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Klosterer haben Winterruhe

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 03.12.2017
Klosterer haben Winterruhe

Nachdem das Spiel gegen Buchbach abgesagt wurde, geht es für den SVS in die Winterpause. Anlass genug, um ein kleines Fazit zu ziehen und eine Prognose zu wagen.


Die Ausgangslage vor dem Saisonstart:
Nach dem Abschied von nicht weniger als zehn Akteuren, startete der SV Seligenporten mit einem völlig umgekrempelten Kader in seine insgesamt fünfte Regionalligaspielzeit. Ohnehin nicht auf finanzielle Rosen gebettet, erschwerte die aufgrund der langwierigen Relegation sportlich ungewisse Zukunft die Spielersuche noch mehr. Abgesehen vom bereits  Regionalligaerfahrung aufweisenden Keeper Sebastian Kolbe, setzte der SVS bei seinen weiteren Neuzugängen denn auch auf die Karte jung und hungrig.

Das war gut:
Nach einem mit vier Niederlagen recht missglückten Saisonstart, begann sich die akribische Arbeit von Trainer Roger Prinzen allmählich auszuzahlen. Insbesondere der vom Bayernligaaufsteiger TSV Kornburg gekommene Tim Olschewski spielte sich mit überzeugenden Leistungen auf der Innenverteidiger Position fest. Zudem entpuppte sich der kurz vor Transferschluss vom Ligakonkurrenten FC Ingolstadt II losgeeiste Mario Götzendörfer als echte Verstärkung im defensiven Mittelfeld. Dass das Team körperlich einen guten Eindruck vermittelt und als Einheit auftritt, sind weitere Pluspunkte.

Das war schlecht:
Nachholbedarf gibt es vor allem in der Offensive, die sich viel zu oft, viel zu wenig durchsetzungsstark präsentiert. „Etwas mehr körperliche Robustheit würde unserem Kader sicherlich gut tun“, hofft  Prinzen in der Winterpause auf die Verpflichtung eines „Brechers“ im Sturm. Sorge bereitet auch der zuletzt deutliche Formknick. So blieben die Klosterer zuletzt fünfmal ohne Sieg und haben ihren vor kurzen noch satten sechs Punkten betragenen Vorsprung auf einen Relegationsplatz komplett verspielt. Dieses Dilemma macht deutlich, dass es dem SVS nach wie vor auch an einer echten Führungsfigur mangelt.

Die Prognose nach der Winterpause:
Der SV Seligenporten hat nach wie vor alle Möglichkeiten, auch im nächsten Jahr als Regionalligist zu fungieren. Größter Trumpf ist zweifelsohne Trainer Roger Prinzen. Der Ex-Profi bevorzugt eine klare Linie und verfügt sowohl über das praktische wie auch psychologische Geschick, eine Mannschaft stärker zu machen, als es die Summe ihrer Einzelspieler eigentlich hergibt. Gelingt es zudem in der Offensive nachzulegen, könnte dies auf dem schmalen Grat zwischen Abstieg und Klassenerhalt das vielleicht entscheidende Mehr an Trittsicherheit bedeuten.
 

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