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Klosterer lassen Killerinstinkt vermissen

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 15.05.2017
Klosterer lassen Killerinstinkt vermissen

Trotz etlicher guter Chancen kommt der SV Seligenporten gegen Garching über ein torloses Remis nicht hinaus und hat sogar Glück, dass Keeper Bogner einen Elfer pariert.

Der SV Seligenporten bleibt gegen den VfR Garching zwar nach 21 Spielen endlich mal wieder ohne Gegentreffer kommt aber, weil selbst beste Chancen nicht verwertet wurden, nicht über ein torloses Remis hinaus.
Trainer und Sportchef Roger Prinzen änderte im Vergleich zur 0:3-Niederlage in Rosenheim seine Startformation auf zwei Positionen und schickte Defensivmann Marcel Schelle sowie Stürmer Bastian Herzner aufs Feld. Weichen mussten dafür Alexander Braun und Ali Yetkin. Die Klosterer schalteten in ihrem vorerst letzten und von lediglich 163 Zuschauern umrahmten Regionalligaheimspiel gleich in den Vorwärtsgang. Zielte Marcel Mosch aus 18 Metern noch knapp vorbei (1.), musste der Garchinger Keeper Daniel Maus dann bei einem Kopfball von Herzner (3.) selbst eingreifen. Das Maus dann auch gegen Fotios Katidis (8.) und erneut Herzner (14.) parierte, war zu einem guten Teil sicherlich seinem Können geschuldet, allerdings auch der mangelnden Konsequenz und Cleverness des jeweiligen Schützen. Ein Musterbeispiel, für die Tatsache, warum der SVS in der Tabelle ganz unten steht, lieferte dann Mosch, als er völlig frei vor Maus geradezu kläglich vergab (17.). Unmittelbar zuvor drangen die sehr defensiv eingestellten Garchinger das erste Mal überhaupt in den Strafraum ein, doch die SVS-Abwehr blieb gegen Stefan De Prato im Bilde. Auch in der Folge beherrschte Seligenporten das Geschehen. Insbesondere „Sechser“ Marco Weber leitete zahlreiche Offensivaktionen ein und bot seine wohl besten 45 Minuten beim SVS überhaupt. Allerdings blieb sein Eifer letztlich unbelohnt, nicht zuletzt weil Mosch einen von Weber mit viel Übersicht eingeleiteten Angriff mit einem Pass ins Nichts verpuffen ließ (30.). Nicht viel besser machte es unmittelbar danach Herzner, der eine schöne Vorarbeit des wieder ein riesiges Laufpensum absolvierenden Stanislaus Herzel aus 20 Metern vorbei zimmerte. Gar nicht erst zum Torschuss kam dann Fotios Katidis, der erst zwei Gegner technisch perfekt umspielte, dann aber seine eigentlich perfekte Abschlussposition ignorierte, um stattdessen erneut das direkte Duell zu suchen, bei dem er prompt die Kugel verlor (37.). Dieser schon eklatant zu nennende Chancenwucher hätte sich kurz vor der Pause beinahe bitter gerächt, als Mario Staudigl ein Zuspiel seines Kapitäns Dennis Niebauer aus etwa 16 Metern über die Latte knallte.
Nach einem Drehschuss des für Herzner ins Spiel gekommenen Ali Yetkin, der Maus vor keinerlei Probleme stellte (53.), verflachte die Partie immer mehr, so dass ein einsetzender Gewitterregen lange Zeit noch die beste Unterhaltung bot. Umso aufregender ging es dann dafür in der 69. Minute weiter. Ausgangspunkt war Lirim Kelmendi, der dem Hinterhalt die Latte des SVS-Gehäuses traf. In der nun aufkommenden Verwirrung wurde Giovanni Goia im Strafraum zu Fall gebracht, was vom souveränen Schiedsrichter Stefan Treiber mit Strafstoß geahndet wurde. Das Garching diese Chance nicht nutzte, lag nicht einmal am Schützen Dennis Niebauer selbst, schickte er die Kugel doch durchaus hart und platziert auf die kurze Reise. Vielmehr war es Keeper Patrick Bogner, der mit einem blitzartigen Hechtsprung parierte und seiner fehlerlosen Leistung die Krone aufsetzte. Fünf Minuten später brannte es einmal mehr auf der anderen Seite, als Maus gegen Katidis ebenfalls einmal mehr die Oberhand behielt. Die letzte Einschussgelegenheit verbuchte Mosch, der aus spitzem Winkel allerdings knapp am linken Pfosten vorbeizielte (88.). Dass Garchings Niebauer noch mit gelb-rot (90.+1) von Platz musste, sollte dann keine Auswirkungen mehr zeigen.      
 
Stimmen zum Spiel:
Roger Prinzen, Trainer SV Seligenporten: „Wir wollten in letzten Heimspiel noch etwas positives mitnehmen. Bei uns hat das letzte Quäntchen Glück gefehlt. Aber man hat gesehen, dass wir dass, was wir uns im Training erarbeiten, auch umsetzen  können.“

Daniel Weber, Trainer VfR Garching: „Es war ein zerfahrenes Spiel meiner Mannschaft. Wir wollten heute den letzten fehlenden Punkt noch holen. Unser Torwart hat uns im Spiel gehalten. Gratulation an meine Mannschaft. Zwar nicht für dieses Spiel, aber für eine gute Saison.“
 

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