bayern bayern twitter rss
Anyway Werbeagentur
Max Aicher Unternehmensgruppe
Spielverein Seligenporten Logo
Offizielle Seite des Spielverein Seligenporten

Klosterer gehen selbstbewusst in das Duell gegen Schweinfurt

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 09.10.2017
Klosterer gehen selbstbewusst in das Duell gegen Schweinfurt

Regionalliga Nach zuletzt zwei Siegen in Folge registriert SVS-Trainer Prinzen erfreut, dass "sich bei uns die Mosaiksteinchen allmählich zusammenfügen."


Es war ein wahrer Krimi, dieser 3:2-Sieg des SV Seligenporten beim Tabellenletzten FC Unterföhring. Aus Sicht des Gegners, der tags darauf seinen Trainer Thomas Seethaler an die Luft setzte, ein durchaus glücklicher: Vergab der FCU doch kurz vor dem erneuten Ausgleich die große Chance zum wohl dann entscheidenden 3:1. Es war aber auch ein Sieg, gegründet auf Moral und – dies vor allen Dingen – harter Arbeit. "So allmählich fügen sich bei uns die Mosaiksteinchen zusammen", freut sich Trainer Roger Prinzen über das immer besser funktionierende Zusammenspiel. Ein Zusammenspiel, dessen Prinzipien Prinzen seinen Kickern mehr oder weniger mühsam einbläute, welches sich aber auch aus den jeweiligen Situationen im Spiel selbst speist. So  gibt der Coach zwar die grundlegende Marschrichtung klar vor, vermeidet  dabei aber ein allzu starres taktisches Konzept: "Mir ist es wichtig, dass die Spieler kreativ sind und selber entscheiden, was gerade das Beste ist." Ziemlich gut klappt es derzeit auch, was die Standards angeht. Speziell bei Eckbällen ergeben sich  immer wieder vielversprechende Situationen, die, wie zuletzt in Unterföhring geschehen, dann auch verwertet werden. Dabei versprach Prinzen noch vor kurzem, dass er ein Mannschaftsessen ausgebe, wenn aus einer Ecke ein Treffer entspränge. Dass sein Team diesen Auftrag bei der nur wenige Tage später folgenden Partie gegen den FC Ingolstadt II prompt ausführte, dennoch aber eine 1:4-Pleite hinnehmen musste, entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Ein weiterer Grund für den derzeitigen Aufschwung ist die gut gefüllte Ersatzbank. "Wir können jetzt bei Bedarf neue Impulse von außen bringen", freut sich der Übungsleiter über diesen Luxus. Der erlaubt es ihm sogar, Akteure, wie den nach einer Mantelentzündung noch nicht ganz fitten Lino D’Adamo oder dem an Adduktorenproblemen leitenden Raffael Kobrowski die zur vollständigen Regeneration notwendige Zeit einzuräumen. Was Wunder also, wenn Prinzen auf das  am Samstag (14 Uhr) anstehende Match gegen den FC Schweinfurt 05 regelrecht brennt: "Schweinfurt, ist ein Gegner, wie er schöner nicht sein kann."

Mittlerweile das fünfte Jahr der Regionalliga Bayern angehörig, strebt  der Unterfränkische Traditionsklub nun mittelfristig höhere Weihen – also den Aufstieg in die dritte Liga – an.
Mit der Umstellung auf Profitum und der Verpflichtung etlicher Kicker mit Drittligaerfahrung, wurden dann auch die entsprechenden Strukturen geschaffen. Mit zwölf Zählern aus vier Spielen erwischte das Team vom ehemaligen Kloster-Coach (Saison 2006/07) auch einen optimalen Start in die aktuelle Spielzeit. In der Folge aber zeigte der teure Kader Schwächen und blieb in der Fremde fünfmal in Folge ohne Sieg. Besonders ärgerlich war sicherlich die 1:3-Niederlage am vergangenen Wochenende beim Primus TSV 1860 München. Obwohl auf den zweiten Platz stehend, ist mit nun elf Punkten Rückstand – bei einem Spiel weniger – auf die "Löwen", der zwar nicht explizit geäußerte, wohl aber insgeheim erhoffte sofortige Aufstieg in weite Ferne gerückt. Voll dabei sind die "Schnüdel" aber noch im "großen" DFB-Pokal, wo in der ersten Runde der Zweiligist SV Sandhausen mit 2:1 aus dem Wettbewerb geworfen wurde und nun am 24. Oktober das Duell gegen den Bundesligisten Eintracht Frankfurt ansteht. Bevor es soweit ist, muss der FCS aber noch bei den kleinen Klosterern bestehen. Und die haben zwar, so Prinzen, "jede Menge Respekt", verfügen aber nach zwei Siegen in Folge auch über ein gesundes Selbstvertrauen. (nuw)
            

Am Rande notiert:

Mit seinem Siegtreffer gegen Unterföhring beendete Julian Schäf seine mehr als zweijährige Torflaute. Das letzte Mal, netzte der dienstälteste Klosterer am 25.07.15 beim Bayernligaspiel gegen den Würzburger FV ein, wo er das Tor zum 2:0-Endstand besorgte.

Die Partie gegen Unterföhring war für die Klosterer der zweite Sieg in Folge. Dies glückte zuletzt im August 2016. Damals gab es nach den Erfolgen in Illertissen und Hof gegen Burghausen sogar noch einen weiteren Dreier.

Copyright © 2017 Spielverein Seligenporten, alle Rechte vorbehalten. Powered by ANYWAY