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Kantersieg mit einigen Schwächen

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 15.04.2018
Kantersieg mit einigen Schwächen

Trotz des höchsten Regionalligasieges seit fast sechs Jahren, können die Klosterer nicht voll überzeugen. Nun geht es am Dienstag zum FC Schweinfurt 05.

Der SV Seligenporten landet gegen den bereits als Absteiger feststehenden FC Unterföhring einen 5:0 (2:0)-Kantersieg und verteidigt im Fernduell mit Memmingen seinen Relegationsplatz. Allerdings trügt dieser höchste Regionalligasieg der Klosterer seit mehr fast sechs Jahren – am 25.07.2018 gab es ein 5:0 gegen Victoria Aschaffenburg – über die wahren Verhältnisse hinweg. So hätte der designierte Aufsteiger aus Unterföhring in der Anfangsphase durchaus in Führung gehen können.
Im Vergleich zur 1:2-Niederlage bei der SpVgg Greuther Fürth nahm Trainer Roger Prinzen drei Personaländerungen vor. Während Kevin Woleman und Kai Neuerer nach verbüßter Gelbsperre und auch der zuletzt erkrankte Stanislaus Herzel  wieder ran durften, mussten Vincent Piwernetz, Danilo Dittrich und Sven Seitz auf die Bank.
Zunächst machten die Gäste den nur 150 Zuschauern deutlich, warum es ihnen unter der Woche gelang, mit einem 2:0 gegen den FC Ingolstadt II den zweiten Saisonsieg einzufahren. War es erst Malcolm Olwa Luta, der mit einem Kopfball SVS-Keeper Sebastian Kolbe alles abverlangte (3.), rettete fünf Minuten später Mario Götzendörfer in höchster Not gegen Philipp Schmidt. Nun spielten sich die etwas nervös wirkenden Klosterer allmählich frei und verpassten nach einer knappen Viertelstunde die Führung, als Marco Weber aus neun Metern über den Kasten von Daniel Shorunkeh-Sawyerr zielte. Kurz danach genoss Raffael Kobrowski freie Schussbahn, traf die Kugel aber nicht richtig, so dass Shorunkeh-Sawyerr auf der Linie klärte. Zwei Zeigerumdrehungen später aber war es dann so weit mit der SVS-Führung: Nach einer Trikotbremse von Fabio Sabbagh gegen Woleman, netzte Götzendörfer den fälligen Elfmeter zum 1:0 ein. Vielleicht hätte die Partie einen ganz anderen Verlauf genommen, wenn der sträflich freistehende Masaaki Takahara seinen Schuss nicht völlig verzogen hätte (31.). So aber veredelte Fotios Katidis eine schöne Kombination mit Neuerer zum 2:0-Pausenstand (42.).
Sieben Minuten nach der Pause folgte der große Auftritt des an diesem Tag ohnehin sehr agilen Woleman, als er mit einem kraftvollen Solo über den halben Platz etliche Gegner wie lästige Fliegen einfach wegwischte, um dann Kobrowski perfekt zu bedienen, der aus kurzer Distanz mühelos zum 3:0 einschob. Im Gefühl des sicheren Vorsprungs ließ der SVS die Zügel nun etwas schleifen und verschaffte den Gästen Raum sowie Ballbesitz. Diese erarbeiteten sich dann zwar einige brauchbare Gelegenheiten, scheiterten aber bei der Umsetzung derselben. Endgültig alles klar machte dann Felix Wöllner. Kurz vorher eingewechselt, lieferte er eine eindrucksvolle Demonstration seiner technischen Fähigkeiten, als er ein Zuspiel von Kobrowski, per wunderschönen Lupfer mit dem linken Fuß knapp unter die Latte zum 4:0 (76.) ins Netz zelebrierte. Nun durfte sich der SVS nach Herzenslust austoben und kreierte Torgelegenheiten in Serie. Haderte Neuerer mit dem rechten Pfosten (83.) und fand Juri Meleleo im toll reagierenden Shorunkeh-Sawyerr (85.) seinen Meister, war es dem ebenfalls ins Spiel gekommen Sven Seitz unmittelbar vor dem Abpfiff vorbehalten, mit dem 5:0 seinen ersten Saisontreffer zu erzielen.
Als Maßstab für die bereits an diesem Dienstag (19 Uhr) anstehende Aufgabe beim FC Schweinfurt 05 will Trainer Roger Prinzen diesen Kantersieg freilich nicht gelten lassen. „Schweinfurt trainiert und Profibedingungen und ist eines der absoluten Top-Teams der Liga.“ Angetreten mit dem Ziel „Aufstieg“, leitstete sich die Elf von Trainer Gerd Klaus mit insgesamt acht Niederlagen aber einige Ausrutscher zu viel und liegt bereits aussichtslos hinter der Tabellenspitz zurück. Auf eine hochmotivierte Elf dürften die Klosterer aber dennoch treffen, spielen  doch etliche Kicker der „Schnüdel“ um einen neuen Vertrag. Zudem winkt mit einem Sieg im Totopokal-Finale gegen die SpVgg Bayreuth noch der Einzug in die lukrative erste Runde des DFB-Pokals.                                        

Stimmen zum Spiel:
Roger Prinzen, Trainer SV Seligenporten: „Am Anfang haben wir etwas gewackelt, doch dann haben wir die richtige Reaktion gezeigt und den Spielaufbau von Unterföhring in den richtigen Momenten gestört. So passt für mich das Ergebnis und auch spielerisch bin ich zufrieden.“

Peter Faber, Trainer FC Unterföhring: „Wir sind nie richtig in die Zweikämpfe gekommen und waren auch läuferisch nicht auf der Höhe. Wenn wir mindestens ein Tor erzielen, schaut es vielleicht anders aus. So geht die Niederlage – auch mit fünf Gegentoren – in Ordnung.“
 

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