Vergleich zur 0:1-Niederlage gegen den FC Augsburg II veränderte Trainer Roger Prinzen sein Team auf zwei Positionen. Während für den erkrankten Raffael Kobrowski Juri Meleleo in die Spitze rückte, ersetzte Danilo Dittrich in Mittelfeld Kai Neuerer. Wie nicht anders zu erwarten, übernahmen die hochfavorisierten Gastgeber vor ihrem mit 171 Zuschauern fast leerem Haus sofort die Initiative. Dies mündete dann schon in der dritten Minute in die erste Chance, als SVS-Keeper Sebastian Kolbe einen Schuss von Franck Evina mit einem tollen Reflex zur Ecke lenkte. Wenig später sollte es dann im Kasten der Klosterer scheppern. Kwasi Okyere Wriedt nutzte einen Ballverlust der Klosterer im Mittelfeld, um sich dann auch gegen seinen Bewacher Tobias Kramer durchzusetzen und nun völlig freistehend zum 1:0 einzuschieben. Der SVS aber steckte diesen Schock recht schnell weg. So zielte erst Mario Götzendörfer knapp am Tor vorbei (16.), bevor FCB-Torhüter Leo Weinkauf einen Schuss von Tim Olschewski von der Linie kratzte (17.). Dann hatten die Gäste Glück, dass Fabian Benko nur den rechten Pfosten traf. Im direkten Gegenzug verlangte der agile Fotios Katidis Torhüter Weinkauf mit einem Knaller aus kurzer Distanz alles ab (20.). In der Folge wirbelte die Bayernsturmreihe um Benko, Evina und Milos Pantovic ihren Kontrahenten mächtig durcheinander. Mitten in dieser Druckphase dann der Ausgleich des SV Seligenporten. Ein schönes Zusammenspiel zwischen Katidis und Herzel auf dem rechten Flügel nutzte letzterer, um mit einem Schrägschuss von der Strafraumkante aus zum 1:1 (32.) einzulochen. Danilo Dittrich hätte den Spieß in der 38. Minute sogar komplett umdrehen können, zielte aber aus 15 Metern zentraler Position meterweit vorbei.
Stattdessen wurden die Gäste genau 38 Sekunden nach dem Seitenwechsel eiskalt erwischt, nachdem Nicolas Feldhahn seinen Kameraden Evina bediente und dieser mit einem wunderschönen Flugkopfball die erneute FCB-Führung bewerkstelligte. Kurz danach hatte der eingewechselte Felix Wöllner das 2:2 auf dem Fuß, scheiterte aber an Weinkauf. Der brauchte dann erst gar nicht einzugreifen, als Vicent Piwernetz das Leder für Marco Weber mustergültig in die Gasse spielte, dieser aber eine Fußspitze zu spät kam (55.). In der 61. Minute erteilten die Bayern ihrem Gegner eine Lektion in Sachen Konterangriff. Nach einem abgewehrten Eckball für den SVS, übersprintete Benko die aufgerückte Abwehr, schickte die Kugel per Diagonalpass zu Pantovic, der aus etwa 16 Meter zur Entscheidung einlochte. Trotz der eigentlich aussichtslosen Situation gab sich der SVS nicht geschlagen und suchte weiterhin den Weg nach vorne. Dass dieser nicht erfolgreich begangen wurde, lag an der allzu bekannten Abschlussschwäche. Auf der anderen Seite hätten die Klosterer sogar noch deutlicher verlieren können, trafen Pantovic und Feldhahn jeweils den linken Pfosten.
Während sich der FCB nach dem Abpfiff von seinem treuen Häuflein feiern ließ, herrschte bei der unweit versammelten Kloster-Delegation einsames Abstiegsschweigen.                   

Stimmen zum Spiel:
Roger Prinzen, Trainer SV Seligenporten: „Ein unnötiger Fehler hat zum 1:0 geführt. Der FCB war auch in der Folge gut, aber auch wir hatten Chancen und haben dann den Ausgleich gemacht. Das 2:1 hat uns kalt erwischt. Wir haben nach vorne zu wenig Qualität und spielen lieber quer, anstatt den Abschluss zu suchen.“

Tim Walter, Trainer FC Bayern München II: „In der ersten Hälfte haben wir die Wege nach vorne nicht gemacht. Mit dem zweiten Durchgang war ich dann zufrieden. Wir waren gut drin und haben unsere Möglichkeiten genutzt.“
 

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