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Für den SVS beginnt das große Warten

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 25.05.2015
Für den SVS beginnt das große Warten

Nach dem Sieg gegen Schweinfurt springt der SV Seligenporten auf den vorletzten Platz. Die Entscheidung wie es weitergeht obliegt nun anderen.

Nach dem 4:1 (2:1) gegen den FC Schweinfurt 05 erobert der SV Seligenporten zum Saisonfinale den vorletzten Tabellenplatz und hält seine Hoffnungen auf den Klassenerhalt weiter am Leben. Das die Klosterer gewillt waren, mit einem Heimsieg die unabdingbare Grundvoraussetzung für ein Fußballwunder zu leisten, wurde ganz schnell deutlich. Denn kaum war der Anpfiff von Schiedsrichter Tobias Schultes (Betzigau) verklungen, drängten die Klosterer nach vorne. So musste der Schweinfurter Keeper Felix Reusch schon nach drei Minuten bei einem Schuss von Marco Christ auf dem Posten sein und Daniel Mache musste alle Register ziehen, um gegen Patrick Schwesinger Zweikampfsieger zu bleiben (9.). Überhaupt Schwesinger: Der Spieler mit der Nummer 22 war an so gut wie jedem Angriff der Klosterer beteiligt und es waren deren eine ganze Menge. Einziges, in dieser Saison jedoch bei weitem nicht einmaliges Manko war, dass den Attacken die Durchschlagskraft fehlte. So richtig gefährlich wurde es nur, als Nikola Mladenovic nach einer Ablage von Schwesinger die Kugel per wuchtigen Diagonalschuss nur haarscharf am linken Pfosten vorbei schickte (21.). Die Gäste indes nutzen ihren ersten konstruktiven Angriff gleich optimal. Ein Zuspiel des an der Grundlinie stehenden Ali Yetkin, knallte Adrian Dußler mit einem Drehschuss zum 1:0 in das Kloster-Gehäuse (29.). Gingen die Kloster-Köpfe nach solch einem Ereignis oft nach unten, löste es diesmal eine Trotzreaktion aus. Denn nun musste sich Reusch einem wahren Stakkato Seligenportener Torschüsse erwehren. Der überragende Schwesinger war es dann, der eine Vorlage von Patrick Hobsch zum 1:1 (37.) unhaltbar in die lange Ecke schickte. Drei Minuten später tauschten beide Protagonisten die Rollen, als Schwesinger Hobsch bediente und dieser sich auch von drei Bewachern nicht abhalten ließ, mit dem 2:1 den Spieß umzudrehen.
Im zweiten Durchgang überließen die bereits gesicherten Schweinfurtern dem SVS noch mehr als ohnehin schon die Initiative, welche der auch dankend annahm. Wohl noch nie in dieser Spielzeit durften sich die Schlicker-Kicker so ausgelassen in der gegnerischen Hälfte tummeln. So war es nur eine Frage der Zeit, wann der SVS seinen dritten Treffer setzt. Und weil antworten und informieren nun mal ein zentraler Bestandteil des Lehrerberufes ist, veredelte der in diesem Metier tätige Schwesinger eine Vorlage von Kapitän Christopher Schaab in dem der diese in der 55. Minute flach in die lange Ecke dirigierte. Das Geschehen danach erinnerte über weite Strecken an den Zustand eines alten Fahrradreifens – keine Luft mehr drin. Trotzdem durften die 233 Zuschauer noch mal jubeln, als der kurz vorher eingewechselte Stephan König aus kurzer Distanz auf 4:1 (82.) erhöhte. Nachdem bekannt wurde, dass der FC Eintracht Bamberg gegen den TSV Buchbach mit 2:4 unterlag, war der Sprung auf den vorletzten Platz perfekt.
Dieser bedeutet für die Klosterer nun so etwas  wie die Eintrittskarte in den „Wartesaal der sportlichen Zukunft“. Ein Raum mit zwei Türen, beschriftet mit „Abstieg“ oder „Relegation“. Welche der Türen sich öffnet, darauf hat der SVS allerdings keinerlei Einfluss. Diese Entscheidung fällt in den beiden Relegationsspielen des  TSV 1860 München gegen Holstein Kiel. Durch die Pforte der „Relegation“ dürften die Klosterer dann schreiten, wenn der Zweitligist aus München nach  den beiden Duellen (29. Mai und 2. Juni) als Verlierer feststehen sollte, weil dann die zweite Mannschaft der Löwen aus der Regionalliga zwangsabsteigen müsste.

Am Rande notiert:
Stimmen zur Lage:
Walter Eisl, erster Vorsitzender SV Seligenporten: „Ich bin zwar froh, dass wir noch nicht abgestiegen sind, trotzdem aber erschwert diese Ungewissheit natürlich unsere Planungen.“

Florian Schlicker, Trainer SV Seligenporten: „Dies ist eine unwirkliche Situation. Wir klammern uns an diesen Strohhalm und werden unseren Trainingsbetrieb ganz normal weiterführen, damit wir für eine mögliche Relegation gerüstet sind.“

Dominik Räder, Verteidiger und Vize-Kapitän: „Es ist absolut krass, dass wir überhaupt noch am Leben sind. Wie es nun weitergeht liegt zwar nicht in unserer Hand, aber wir müssen froh sein, dass wir noch Hoffen dürfen
 

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