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Klosterer beim Zweiten ohne Siegchance

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 29.09.2014
Klosterer beim Zweiten ohne Siegchance

Da war gar nichts drin. Gegen besonders im zweiten Durchgang hochüberlegen aufspielende Würzburger Kickers kassierte der SV Seligenporten eine auch in der Höhe verdiente 0:4 (0:2)-Niederlage.


Der Tabellenzweite aus der Mainmetropole versuchte schon von Beginn an seiner Favoritenrolle gerecht zu werden und drängte seinen auf dem letzten Platz stehenden Gast sofort in die Defensive. Die Klosterer agierten in der Abwehr zunächst sehr konzentriert. So dauerte es bis zur 13. Minute, ehe die Kickers nach einer Flanke von Steven Lewerenz das erste Mal gefährlich wurden, der aufmerksame Alexander Braun aber schlimmeres verhütete. In der Folge wurde der Druck der Gastgeber immer stärker, als Marco Haller einen Kopfball knapp daneben setzte (21.) und SVS-Keeper einen Schuss von Liridon Vocaj zu Ecke lenkte (23.). Trotzdem aber hatte der SVS dann die bis dato beste Gelegenheit der Partie. Mach einem genialen, wie auch überlegten Pass von Marco Christ aus der eigenen Abwehr eilte Patrick Schwesinger völlig frei auf den Würzburger Torhüter Robert Wulnikowski zu, brachte die Kugel aber nicht am mit einer Fußabwehr gekonnt reagierenden Torhüter vorbei (26.). Diese Szene sollte dann den Wendepunkt der Partie darstellen. Denn nur drei Zeigerumdrehungen später versenkte Amir Shapouzadeh einen von Vocaj getretenen Freistoß mit dem Kopf zum 1:0. Doppelt ärgerlich aus Sicht des bis zu diesem Zeitpunkt enorme Laufbereitschaft und Willen an den Tag legenden SVS war dann, dass das 2:0, seinen Ursprung ebenfalls in einer Standardsituation hatte. Denn nach einem Einwurf agierte der SVS zu unentschlossen, so dass Vocaj die Kugel bekam und vor das Tor flankte, wo Lewerenz heranflog und einköpfte (43.).

Im zweiten Durchgang beherrschte und gestaltete Würzburg das Geschehen fast nach Belieben, ließ es aber zunächst am erfolgreichen Torschuss mangeln. So zielte Christopher Bieber knapp daneben (51.) wie auch Lewerenz einen Freistoß über die Latte schickte (58.). Angesichts des Spielverlaufs war es nur noch eine Frage der Zeit, bis die enorm wuchtige und druckvolle Offensive des Tabellenzweiten den nächsten Treffer markieren sollte. Die Antwort erfolgte schließlich in der 69.Minute, als sich der überragende Lewerenz nach ein Zuspiel aus dem Mittelfeld hart an der Grenz des Erlaubten gegen Dominik Räder durchsetzte und dann aus acht Metern zum 3:0 einschob. Nun spielten die Hausherren ihren Kontrahenten regelrecht schwindlig. Hätten Bieber (74., 79.) und Shapouzadeh (75., 78) bei ihren hochkarätigen Chancen nicht die letzte Konsequenz vermissen lassen, der SVS wäre in ein Debakel geschlittert. Dies wollte Bieber dann doch nicht auf sich sitzenlassen. Der in der Torjägerliste mit großen Vorsprung führende Stürmer nutzte in der 87. Minute einen Pass von Schoppenhauer, um mit seinem ??-Saisontreffer das 4:0-Endresultat herzustellen.

Soll die ohnehin angespannte Tabellensituation nicht schon jetzt fast aussichtslos werden, muss der SVS in dem nun am Samstag anstehenden Heimspiel gegen Wacker Burghausen und der drei Tage später stattfindenden Nachholpartie gegen den 1. FC Nürnberg dringend punkten.
 

Info-Fläche

Stimmen zum Spiel: Florian Schlicker, Trainer SV Seligenporten: „Wir hatten die Partie eigentlich gut im Griff und hätte sogar führen müssen. Das die beiden ersten Gegentore aus ruhenden Bällen entstanden, ist bitter. Im zweiten Durchgang waren wir nach unserem hohen Aufwand im roten Bereich und hatten nichts mehr zuzusetzen.“

Bernd Hollerbach, Trainer des FC Würzburger Kickers: „Wir haben ein klasse Spiel gemacht. Nach dem 1:0 haben wir Rückenwind bekommen und hochverdient gewonnen. Mit unseren 27 Punkten können wir hochzufrieden sein.“

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