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Klosterer enttäuschen in Burghausen

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 26.11.2017
Klosterer enttäuschen in Burghausen

Der SV Seligenporten bleibt in Burghausen zum dritten Male hintereinander ohne Treffer und hat jetzt nur noch einen Zähler Vorsprung zur Abstiegszone.

Der SV Seligenporten verliert nach einer über weite Strecken recht uninspirierten Vorstellung beim keinesfalls starken SV Wacker Burghausen mit 0:1 (0:1). Insbesondere die Offensive agierte einmal mehr viel zu harmlos und blieb zum dritten Mal hintereinander ohne Erfolgserlebnis. Überdies ist nach dem fünften Spiel ohne Sieg der vor kurzem noch satte sechs Zähler betragende Vorsprung auf die Abstiegszone nun bis auf einen einzigen Punkt  zusammengeschmolzen.
Im Vergleich zu Vorwoche nahm bei den Klosterern Mario Götzendörfer nach verbüßter Gelbsperre wieder seinen Platz im defensiven Mittelfeld ein. Zudem brachte Trainer Roger Prinzen Pascal Schärtel für den gelbgesperrten Tim Olschewski in der Abwehr und ersetzte in der Offensive Raffael Kobrowski durch Felix Wöllner.
Beide Teams lieferten sich im rechtzeitig zum Anpfiff einsetzenden Regen eine ausgeglichene, ziemlich ereignisarme Anfangsphase. Unterstützt vom böigen Wind, legte Burghausen dann einen Gang zu und verbuchte in der 12. Minute durch Manuel Omelanowsky den ersten Torschuss, welcher SVS-Keeper Patrick Bogner aber keinerlei Probleme bereitete. Seligenporten antwortete im direkten Gegenzug mit einem Flachschuss von Sven Seitz, der aber am Tor vorbeizischte. Insgesamt vermittelten die Hausherren vor ihren 755 Zuschauern den besseren, weil agileren Eindruck, ohne aber wirklich gefährlich zu werden. Dies änderte sich dann in der 22. Minute, als sich der etwa 30 Meter zentral vor dem SVS-Kasten postierte Marius Duhnke beherzt abzog und die Kugel über den zu weit vor seinem Tor stehenden Kolbe hinweg an die Unterkante der Latte knallte, von der sie schließlich zum 1:0 ins Netz hüpfte. Sah der SVS-Goalie hier nicht sonderlich gut aus, machte der kurz danach seinen Fehler wieder wett, indem er gegen den Sascha Marinkovic das durchaus mögliche 0:2 vereitelte. Unmittelbar davor musste bei den Klosterern Innenverteidiger Tobias Kramer wegen Schmerzen in der Leiste ausgewechselt werden. Mit dem für ihn eingewechselten Kobrowski, ging auch eine Systemumstellung hin zu mehr Offensive einher – allerdings nur auf dem Papier. Denn obgleich nach einer halben Stunde Feldüberlegen, schlugen die Prinzen-Kicker daraus kein Kapital und blieben in der Vorwärtsbewegung fast alles schuldig. Lediglich der nicht eben großgewachsene Außenverteidiger und Kapitän Stanislaus Herzel vermochte unmittelbar vor der Pause mit einem Kopfball über das Tor ein wenig Gefahr zu entfachen.
Im zweiten Durchgang passte sich die ohnehin nicht sonderlich prickelnde Partie dann den tristen Witterungsbedingungen vollends an. Abgesehen von einem Marinkovic-Schuss, der noch so eben zu Ecke geklärt wurde, tat sich in beiden Strafräumen wenig bis gar nichts. Die Protagonisten auf dem Rasen bemühten sich zwar um einen geordneten Spielaufbau, konterkarierten dies aber hüben wie drüben entweder durch zahlreiche Ballverluste, oder so unüberlegten, wie auch hektischen Pässen in die Spitze. Bezeichnend hierfür die 60. Minute, als sich Götzendörfer durch ein geschicktes Tackling in Ballbesitz brachte, dann aber dem aussichtsreich postierten Marco Weber mit einem unerreichbaren Zuspiel jegliche Gestaltungsmöglichkeiten versagte. Besser machte es „Götze“ dann zwei Zeigerumdrehungen später, als er aus 20 Metern einfach mal abzog und Burghausens Torhüter Franco Flückinger zu seiner besten Tat des Spiels herausforderte. Eine gute Viertelstunde vor dem Ende mussten die Klosterer nach einer gelb-roten Karte für Pascal Schärtel mit einem Mann weniger agieren. Gibt es überhaupt eine positive Erkenntnis aus dieser Partie für den SVS, dann wohl die, dass man sich in der Schlussphase trotzdem ein Übergewicht erspielte, dieses freilich nicht gewinnbringend zu nutzen vermochte.                                  

Stimmen zum Spiel:
Roger Prinzen, Trainer SV Seligenporten: „Wir waren wegen einer Verletzung frühzeitig zum Umstellen gezwungen. Das Tor wäre möglicherweise haltbar gewesen. Nach 25 bis 30 Minuten haben wir mehr Ballbesitz bekommen. Die zweite Halbzeit war dann ausgeglichen, aber  es fehlte der letzte Zug zum Tor.“

Patrick Mölzl, Trainer Wacker Burghausen. „Ich habe das Spiel ähnlich gesehen. Nach 30 Minuten haben wir etwas den Zugriff verloren. In der zweiten Hälfte hätte wir bei einigen Kontern das Spiel entscheiden können, haben dann aber zu unsauber gespielt. Dennoch überwiegt die Freude über die drei Punkte.“
 

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