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Klosterer enttäuschen auf der ganzen Linie

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 30.07.2017
Klosterer enttäuschen auf der ganzen Linie

SVS unterliegt dem SV Wacker Burghausen vollauf verdient mit 0:2 (0:2). Trainer Roger Prinzen prangert „fehlende Mentalität“ an.

Das war gar nichts: Nach einer über weiteste Strecken enttäuschenden Leistung, setzt der SV Seligenporten seine Heimpremiere mit einer verdienten 0:2 (0:2)-Niederlage gegen den SV Wacker Burghausen in den Sand.
Obwohl Trainer Roger Prinzen im Vergleich zum Spiel in Memmingen mit Lino D’Adamo für Ali Yetkin nur eine Änderung vornahm, hatte es den Anschein, als stünde ein komplett anderes Team auf dem Platz. Während die Klosterer vor vier Tagen ihren Gegner schwungvollem, beherzten Offensivfußball für reichlich Akzente sorgten, präsentierte sich das Team diesmal seltsam mutlos. „Uns hat heute die Mentalität gefehlt“, ärgerte Prinzen denn auch mehr über die Art und Weise des Zustandekommens als über die Niederlage an sich.
Der nach seinen zwei Startniederlagen nicht eben vor Selbstbewusstsein strotzende Gast aus Burghausen, konzentrierte sich in der ziemlich umkämpften Anfangsphase auf die Abwehrarbeit und suchte sein Glück im Konterfußball. Dieses Rezept sollte denn auch schon nach zwölf Minuten das erste Mal aufgehen. Nach einer Flanke von Muhamed Subasic vom linken Flügel in Richtung langer Pfosten, stand Neuzugang Martin Holek da, wo ein Stürmer stehen muss und köpfte gegen die Laufrichtung von SVS-Keeper Sebastian Kolbe zur Wackerführung ein. Nur fünf Zeigerumdrehungen später sollte Burghausen auch seine zweite Chance veredeln. Wieder war es Subasic, der eine Flanke auf das Haupt des im   Strafraum lauernden Holek schickte. Diesmal berührte der herausstürmende und hochspringende Kolbe zwar an die Kugel, bekam diese aber nicht endgültig zu fassen, so dass Marius Duhnke das nun herrenlose Leder problemlos aus 14 Metern zum 2:0 ins Tor köpfte. Dieser Doppelschlag brachte den bislang ohnehin  harm- und inspirationslos kickenden  SVS nun völlig aus der Spur. Die erste nennenswerte Gelegenheit der Klosterer überhaupt entsprang dann einer  Zusammenarbeit der beiden mit Fotios Katidis und – mit Abstrichen – Marcel Schelle noch besten Klosterer. Nachdem Letzterer nach einem sehenswerten Solo durchs Mittelfeld Ersteren anspielte, schoss dieser aus etwa 15 Metern knapp über das Gebälk.
Nach der Pause agierte Seligenporten zunächst zielstrebiger. So verschaffte Kai Neuerer mit einem Distanzschuss (47.) dem bislang Arbeitslosen Wacker-Keeper Franco Flückinger etwas Bewegungstherapie, bevor der kurz hinter der Strafraumkante postierte Marco Weber seinen Schuss etwas zu hoch ansetzte (56.). Dies sollte es dann aber in Sachen SVS-Chancen gewesen sein. Zwar befand sich der Ball meist in den Reihen der Klosterer, etwas Produktives damit anzufangen vermochte jedoch niemand. Statt sich Aufzubäumen und den keineswegs übermächtigen Gegner unter Druck zu setzen, trabten die Klosterer ohne Esprit, dafür aber mit hängenden Köpfen über das Feld und lieferten ein Musterbeispiel dafür ab, wie wenig entscheidend der von vielen Trainern so inbrünstig geforderte Ballbesitz tatsächlich sein kann, wenn es an der Vorwärtsbewegung und dem Mut zum Torabschluss mangelt. So war es für die vom Burghausener Kapitän Daniel Hofstetter organisierte Abwehr ein Leichtes, die wenigen zumindest im Ansatz etwas Gefahr versprechenden Aktionen des Kontrahenten zu entschärfen und schließlich als verdienter Sieger den Rasen zu verlassen.

Stimmen zum Spiel:
Roger Prinzen, Trainer SV Seligenporten: „Bei uns hat heute die Mentalität gefehlt. Wir hatten mehr Spielanteile und Ballbesitz, haben aber keine Torchancen herausgespielt. Mit dieser Einstellung kannst du in der Regionalliga nicht bestehen.“

Patrick Mölzl, Trainer SV Wacker Burghausen: „Unser Anspruch war, die Null zu halten. Wir haben in der ersten Halbzeit zwei Tore gemacht und den Vorsprung mit Kampf nach Hause gebracht. Mehr wollten wir nicht. Ich bin sehr zufrieden.“
 

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