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Klosterern gelingt ein wichtiger Befreiungsschlag

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 10.09.2017
Klosterern gelingt ein wichtiger Befreiungsschlag

Der SVS lässt sich gegen den 1. FC Nürnberg II auch von einem Eigentor nicht aus der Spur bringen und fährt seinen zweiten Saisonsieg ein.

Nach einer spielerisch und kämpferisch sehr ansehlichen Vorstellung bezwingt der SV Seligenporten den 1. FC Nürnberg II verdient mit 3:1 (1:1). Dieser zweite Saisonsieg der Klosterer war umso wichtiger, als sich nach den teilweise überraschenden Siegen der Konkurrenz die Tabellensituation ansonsten dramatisch zugespitzt hätte.
Trainer Roger Prinzen schickte gegen seinen Ex-Verein dieselbe Formation auf dem Platz, die auch in Illertissen trotz der 1:3-Niederlage überzeugte. Anders allerdings die Spielweise: Statt wie zuletzt den Gegner frühzeitig anzulaufen, zogen es die Klosterer diesmal vor, zunächst über viel Ballbesitz Sicherheit in ihre Aktionen zu bekommen. Und weil auch die Gäste nicht unbedingt den Weg nach vorne suchten, dümpelte die von stetigem Regen begleitete Partie ein wenig vor sich hin. Allerdings hatte es die erste richtige Aktion dann gleich so richtig in sich, als Raffael Kobrowski nach einer tollen Kombination die Kugel ins Nürnberger Tor köpfte, Schiedsrichter Lothar Ostheimer aber auf Abseits entschied (16.).
In der Folge kam der FCN besser ins Spiel und inszenierte insbesondere über Rechtsverteidiger Andreas Knipfer und dem immer wieder auf dem Flügel ausweichenden Stürmer Erik Engelhardt einige gefährliche Momente. So zielte letzterer nur knapp über die Latte (18.), um wenig später die Klosterabwehr mit einem direkt genommenen Eckball in Schwierigkeiten zu bringen. Dies sollte es dann aber für den Club schon wieder gewesen sein, legte der SVS doch nun wieder einen Gang zu. Nach einer Hereingabe von Danilo Dittrich, hatte Mariusz Suszko die Führung auf dem Kopf, brachte das Leder aber nicht über die Linie (34.). Das die Klosterer wenig später plötzlich in Rückstand gerieten, hatten sie sich zum Großteil selbst zuzuschreiben. War es zunächst ein völlig unnötiger Fehlpass, der FCN-Mittelfeldmann Manuel Feihl ins Spiel brachte, fälschte Mario Götzendörfer dessen Schuss aus 20 Metern unglücklich ins eigene Netz ab (41.).
Brachte ein Rückstand den SVS in der Vergangenheit allzu oft aus der Spur, schlugen sie diesmal eindrucksvoll zurück. Nach einem Zuspiel aus der Zentrale spurtete Julian Schäf auf der rechten Seite in Richtung Grundlinie. Dessen Flanke vermochte Torhüter Axel Hofmann nicht festzuhalten, so dass Kobrowski aus kurzer Distanz zum Ausgleich (44.) abstaubte. Glück dann aber für Seligenporten, dass Keeper Sebastian Kolbe unmittelbar vor dem Pausenpfiff einen Kopfball von Engelhardt mit einem klasse Reflex noch so eben von der Linie kratzte.
Hier noch im dem Glück im Bunde, haderten die Klosterer in der 48. Minute mit dem Fußballgott, als der freistehende Suszko aus zehn Metern an Hofmann scheiterte. In der 66. Minute schlüpfte der auf dem linken Flügel heimische 30-jährige in die ihm ohnehin viel besser behagende Rolle des Vorbereiters, indem er fast von der Grundlinie aus das Spielgerät in den Strafraum schickte, wo Marco Weber per trockenem Flachschuss das 2:1 erzielte. Nun versuchten die Gäste dass ihnen mittlerweile doch ziemlich entglittene Geschehen wieder in die Hand zu bekommen, sahen sich aber einem leidenschaftlich und engagiert verteidigenden Rivalen gegenüber. Während der SVS aus dem Spiel so gut wie nicht zuließ, beschwor der FCN bei Standardsituationen aber immer wieder gefährliche Szenen herauf. Die kritischste davon datierte aus der 77. Minute, als Club-Kapitän Christoph Wallner aus neun Metern auf den Kasten köpfte, der auf der Linie stehende Danilo Dittrich aber für  seinen schon geschlagenen Torhüter Kolbe klärte. Nachdem dieser gegen Knipfer gekonnt die Oberhand behielt (81.), betrat SVS-Neuzugang Yuri Meleleo die Szenerie. Verpasste er mit seinem Schuss aus 14 Metern noch die Vorentscheidung (86.), konnte ihn Wallner in der Schlussminute nur noch auf kosten eines Fouls im Strafraum und nachfolgender Roten Karte am erfolgreichen Torschuss hindern. Weber, der neben Kapitän Stanislaus Herzel wohl beste Klosterer, sorgte mit seinem humorlosen Flachschuss ins linke Eck zum 3:1 für ausgelassene Freude bei seinen Mannschaftskameraden.                                   

Stimmen zum Spiel:
Roger Prinzen, Trainer SV Seligenporten: „Anders als zuletzt, haben wir heute versucht, die Räume eng zu machen und bei Ballbesitz schnell nach vorne zu spielen. Wichtig war, dass wir nach dem Eigentor schnell wieder die Köpfe nach oben gebracht haben. Wir haben läuferisch viel geleistet und Mentalität ins Spiel gebracht.“

Stanislaus Herzel, Kapitän SV Seligenporten: „Zuhause sind wir sehr mutig und präsent. Wir waren heute von der ersten Minute an wach und haben immer dagegengehalten. Überhaupt haben wir uns in der letzten Zeit sehr gut entwickelt. Auch die Neuzugänge helfen uns sehr und geben uns weiteren Schub.“
 

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