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Klosterer finden zu spät in die Spur

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 02.05.2017
Klosterer finden zu spät in die Spur

Nach einer schwachen ersten Hälfte schnuppert der SVS bei der 1:2 (0:2)-Niederlage gegen den TSV 1860 München fast noch am Ausgleich.

Seligenporten. Seligenportens neuer Trainer und Sportchef Roger Prinzen verliert sein Einstandsmatch gegen den TSV 1860 München II mit 1:2 (0:1), was die ohnehin nur noch theoretischen Chancen auf den Klassenerhalt weiter minimiert. Freuen darf sich Prinzen aber immerhin darüber, dass sich sein Team nach einer klar unterlegenen ersten Hälfte deutlich steigerte und die „Löwen“ in der Schlussphase tatsächlich noch in ernste Schwierigkeiten brachte. 
Der neue Mann an der Außenlinie wartete gleich mit einigen Änderungen auf. So kehrte der aussortierte Alexander Braun ins Team zurück und besetzte die Position des rechten Außenverteidigers. Kapitän Pascal Worst rückte von der Innenverteidigung ins defensive Mittelfeld. In der Offensive durfte der von seiner Rippenprellung genesene Bastian Herzner von Beginn an ran. Verzichten musste Prinzen indes auf Fabian Klose. Der zuletzt beste Klosterer zog sich bei einem Verkehrsunfall unter der Woche ein Schleudertrauma zu.
Die 293 Zuschauer, darunter auch der ehemalige Top-Torjäger Ulf Kirsten, bekamen zunächst ein eher verhaltene und recht ausgeglichene Anfangsphase geboten, bis der Tabellenzweite aus der Landeshauptstadt nach zehn Minuten genug hatte und einen Gang höher schaltete. Befand sich die Klosterabwehr bei einem Schuss von Kodjovi Kousssou und Nicolas Helmbrechts‘ Solo (12.) noch auf der Hut, war Keeper Patrick Bogner drei Minuten später bei einem 14-Meter-Knaller von Nico Karger so richtig gefordert. Trainer Prinzen sah ob des Drucks der Löwen das Unheil kommen und dirigierte lautstark seine in grün gewandeten Protagonisten. Diese hatten zunächst Glück, dass der sehr souveräne Schiedsrichter Manuel Steigerwald (Gräfendorf) eine grenzwertige Attacke von Braun gegen Nicolas Andermatt im Strafraum ungeahndet ließ (15.). Nutzen sollte es indes nur wenig. Denn nachdem Karger knapp über die Latte zielte (20.), traf Koussou zur Gästeführung. Der Pfeilschnelle und elegante rechte Flügelstürmer nahm ein Zuspiel von Eric Weeger gekonnt an, um dann aus kurzer Distanz zum 1:0 (24.) zu vollstrecken. Nur vier Minuten später dann das 2:0 für die Gäste, als Hobsch seinen Gegenspieler Helmbrecht im Sechzehner zu Boden schickte und Felix Weber den fälligen Elfmeter am Chancenlosen Keeper Bogner vorbei eiskalt einlochte.
Nun brachten die Münchner ihre spielerische Überlegenheit erst so richtig auf den Platz. Dass der bis zur Pause hoffnungslos unterlegene SVS nicht noch weitere Gegentore schlucken musste, lag zum einen an der mangelnden Schussgenauigkeit der 60er, für die Helmbrecht und Karger knapp vorbei zielten. Zum anderen aber auch am diesmal tadellos haltenden Torhüter Bogner. Nach dem Seitenwechsel schaltete der Tabellenzweite einen Gang zurück, lediglich ein Fernschuss von Christian Köppel (63.), sowie ein von Andermatt getretener Freistoß (65.) vermochten etwas Gefahr zu entfachen. Und weil auch die Klosterer mit den ihnen jetzt gebotenen Räumen recht wenig anzufangen wussten, plätscherte die Partie fast eine halbe Stunde mehr oder weniger dahin.
Dies sollte sich dann mit der Hereinnahme von Ali Yetkin für den völlig ausgepumpten Bastian Herzner ändern. Der gegen Augsburg noch so glücklose Stürmer, sorgte mit einem nicht mal besonders scharfen, aber, weil von einem Gegenspieler leicht abgefälscht, recht tückischem Schuss für den 1:2-Anschlusstreffer (75.). Fiel der Treffer zweifelsohne aus heiterem Himmel, verlieh er den Geschehen jedoch eine vollkommen andere Dynamik. Plötzlich bekamen die Klosterer die zweite Luft und drängten mutig nach vorne. Dieses Aufbegehren sollte schnell die gewünschte Wirkung zeigen, sah sich doch der  bis dorthin so dominante, wie ballsichere Kontrahent nun in arge Nöte gebracht. Allerdings bestätigte sich nun wieder einmal, dass dem SV Seligenporten ein echter Knipser abgeht. Denn abgesehen von einer Flanke von Fotios Katidis, an der Lukas Werner knapp vorbeischrammte (81.), sowie einem Freistoß des ebenfalls eingewechselten Marco Weber (86.) sollte nichts wirklich gefährliches herausspringen. Dass sich der SVS letztendlich nicht abschießen ließ, sondern stattdessen  alle Kräfte sammelte und sogar am Ausgleich schnupperte, darf durchaus als erster Erfolg für Roger Prinzen gewertet werden.                                                                                                                                                                                      

Stimmen zum Spiel:
Roger Prinzen, Trainer SV Seligenporten: „In der ersten Halbzeit haben wir jede Dynamik und Schnelligkeit vermissen lassen. Nach dem Anschlusstor haben wir eine gute Mentalität gezeigt.“
Daniel Bierofka, Trainer TSV 1860 München: „Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht und manche Situationen schlampig ausgespielt. Zum Schluss haben wir gut verteidigt. Der Sieg ist verdient.“
 

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