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Glanzloser Sieg gegen den Würzburger FV

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 27.07.2015
Glanzloser Sieg gegen den Würzburger FV

Der SV Seligenporten gewinnt sein zweites Heimspiel gegen mit 2:0 (0:0), liefert dabei aber in der ersten Halbzeit eine schwache Leistung ab.

Die Klosterer, bei denen in dieser noch jungen Saison Dominik Ammon, Marco Christ und Patrick Hobsch in zum ersten Mal in der Startelf aufliefen, nahmen sofort das Heft in die Hand. Bis sich der Absteiger aus dem Klosterdorf gegen den Vorjahreselften die erste halbwegs gefährliche Chance erspielte dauerte es fast einen Viertelstunde. Als der Würzburger Keeper Stefan Kunze einen Schuss von Christ aus den Händen prallen ließ, schaltete Patrick Schwesinger am schnellsten und brachte Christ erneut ins Spiel. Doch die Nummer 28 des SVS verfehlte das Gehäuse aus 14 Metern recht deutlich. Gegen die bis dato noch überhaupt nicht in Erscheinung getretenen Gäste musste SVS-Keeper Daniel Müller seine erste Bewährungsprobe überstehen, indem er einen Schuss per Fußabwehr klärte (18.). Eine Ahnung, dass dies auch seine einzige bleiben sollte, waberte schon recht bald durch die zwar von Windböen geschüttelte, aber mit viel Sonnenschein verwöhnte Arena. Zu bieder und extrem tief stehend präsentierte sich der WFV. Und weil   der SV Seligenporten aus dem maximal dargebotenen Raum nur minimales Kapital schlug, bekamen die etwa 200 Zuschauer zu ihrem Leidwesen ein recht mäßiges Unterhaltungsprogramm serviert. Lediglich Hobsch, der beim Versuch, sich im Strafraum durchzusetzen abgeblockt wurde und Julian Schäf, dessen Hereingabe auf dem rechten Flügel von Kunze abgefangen wurde, vermochten kleinere Spannungsbögen zu setzen. Ansonsten agierte der SVS viel zu langsam und vorhersehbar. Dies hatte dann auch zur Folge, dass der WFV sein gern gepflegtes Mittel der Abseitsfalle ein ums andere Mal erfolgreich zur Geltung bringen durfte.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit und nach einer vom Trainerduo Florian Schlicker und Serdal Gündogan wohl recht deftig ausgefallenen Kabinenansprache, traten die Hausherren endlich auch wie solche auf. Plötzlich verteidigten sie nicht nur ihr Terrain energisch, sondern auch die bislang gänzlich vermisste Dynamik feierte ihre Wiederauferstehung. So hatte Hobsch die Riesenchance auf den Führungstreffer, stupste die Kugel aber im Rutschen am rechten Pfosten vorbei (48.). Vier Zeigerumdrehungen später brachte Marco Christ per Freistoß Florian Bauer ins Spiel, doch dem aufgerückte Innenverteidiger sprang der Ball vom Fuß.
In der 56. Minute schließlich sollten die von den Klosterer an den Tag gelegten Tugenden die ersehnten Früchte tragen. Das dieser Umstand dem einzigen Konterangriff des WFV entsprang, entbehrt nicht einer gewissen Komik. Christ, der eben diesen wichtigen Zweikampf im Mittelfeld für sich entscheid, bediente zunächst den auf dem rechten Flügel lauernden Hobsch. Der, obschon eher Vollstrecker, schlüpfte diesmal in die Rolle des Assistenten und leitete das Spielgerät flach nach innen, wo Schwesinger aus elf Metern halbhoch zum 1:0 einlochte. Letzterer verpasste kurz darauf bei einem von Hobsch inszenierten Angriff die Gelegenheit, entscheidend nachzulegen. Das erledigte zwanzig Minuten vor dem Ende Julia Schäf mit seinem ersten Tor seit mehr als eineinhalb Jahren. Wieder war es Hobsch, der im Strafraum einen hohen Ball aufnahm und uneigennützig Schäf bediente, so dass dieser aus acht Metern vollstreckte. Statt gegen den geschlagenen Rivalen etwas für das Torverhältnis zu tun, schalteten die Klosterer in der Schlussphase wieder in den Modus der ersten Hälfte und ließen die Zügel schleifen.          

Stimmen zum Spiel:
Florian Schlicker, Trainer SV Seligenporten: „Trotz des Sieges haben mir viele Sachen nicht gefallen. Wir hatten in der ersten Halbzeit vorne keine Präsenz und sind bei jedem Angriff ins Abseits gelaufen. In der zweiten Halbzeit konnten wir mehr Druck aufbauen. Die letzte Viertelstunde haben wir dann Hacke Spitze gespielt, das kann nicht sein. Insgesamt erarbeiten wir uns im Verhältnis zu unserem Ballbesitz zu wenige Torchancen.

Christian Graf, Trainer Würzburger FV: „Im ersten Durchgang sind wir kompakt gestanden und haben wenig zugelassen. Die Abseitsfalle erwies hier als ein probates Mittel. Nach der Pause wollten wir früher stören, was uns überhaupt nicht gelungen ist. Unterm Stricht geht das Ergebnis in Ordnung.“
 

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