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Klosterer werden in Ingolstadt verpfiffen

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 17.11.2014
Klosterer werden in Ingolstadt verpfiffen

Nach einer imponierenden Mannschaftleistung holt der SV Seligenporten beim FC Ingolstadt II ein 1:1 (0:0)-Unentschieden. Dass es nicht mehr wurde lag zu einem großen Teil an Schiedsrichter Julian Kreye (Warmensteinach), der die Kloster krass benachteiligte. Ursache hierfür war ein glasklares Foul in der 80. Minute vom Ingolstädter Verteidiger  Dominik Weiß an Patrick Schwesinger im Strafraum. Statt nun gemäß seines Amtes der Gerechtigkeit Genüge zu tun und auf Foulelfmeter zu entscheiden, ließ der Unparteiische zum völligen Unverständnis aller Beteiligten jedoch weiterspielen. „Wenn ein Spieler sich so gegen die Regeln verhält, wie dieser Schiedsrichter, dann wird er wochenlang gesperrt. Sogar der Ingolstädter Torhüter hat gesagt, dass dies ein klarer Elfmeter war“, machte der sportliche Leiter Michael Pfeifer seinem Ärger hinterher Luft.

Dabei hätte der SVS den so bitter nötigen Sieg absolut verdient gehabt, stellte er doch vom Anpfiff weg das wesentlich agilere Team. So setzte der immer anspielbereite Marco Christ mit einem Distanzschuss, den FCI-Keeper Thomas Bauer parierte, das erste Ausrufezeichen (7.). Christ inszenierte nach einer Viertelstunde auch die zweite Gelegenheit der Gäste, als er einen Freistoß auf das Haupt von Alexander Braun zirkelte, Bauer aber die Kugel am Einschlagen hinderte. Auch in weiteren Verlauf vermittelten die Klosterer den bissigeren und willigeren Eindruck und ließ den Tabellenvierten kaum Raum zur Entfaltung. Gefährliche Angriffe vermochten die Gäste allerdings fast keine zu kreieren. Lediglich ein Fernschuss von Christ zischte knapp über das Gebälk (32.).
Dies sollte sich nach der Pause schnell ändern. Beendete Dominik Richter einen schönen Angriffszug über Christ und Julian Schäf noch mit einer für sämtliche potentiellen Empfänger unerreichbaren Hereingabe, machte es die rechte Außenbahn rauf und runter wuselnde Nummer 20 zwei Minuten später wesentlich besser. Fand seine fast von der Eckfahne auf Reisen geschickte Flanke doch den Kopf des am langen Pfosten lauernden Patrick Schwesinger, der das Leder im zweiten Stock beließ und zum zentral postierten Marcel Mosch weiterleitete, so dass dieser aus kurzer Distanz zur 1:0-Führung vollendete.
Wenn den Kickern aus Seligenporten an diesem Nachmittag überhaupt etwas vorzuwerfen war, dann der Umstand, dass nun nicht entschieden nachgesetzt, sondern dem Gegner plötzlich Zeit und Raum zum Handeln gewährt wurde. Die bislang komplett ihren Ansprüchen hinterherlaufenden Schanzer nahmen dankend an, indem Andreas Buchner den ersten brauchbaren Angriff des FCI im gesamten Match prompt zum 1:1 (62.) verwertete. Dies sollte es dann auch schon wieder auf Seiten der Hausherren gewesen sein. Fortan bestimmten wieder die Kellerkinder aus der Oberpfalz das Geschehen, vermochten sich aber wieder einmal nicht zu belohnen. Nicht zuletzt deshalb, weil der Schiedsrichter seinem Arbeitsgerät ein akustisches Signal zu wenig entlockte.
Das der SVS die Rote Laterne an den FC Eintracht Bamberg abgeben durfte,
vermochte nach dieser Partie so gar niemandem zu trösten.

Stimmen zum Spiel:
Florian Schlicker, Trainer SV Seligenporten: „Die Mannschaft hat ein Riesenspiel abgeliefert und hätte eigentlich als Sieger von Platz gehen müssen. Leider aber gab es Personen auf dem Platz, die ihre Leistung nicht abgerufen haben. Ich habe bisher die Klappe gehalten, aber wir wurden schon in den letzten Wochen mehrfach um unseren Lohn gebracht. Das was uns heute passiert ist, ist unglaublich.“

Stefan Leitl, Trainer FC Ingolstadt II: „Mit der Leistung meiner Mannschaft kann ich nicht zufrieden sein. Eigentlich wollten wir haute gewinnen, doch wir haben mit unserer Spielweise den SV Seligenporten stark gemacht.“
 

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