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Klarer Sieg nach zähem Beginn

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 11.04.2016
Klarer Sieg nach zähem Beginn

Bayernliga. Florian Bauer und Bastian Herzner mit einem Doppelpack schießen müde Klosterer gegen Forchheim zum Sieg.

Nach der unnötigen Pleite in Burglengenfeld, leistet der SVS mit einem 3:0 gegen die SpVgg Jahn Forchheim etwas Wiedergutmachung.
Die abstiegsbedrohten Forchheimer agierten  gegen ihren favorisierten Gastgeber nicht etwa nach der Devise „hinten dicht“, sondern machten mit unermüdlicher Laufarbeit die Räume eng und spielten mutig nach vorne. Die SpVgg setzte dann auch die ersten Akzente, als Senad Bajric aus 20 Meter knapp neben das von Christopher Pfeiffer gehütete SVS-Gehäuse zielte (4.) und Tim Basener einen Heber über die Latte setzte (8.). Die Klosterer sahen sich ob dieser forscher Spielweise ihres Kontrahenten zu vielen langen Bällen   gezwungen. Zwei Distanzschüsse von Fabian Klose und Bastian Herzner waren es denn auch, die nach einer Viertelstunde erstmals einen Hauch von Gefahr für das Gästetor verbreiteten. In der Folge erarbeitete sich der SVS allmählich die größeren Spielanteile kam aber abgesehen von eine Flanke von Julian Schäf, die Bastian Herzner knapp verfehlte (24.), zu keinen zwingenden Aktionen.  So war es nicht verwunderlich, dass die  zwar etwas überraschende, aber nicht unverdiente Führung der Klosterer einem ruhenden Ball entspringen sollte. Nach einem an Klose verwirkten und von Herzel fast von der linken Grundlinie hoch hereingegebenen Freistoß, war es der für den vakanten Dominik Räder (Muskelverhärtung) in die Kapitänsrolle schlüpfende Innenverteidiger Florian Bauer, der  seinen Ruf des torgefährlichsten Defensivspielers der Liga untermauerte und mit seinem zehnten Saisontreffer zum 1:0 (30.) einköpfte. Wenig später fast das 2:0, als Schäf einen wunderbaren Diagonalpass von Kevin Woleman aufnahm, seine Hereingabe jedoch  Herzner und auch Patrick Hobsch haarscharf verpassten. Letzterer war dann, der in der 40.Minute frei vor Torhüter Tugay Akbala zu einem Heber ansetzte, die Kugel zwar über den Keeper, aber auch über die Latte bugsierte. Auf welch tönernen Füßen die Führung basierte, verdeutlichte unmittelbar vor der Pause Basener, der nach einer Ecke voll drauf hielt und Pfeiffer zu einer wahren Glanztat herausforderte.
Völlig regungslos hingegen war sein gegenüber Tugay, als Marco Christ das Leder aus mehr als 35 Metern an die Latte knallte (56.). Besser, weil effektiver ging dann Herzner zwei Minuten später zu Werke, in dem er, von Klose umsichtig in Szene gesetzt, seinen Bewacher Tobias Eisgrub aussteigen ließ und aus spitzem Winkel auf 2:0 erhöhte. Kurz danach machte Herzner mit seinem 24. Saisontor den Deckel auf die Partie, als er die nach einem von der Forchheimer Defensive nur unzureichend abgewehrten Freistoß am schnellsten schaltete und von der Strafraumgrenze aus rechts unten einschoss (61.). Die Gäste gaben sich nicht auf, agierten in der Offensive aber zu harmlos, während die sichtlich pokalgestressten Klosterer nun ihrerseits die nötige Konsequenz vermissen, um das Resultat noch deutlicher zu gestalten.

Stimmen zum Spiel:
Florian Schlicker, Trainer SV Seligenporten: „Wir sind schwer ins Spiel gekommen und hätten auch in Rückstand geraten können. Das 1:0 war dann der Dosenöffner. Nach unserem zweiten Tor haben wir die Partie gut zu Ende gespielt.“

Michael Hutzler, Trainer Jahn Forchheim: „In der ersten halben Stunde waren wir offensiv am Drücker. Nach dem 0:1 sind wir dann aber nur noch hinterher gerannt und vorne überhaupt nicht mehr zur Geltung gekommen.“
 

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