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Klosterer ziehen den Kopf aus der Schlinge

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 05.10.2014
Klosterer ziehen den Kopf aus der Schlinge

Marcel Mosch und Patrick Schwesinger sichern dem SVS mit ihren Treffern einen eminent wichtigen 2:1 (1:1)-Sieg gegen Burghausen. Nun winkt am Dienstag im Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg II der Sprung aus der Abstiegszone.

Vor den 333 Zuschauern ereignete sich die erste nennenswerte Szene in der 7. Minute, als SVS- Stürmer Patrik Nagy im Strafraum-Duell mit Torhüter Alexander Eiban zu Fall kam, die Pfeife von Schiedsrichter Thomas Färber (Augsburg) aber wohl zurecht stumm blieb. In der Folge erarbeiteten sich die Klosterer ein Übergewicht, ohne aber richtig torgefährlich zu werden. So stellte der nach seinem Rippenbruch wiedergenesene und ein mehr als überzeugendes Comeback feiernde Kapitän Christopher Schaab mit seinem Schuss aus 25 Metern Eiban vor keinerlei Schwierigkeiten (21.). Etwas resoluter, nämlich mit einer Faustabwehr, musste der Burghausener Keeper dann kurz danach eingreifen, um einen Knaller von Nagy zu entschärfen. In der 24. Minute vollbrachte Eiban dann eine wahre Großtat, in dem er gegen den völlig allein auf ihn zueilenden Rico Röder nervenstark zur Ecke klärte. Im Gegensatz zur Partie in Würzburg, in der dem SVS nach einer fast identischen Szene der Mumm abhanden kam, drängte die Elf von Trainer Florian Schlicker diesmal weiter nach vorne. Diese Ansinnen belohnte denn auch Marcel Mosch, der, an der rechten Strafraumecke stehend, eine Vorlage des umtriebigen Nagy per Flachschuss zum 1:0 in den Kasten schickte (29.). Die Freude aber sollte nicht lange währen – genau 180 Sekunden. Dann schaltete der eher kleingewachsene Ex-Klosterer Marcel Ebeling bei einer vom wenig später wegen einer Fleischwunde ausgewechselten Wacker-Kapitän Christoph Burkhard hereingegebenen Ecke am schnellsten und köpfte aus acht Metern zum 1:1-Ausgleich ein. Ebeling hatte dann beinahe sogar die Führung erzielt, kam aber gegen den bis dorthin wenig geprüften SVS-Keeper Dominik Brunnhübner einen Schritt zu spät (34.).
Im zweiten Durchgang kreierten beide Kontrahenten zunächst keine klaren Aktionen, lediglich ein Freistoß von Marco Christ vermochte etwas Gefahr zu entfachen. Nagy und Schaab beendeten die Phase dann mit einem schönen Doppelpass, welchen letzterer knapp neben den linken Pfosten setzte (63.). Nun waren die Klosterer klar Chef auf dem Platz und drängten auf die erneute Führung. Der kurz vorher eingewechselte Pascal Worst sollte in der 76. Minute der Ausgangspunkt für ebendiese werden, als er den im Zentrum lauernden Dominik Richter bediente und dieser das Leder umsichtig zu Rico Röder weiterleitete. Der mit Licht aber auch etwas Schatten agierende Wirbelwind flankte scharf nach innen, wo Patrick Schwesinger goldrichtig stand und aus elf Metern zum 2:1 vollstreckte. Gegen den nun die Abwehr entblößenden Gast  hätte der SVS noch den einen oder anderen Treffer mehr setzen können, agierte aber zu unentschlossen.
Bereits an diesem Dienstag (19 Uhr) bietet sich dem SVS die Gelegenheit, diesen Sieg zu vergolden und im Idealfall den Anschluss an das hintere Mittelfeld herzustellen. Steht doch dann die Neuauflage der wegen des Ausfalls der Flutlichtanlage abgebrochenen Partie gegen den 1. FC Nürnberg II an. Der „keine Club“ absolviert ebenso wie der „große“ bislang eine recht unbefriedigende Saison und liegt nur dank der besseren Tordifferenz einen Platz vor den Klosterern. Besonders auf fremden Plätzen blieb man vieles Schuldig und kassierte zuletzt drei Pleiten am Stück. Wenn die Klosterer ihre in der annullierten Partie gezeigte Leistung wiederholen und ihrem Gegner mit viel Willen und Einsatzbereitschaft den Schneid abkaufen, winkt zu ersten Mal in dieser Spielzeit ein den Klassenerhalt garantierender Tabellenplatz.     

Stimmen zum Spiel:
Florian Schlicker, Trainer des SV Seligenporten: „Es war ein verdienter Sieg und sicherlich kein fußballerischer Leckerbissen. Wichtig sind die Punkte. Wir müssen diese Partie abhaken. Am Dienstag geht es gegen den Club weiter. Dort wollen wir wieder punkten.“

Mario Demmelbauer, Trainer SV Wacker Burghausen: „Wir haben einen schlechten Auftritt hingelegt und völlig verdient verloren. Wenn wir so weiter machen, gewinnen wir kein Spiel mehr.“
 

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