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Klosterer kassieren einen herben Rückschlag

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 28.09.2015
Klosterer kassieren einen herben Rückschlag

Ein mehr als eine Stunde enttäuschender SVS unterliegt im Spitzenspiel beim TSV Großbardorf mit 1:2 (1:0).


Der SV Seligenporten kassierte mit der 1:2 (1:0)-Niederlage beim TSV Großbardorf einen herben Rückschlag und offenbarte einmal mehr seine Probleme mit kampfstarken Mannschaften.

Die "Gallier" aus Unterfranken machten sofort deutlich, dass sie gewillt waren, ihre Serie von 14 Heimspielen ohne Niederlage weiter auszubauen und begannen äußerst druckvoll. Der SVS hingegen fand sich meist nur in der Situation des Reagierenden. So war die Gästeführung nach sieben Minuten durchaus etwas überraschend. Ausgangspunkt war ein von Marco Christ fast an der linken Außenlinie hereingebrachter und von einem Klosterer verlängerter Freistoß, den der am langen Pfosten stehende Patrick Schwesinger ins Netz köpfte. Nachdem TSV-Keeper Marcel Wehr einen Knaller von Rico Röder entschärfte (10.), übernahmen die Hausherren wieder das Kommando. Diese hatten dann Pech, dass Manuel Leicht aus 20 Metern nur die Latte traf (12.). Nun entwickelte sich ein schnelles Spiel, in dem sich die Gäste durch individuelle Schnitzer immer wieder selbst in gefährliche Situationen brachten. So musste Kapitän Dominik Räder in höchster Not gegen André Rieß klären, wie auch sein Torhüter Daniel Müller wenig später bei einem Schuss von Shaban Rugovai einer echten Bewährungsprobe unterzogen wurde. Das die Klosterer mit einer Führung in die Halbzeit gehen durften, war zu einem großen Teil der auf Seiten der Großbardorfer ebenfalls recht hohen Fehlerquote geschuldet. Damit sollte dann aber unmittelbar nach dem Seitenwechsel Schluss sein. Denn nach einem energischen Solo von Björn Schönwiesner durch die Mitte, drosch Rieß die Kugel aus 16 Metern zum 1:1-Ausgleich (46.) in die Maschen. Nun mental gepuscht, drängten die Hausherren weiter mit ihren überfallartig und meist über den eminent laufstarken Rieß inszenierten Angriffen auf die Führung. Diese sollte dann nach einer Stunde auch tatsächlich gelingen. Als der SVS den Ball kurz vor dem eigenen Strafraum nicht unter Kontrolle brachte, steckte Dominik Zehe die Kugel zu Stefam Piecha durch, der diese flach und trocken zum 2:1 (62.) ins Netz beförderte.

Dieses Ereignis sollte fortan ein komplett anderes Spiel herauf beschwören. Plötzlich besann sich der SVS seiner Stärken, indem er den Kampf annahm und obendrein mit schnellen Kombinationen den Weg nach vorne suchte. Diese Spielweise sollte auch gute Chancen hervorbringen die aber nicht genutzt wurden. Fand Hobsch nach einer schönen Ablage von Schwesinger noch in der aufmerksamen Abwehr des Gegners seinen Meister (70.), ließ er nur eine Zeigerumdrehung später den nötigen Killerinstinkt vermissen, als er aus nächster Nähe TSV-Torhüter Wehr anschoss. Dass Patrick Schwesinger vom insgesamt recht unsicheren Schiedsrichter Sven Engl ein klarer Strafstoß verweigert wurde, mag zwar ärgerlich sein, die Hauptschuld an dieser unnötigen Niederlage aber muss sich der SVS schon selbst zuschreiben.
 

Stimmen zum Spiel


Florian Schlicker, Trainer SV Seligenporten: "Es war heute ein schlechtes Spiel von uns. Wir haben viel zu wenig investiert und bekamen eine Stunde keinen Zugriff. Nach dem Rückstand sind wir aufgewacht, aber bei unseren Chancen kein Glück gehabt."

Dominik Schönhofer, Trainer TSV Großbardorf: "Wir hatten uns heute viel vorgenommen und wollten agieren und nicht reagieren. Wir waren gut im Spiel und haben uns auch nach dem Rückstand nicht aus der Ruhe bringen lassen. Nach dem 2:1 hat Seligenporten seine Qualitäten gezeigt und uns unter Druck gesetzt."

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