bayern bayern twitter rss
Anyway Werbeagentur
Max Aicher Unternehmensgruppe
Spielverein Seligenporten Logo
Offizielle Seite des Spielverein Seligenporten

Heißer Kampf, aber keine Treffer

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 14.03.2016
Heißer Kampf, aber keine Treffer

Bayernliga. Der SV Seligenporten wahrte beim 0:0 in Weiden seine Aufstiegschance.

Im Vergleich zum 1:0-Sieg gegen den FC Eintracht Bamberg, spielte beim SVS Stanislaus Herzel für Rico Röder auf dem linken Flügel und im Sturmzentrum ersetzte Patrick Hobsch Neuzugang Bastian Herzner.
Hobsch war es auch der gleich für die erste knifflige Szene sorgte, als er in den Strafraum eindrang und von Alexander Jobst zu Fall gebracht wurde, Schiedsrichter Wolfgang Haslberger (St. Wolfgang) diese Attacke aber ungeahndet ließ (1.). Da der extrem tiefe und holprige Platz jeden Versuch, den etwa 350 Zuschauern technisch anspruchsvolles Kurzpassspiel zu bieten, absolut unmöglich machte, entwickelte sich ein extrem kampfbetontes und auch zerfahrenes Match. Im Gegensatz zu so manchem vorherigen Auftritt nahmen die Klosterer diesmal die Gegebenheiten an und hielten mit viel Herzblut und noch mehr Leidenschaft dagegen. Abgesehen von einem wuchtigen 40-Meter-Knaller von Lukas Hudec (10.), der knapp über die Latte rauschte, vermochte der Gastgeber denn auch in der ersten Halbzeit keine wirklichen Gefahrenmomente vor dem von Christopher Pfeiffer gehüteten SVS-Kasten zu entfachen.
Die Klosterer verbuchten ein leichtes Plus an Ballbesitz und verschafften der Hausherren-Defensive ein gerüttelt Maß an Arbeit. Diese zweitbeste Abwehrreihe der Liga brachte sich nach einer guten halben Stunde denn auch selbst in gehörige Verlegenheit. So konnte der Weidener Torhüter Dominik Forster einen recht unmotivierten Rückpass nur zum an der linken Strafraumkante lauernden Hobsch klären, der die Kugel jedoch aus spitzen Winkel haarscharf am langen Pfosten vorbei ins Aus jagte. Kurz danach war es erneut die Nummer neun der Klosterer, die ein Zuspiel von Julian Schäf an die linke Torbegrenzung setzte.
Nach dem Seitenwechsel drängte die bis dato recht zahme Offensive der SpVgg energischer nach vorne. Nach einer hohen Flanke von Johannes Scherm, die Hudec mit dem Kopf verlängerte, verfehlte der sehenswerte Volleyschuss von Thomas Wildenauer das Ziel nur knapp (55.). Zehn Minuten danach erging es seinem Mannschaftskameraden Ralf Egeter ebenso. Das SVS-Trainerduo Florian Schlicker und Serdal Gündogan reagierte und versuchte mit der Hereinnahme von Rico Röder für den gelb-rot gefährdeten Kapitän Dominik Räder sowie Herzner für den angeschlagenen Hobsch neue Akzente zu setzen.  Für diese sorgte dann aber Lino D’Adamo, der zuerst nur das Aussennetz traf (64.) und anschließend aus kurzer Distanz über die Latte köpfte (72.). In der hart umkämpften Schlussphase holten beide Teams nochmal alles aus sich heraus – zum so heißersehnten Siegtreffer sollte es aber nicht mehr reichen.
Während Weiden die vielleicht letzte Gelegenheit verpasste, sich in den Aufstiegskampf einzumischen, kann der SV Seligenporten mit dieser Punkteteilung durchaus zufrieden sein. Dies umso mehr, als Tabellenführer TSV Großbardorf beim Letzten Würzburger FV nicht über ein Remis hinauskam.                                 

Stimmen zum Spiel:
Tomas Galasek, Trainer SpVgg Weiden: „Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden. Heute ging es nur über Zweikämpfe, die wir gut angenommen haben. Im ersten Durchgang hatten wir Glück, danach waren wir besser im Spiel.“

Florian Schlicker, Trainer SV Seligenporten: „Auf diesem Untergrund war an vernünftigen Fußball nicht zu denken. Wir wussten, dass es heute schwer wird und haben den Kampf super angenommen. Aufgrund des Chancenplus in der ersten Halbzeit wäre für uns ein Sieg verdient gewesen. Trotzdem aber können wir mit diesem Punkt leben
 

Copyright © 2017 Spielverein Seligenporten, alle Rechte vorbehalten. Powered by ANYWAY