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Klosterer stehen vor dem Abstieg

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 08.05.2018
Klosterer stehen vor dem Abstieg

Nach der Niederlage gegen den FC Augsburg II kann der SVS den Klassenerhalt nicht mehr aus eigener Kraft schaffen.

Der SV Seligenporten unterliegt dem FC Augsburg II mit 0:1 (0:0) und hat nach dem Sturz auf den vorletzten Platz, sowie den gleichzeitigen Siegen des FC Memmingen und der SpVgg Bayreuth den Klassenerhalt nun nicht mehr in der eigenen Hand. Diese komplett unnötige Pleite gegen einen keinesfalls starken Kontrahenten machte einmal mehr deutlich, woran es den Klosterern schon in der gesamten Spielzeit mangelt – nämlich an der Durchschlagskraft in der Offensive. Trotz einer Vielzahl von Torchancen, brachte der SVS das Leder, einfach nicht im Tor unter. Dürfen die Klosterer dabei durchaus auch Pech im Abschluss ins Feld führen, scheiterten sie meistens aber schlicht und einfach am eigenen Unvermögen. Den meist auf Verschleppung des Spieltempos bedachten  Augsburgern hingegen genügte ein starker Schlussspurt um einen sehr schmeichelhaften Sieg einzufahren.
Im Vergleich zur 0:2-Niederlage gegen den SV Schalding-Heining änderte Trainer Roger Prinzen sein Team auf drei Positionen. So machten auf den beiden Außerverteidigerpositionen Julian Schäf und Odilon Faria da Cruz für Stanislaus Herzel sowie Vincent Piwernetz Platz. Weiter vorne ersetzte Kai Neuerer Danilo Dittrich und Fotios Katidis durfte für Sven Seitz ran.  Nach einer weitgehend vom gegenseitigen Abtasten geprägten Anfangsphase, setzten die Hausherren nach 20 Minuten den ersten richtigen Akzent, als Katidis die Kugel Neuerer in den Lauf spielte, dessen Schuss aber den Augsburger Torhüter Lucca Nagel vor keinerlei Probleme stellte. Im direkten Gegenzug versuchte es Thomas Stowasser mit einer Direktannahme, die aber weit am Tor vorbeizischte. Kurz danach sendete Marco Weber einen Freistoß in den Strafraum. Eigentlich recht harmlos, wurde der Ball, da von Mario Feulner abgefälscht, plötzlich richtig scharf, so dass Nagel  noch so eben schlimmeres verhüten konnte. Nun übernahm Seligenporten die Spielkontrolle und drängte auf die Führung. Dass diese nicht gelingen sollte, lag zum einen am mangelnden Durchsetzungsvermögen, als Weber im Duell mit Nicola Della Schiava den Kürzeren zog (35.). Zum anderen am großartig aufgelegten Nagel, der einen Kobrowski-Knaller mit einem Reflex um den Pfosten drehte (38.). Oder aber auch an mangelnder Präzision und Kaltschnäuzigkeit, wie bei einem Kopfball von Olschewski, der knapp am rechten Torwinkel vorbei (41.) ging.
Auch im zweiten Durchgang ging der SVS mit Kampfgeist und Einsatzwillen zu Werke. So spielte sich das Geschehen auch weiterhin überwiegend in der Augsburger Hälfte ab. Nach einem Schuss von Mario Götzendörfer, der knapp über die Latte strich (54.) wurde es richtig turbulent. Ausgangspunkt war eine von Weber hereingegebene Ecke die Olschewski per Seitfallzieher in Richtung Tor schickte, doch Nagel verwehrte dem eigentlich perfekt in Richtung Tor heranrauschenden Spielgerät mit einer ebenso famosen Parade das Überqueren der Linie. Bei der nachfolgenden Ecke und dem Kopfball von Kobrowski wäre Nagel wohl machtlos gewesen, hatte aber Glück, dass dieser nur einen eigenen Mitspieler traf (65.).
In der Schlussphase entschied sich Augsburg dafür, endlich auch am Spiel teilzunehmen – mit fatalen Folgen für den SVS. Traf Efkan Bekiroglu mit einem technisch gekonnten Drehschuss nur die Latte (86.), schickte er die Gastgeber nur eine Zeigerumdrehung später ins Tal der Tränen, indem er ein Zuspiel von Marco Zupur so eiskalt wie gekonnt zum goldenen Tor verwertete.     

Stimmen zum Spiel:
Roger Prinzen, Trainer SV Seligenporten: „Diese Niederlage war ein Spiegelbild der Saison. Unsere Devise war, die Null zu halten. Das Gegentor darf es so nicht geben. Wir hatten eine Vielzahl an Möglichkeiten, da müssen wir einfach ein Tor machen.“

Dominik Reinhardt, Trainer FC Augsburg II: „Wir hatten in der ersten Halbzeit zu wenig Spielkontrolle und haben viele Fehler gemacht. Nach der Pause war es ein offener Schlagabtausch. Mit einem Konter ist uns dann der Lucky Punch gelungen.“
 

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