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Klosterer in toller Frühform

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 07.02.2016

Testspiel. Der SVS gewann sein  Match beim Regionalligisten FC Schweinfurt 05 mit 4:1 (1:0) und imponierte dabei mit sehenswertem Fußball.

Es war ein Abend, um sich zu wundern. Zunächst einmal darüber, dass dem am Testspiel des FC Schweinfurt 05 gegen den SV Seligenporten interessierten Publikum tatsächlich ein Eintrittsgeld abverlangt wurde. Wer sich davon nicht beirren ließ, wurde dann  reichlich belohnt und durfte staunend einer streckenweise richtig guten Vorstellung der Klosterer beiwohnen,  die ihren Gastgeber aus der Regionalliga mit einem völlig verdienten 4:1 (1:0)-Erfolg förmlich vom Kunstrasenplatz auf dem Gelände des Schweinfurter Willy-Sachs-Stadions schossen.
Zu Beginn der Partie sollte es allerdings so gar nicht danach ausschauen, musste doch SVS-Keeper Christopher Pfeiffer schon nach nicht einmal einer Minute Kopf und Kragen riskieren, um gegen den einschussbereiten Kapitän Steffen Krautschneider einen frühen Rückstand zu verhindern. In der Folge aber spielte sich der Gast mehr und mehr frei. So verpasste Bastian Herzner nach einem Freistoß von Marco Christ (20.) und einer Vorlage von Kevin Woleman (22.) nur haarscharf die Führung. Als der Schweinfurter und Ex-Klosterer Christopher Kracun verletzungsbedingt vom Feld humpelte und erst ein Ersatzmann aufgetrieben werden musste, nutzte Seligenporten die kurzzeitige Überzahlsituation eiskalt aus. Vom zentral postierten Christ gelangte die Kugel zum im Strafraum lauernden Herzner, welcher dann mit einem Schuss aus spitzem Winkel Torhüter Julian Schneider zum 1:0 (35.) überwand.
Für den seit mehr als einer halben Stunde jeglichen Torschuss vermissen lassenden und auch deutlich unterlegenden FCS, markierte Krautschneider mit einem Foulelfmeter zehn Minuten nach Wiederbeginn den doch recht überraschenden Ausgleich.
Davon erst so richtig angestachelt, legten die Klosterer nun wieder einen Zahn zu und setzten ihren eine Liga höher tätigen Kontrahenten mächtig unter Druck. Die Früchte dieser nicht nur forschen, sondern gar fast begeisternden Spielweise sollten alsbald reichlich sprießen.  So nutzte Patrick Hobsch eine zu kurz geratene Rückgabe der FCS-Abwehr gedankenschnell in echter Torjägermanier zum 2:1 (62.). Ein toller Heber von Herzner aus mehr als 25 Metern brachte schließlich das 3:1 (75.), bevor erneut Hobsch aus kurzer Distanz sogar noch das 4:1 (85.) drauflegte.
„Wir haben gegen einen ordentlichen Gegner viele gute Sachen gemacht“, war denn auch Trainer Serdal Gündogan voll des Lobes, um im gleichen Atemzug auf die Euphoriebremse zu treten und hinterher zu schieben, dass  „trotzdem einige Dinge dabei waren, an denen wir noch intensiv arbeiten müssen.“                                                                       
Der SVS spielte mit:
Pfeiffer (46. Müller) – Neuerer (46. Herzel), Woleman, Räder – Schäf, Gajic, Worst (Klose), Christ, Schwesinger – König (46. Hobsch), Herzner                                         

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