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Klosterer reißen verloren geglaubtes Spiel aus dem Feuer

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 01.11.2017
Klosterer reißen verloren geglaubtes Spiel aus dem Feuer

Der SV Seligenporten, lässt sich gegen den FC Bayern München II von einem Doppelschlag nicht schocken und belohnt sich noch mit einem Zähler.

Die Serie hält: Der SV Seligenporten holt gegen den FC Bayern München II mit einem 2:2 (1:2) einen im Vorfeld nicht unbedingt erwarteten Zähler und ist seit mittlerweile sieben Spielen ungeschlagen. Dabei ließen sich die Klosterer auch von einem 0:2-Rückstand binnen vier Minuten nicht aus der Spur bringen, und schnupperten nach den beiden Toren von Marco Weber und Raffael Kobrowski sogar noch am Sieg.
Im Vergleich zum Spiel beim FC Augsburg II änderte SVS-Trainer Roger Prinzen seine zuletzt so starke Mannschaft nur auf einer Position und brachte für Yuri Meleleo den nach abgesessener Gelbsperre wieder spielberechtigten Marco Weber.
Bei für die Jahreszeit bestem Fußballwetter und einer mit 720 Zuschauern auch recht ordentlichen Kulisse war der FC Bayern sofort nach Anpfiff bestrebt, seiner Favoritenrolle gerecht zu werden. So hämmerte Timothy Tillman schon nach fünf Minuten die Kugel an die Unterkante der Latte (5.), bevor SVS-Keeper Sebastian Kolbe einen Heber von Milos Pantovic noch gerade so entschärfte (12.). Auch in der Folge verbuchten die Gäste wesentlich mehr Ballbesitz, leisteten sich dabei aber gegen die aufmerksam verteidigenden Klosterer auch so manchen unnötigen Ballverlust. Einer davon mündete nach zwanzig Minuten in die erste Gelegenheit des SVS, als  Raffael Kobrowski blitzschnell über den linken Flügel spurtete um den mitgelaufenen Sven Seitz zu bedienen, der jedoch aus etwa 16 Metern am herausstürzenden Torhüter Leo Weinkauf scheiterte. Kurz danach war es dann soweit, und die Gäste trafen zur verdienten Führung. Nach einer Ecke von der linken Seite landete der Ball über Umwege bei Nicolas Feldhahn. Kolbe vermochte seinen aus allernächster Nähe abgegebenen Schuss zwar noch zu blocken, jedoch nicht mehr festzuhalten, so dass Raphael Obermair per Abstauber zum 1:0 (25.) einlochte. Nur vier Minuten später dann der zweite Treffer für die Bayern. Obgleich abgefälscht, brachte Kolbe an Tillmans strammen 16-Meter-Schuss noch die Hand ran, besaß dann aber  gegen dessen Nachschuss zum 2:0 keinerlei Abwehrmöglichkeit.
Statt sich nun zu ergeben, demonstrierten die Klosterer auch diesmal wieder ihre Nehmerqualitäten und kamen alsbald ins Spiel zurück. Nachdem Weinkauf  einem Freistoß Mario Götzendörfer hielt (34.), setzte Sven Seitz eine Volleyabnahme über den Bayern-Kasten (39.). Zwei Minuten vor der Pause klingelte es schließlich im Bayern-Tor, als Marco Weber einen an Kobrowski verwirkten Freistoß vom linken Strafraumeck aus herrlich um die Mauer herum zum 1:2 ins Netz zelebrierte.
Dadurch gepuscht, kam der SVS druckvoll aus der Kabine und belohnte sich alsbald mit dem Ausgleich. Nach einem über Fotios Kaditis eingeleiteten und über Sven Seitz weitergeführten herrlichen Spielzug, vollendete Kobrowski so hart wie unwiderstehlich aus kurzer Distanz zum 2:2 (48.). Nun erhöhte der FCB wieder den Druck, brachte aber offensiv nur wenig zustande. Lediglich Pantovic (57.) konnte mit einem Schuss aus 30-Metern (57.) sowie einer gefährlichen Vorlage (71.) etwas Gefahr entfachen. Der SVS seinerseits versuchte den extrem hochstehenden Rivalen mit Konter zu überlisten. Einer davon barg sogar echtes Siegespotenzial, als Götzendörfer die von Feldhahn verlorene Kugel aufnahm und nach vorne marschierte,  dabei aber den in aussichtsreicher Position befindlichen  Seitz übersah (84.). Kurz nachdem Feldhahn über den Kasten köpfte, pfiff Schiedsrichter Jonas Schieder ab und der SVS durfte sich über einen weiteren wichtigen Zähler freuen. Mit nun 20 Zählern und Platz 13 können die Klosterer auf eine sehr ordentliche Vorrunde zurückblicken. Nach dem nun folgenden spielfreien Wochenende, geht es am 11. November zur mächtig kriselnden SpVgg Bayreuth.                        
                                                   

Stimmen zum Spiel:
Roger Prinzen, Trainer SV Seligenporten: „In der ersten halben Stunde waren wir kaum im Spiel und lagen folgerichtig mit 0:2 hinten. In der zweiten Halbzeit hätten wir sogar noch den Führungstreffer machen können, sind aber froh, ein 2:2 erreicht zu haben. Respekt dafür, wie die Jungs die letzten Spiele bestritten haben.“

Tim Walter, Trainer FC Bayern München II: „Wir hatten das Spiel die ganze Zeit im Griff, waren aber in der Defensive zu sorglos. Es ist mir unklar, warum wir so ein Spiel noch aus der Hand geben. Insgesamt waren wir, wie meistens in dieser Saison, im vorderen und hinteren Drittel einfach nicht konsequent genug.
 

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