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Klosterer machen Titelhattrick perfekt

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 07.01.2017
Klosterer machen Titelhattrick perfekt

Während der SVS nach einem höchst abwechslungsreichen Turnier das Finale gegen Holzheim mit 7:4 für sich entscheidet, erlebt der ATSV Erlangen einen beispiellosen Absturz.

Satte 121 Treffer in 16 Partien, darunter sechs Spiele mit mindestens zehn Einschüssen und mit dem ATSV Erlangen ein Team, das einen beispiellosen Absturz erlebte – die allerdings von einer enttäuschend mageren Zuschauerkulisse umrahmte 25. Auflage des Hallenmasters des SV Seligenporten hatte es wahrlich in sich.
Der Start in die Jubiläumsausgabe verlief zunächst recht nüchtern und vorhersehbar, als der Topfavorit und Regionalligist SV Seligenporten den TSV Pyrbaum (Kreisklasse) im Gemeindeduell mit 3:1 niederhielt. Wesentlich unterhaltsamer gestaltete sich dann das Duell des Landesligisten ATSV Erlangen mit dem STV Deutenbach (Kreisklasse). Die Futsal erfahrenen Erlanger bewiesen auch im Spiel mit der Rundumbande ihr enormes Können und fertigten ihren Kontrahenten mit einem auch in der Höhe gerechtfertigten 8:2 ab. War diese Vorstellung schon mehr als beeindruckend, brannte der ATSV gegen Pyrbaum dann ein wahres Feuerwerk ab und reihte in einer spektakulären, zweimal acht Minuten währenden Show, einen Höhepunkt an den nächsten, so dass am Ende ein kaum glaubliches 13:2 an der Anzeigetafel aufleuchtete. Die Klosterer hingegen hatten erheblich mehr Mühe und mussten sich gegen Deutenbach mit einem knappen 3:2 begnügen. So war es nur folgerichtig, dass im abschließenden Duell um den Gruppensieg der ATSV gegen den SVS die Favoritenrolle innehatte und nach drei Minuten mit 2:0 führte. Nachdem Marco Weber und Kevin Woleman die Klosterer wieder heran brachten, entwickelte sich ein flottes, offenes Match, indem die Erlanger mit einem letztlich verdienten 4:2 triumphierten.
Wesentlich ausgeglichener gestaltete sich das Geschehen in der Gruppe B. Hier startete Kreisligist TSV Wolfstein mit einem 4:2 gegen die SG Quelle Fürth (Landesliga) in den Wettbewerb. Nutzen sollte es den Siedlern aber wenig, schieden sie doch nach einem ernüchternden 2:5 gegen den FC Holzheim (Bezirksliga), sowie einer 1:3-Niederlage gegen den Bayernligisten 1. SC Feucht, ebenso aus, wie die recht enttäuschenden Fürther. Die beiden späteren Halbfinalteilnehmer aus Holzheim und Feucht indes schenkten sich im direkten Vergleich nichts und teilten sich nach einer rasanten Partie mit einem 5:5 die Zähler.
Im Halbfinale sollte das ohnehin hochinteressante Turnier dann eine komplett andere Geschichte schreiben. Den positiven Part übernahm dabei der SVS, der sich gegen Feucht dazu entschloss endlich auch seine spielerischen Fähigkeiten zur Geltung zu bringen. Angeführt von Woleman, den an diesem Tag besten Klosterer, stand schließlich mit einem 4:2 der Finaleinzug fest. Das zweite Semifinale hingegen sah einen Absturz ohnegleichen. Angetreten als haushoher Favorit, schien es für den ATSV gegen Holzheim nur um die Höhe des Sieges zu gehen. Stattdessen aber schreib die altbekannte Geschichte des Davids gegen Goliath wieder mal ein neues Kapitel. Statt ins offene Messer zu rennen, engte der FCH die Räume seines Kontrahenten rigoros ein und brillierte obendrein mit gnadenloser Effektivität. Bei den Erlangern, die nach dem Rausch aus der Vorrunde plötzlich völlig verkatert wirkten, klappte indes gar nichts mehr, so dass für Holzheim ein vorher für utopisch gehaltenen 7:3-Sieg zu Buche stand.
Damit aber hatten die Jungs um Trainer und Torhüter Vahan Yelegen ihr Pulver verschossen. Die sich im Finale nochmals steigernden Klosterer schossen schnell einen sicheren 4:1-Vorsprung heraus. Als Holzheim nach einem energischen Zwischenspurt nochmal auf 4:3 herankam, machte der SVS mit drei weiteren Toren alles klar und den Titelhattrick perfekt.
Beim am Tag vorher ausgetragenem Turnier der zweiten Mannschaften begnügte sich der Gastgeber SV Seligenporten III mit dem siebten den letzten Platz. Den Sieg in der im Modus jeder gegen jeden ausgetragenen Veranstaltung holte sich der TSV Pyrbaum II, vor dem favorisierten FC Ezelsdorf II und dem FSV Berngau II.                            

Übersicht Hallenmasters 2017
Gruppe A: 1. ATSV Erlangen 9 Pkt, 25:4 Tore; 2. SV Seligenporten 6, 8:7; 3. TSV Pyrbaum 3, 9:20; 4. STV Deutenbach 0, 8:17;
Gruppe B: 1. 1. SC Feucht 7 Pkt., 11:8 Tore; 2. FC Holzheim 4, 12:11; 3. SG Quelle Fürth 3, 8:9; 4. TSV Wolfstein 3, 7:10.   
Halbfinale: SV Seligenporten – 1. SC Feucht 4:2, ATSV Erlangen – FC Holzheim 3:7.
Platz drei: 1. SC Feucht – ATSV Erlangen 2:4 (Sieben-Meter-Schießen)
Finale: SV Seligenporten – FC Holzheim 7:4.
Beste Torschützen: Ahmet Kulabas und Hakim Graine (je sieben Tore, beide ATSV Erlangen).                                 
Statistik: Für den SV Seligenporten ist es der dritte Titel in Folge. Mit nun insgesamt sieben Erfolgen sind die Klosterer auch der Rekordmeister.
 

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