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Leidenschaft unterliegt Cleverness

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 03.09.2017
Leidenschaft unterliegt Cleverness

Mutig spielende Klosterer bringen sich beim FV Illertissen durch eigene Fehler und mangelnder Konsequenz im Abschluss um den Lohn.

Viel Aufwand, aber wenig Ertrag: Trotz einer spielerisch und kämpferisch sehr ansprechenden Leistung, geht der SV Seligenporten beim FV Illertissen mit einer 1:3 (1:2)-Niederlage vom Feld.
Die Gründe für die sechste Pleite im achten Saisonspiel haben sich die Klosterer allerdings zum einem guten Teil selbst zuzuschreiben. Neben dem Umstand, dass sämtliche Gegentore  durch individuelle Fehler begünstigt wurden, fehlte es vorne allzu oft am präzisen letzten Pass oder auch an der nötigen Konsequenz. Ganz anders hingegen der FV Illertissen, der die Fehler seines Kontrahenten gnadenlos und clever bestrafte.
Beim SV Seligenporten standen mit Mariusz Suszko und Mario Götzendörfer zwei erst in dieser Woche verpflichtete Spieler in der Startformation. Während Ersterer die offensive linke Außenbahn beackerte, fand Letzterer sein Betätigungsfeld im defensiven zentralen Mittelfeld vor. Den Gästen war das aus dem Punktgewinn gegen 1860 München gewonnene Selbstvertrauen deutlich anzumerken, standen sie doch von Beginn an recht hoch und engten die Räume der Illertisser rigoros ein. Diese zeigten sich ob ihres mutigen Rivalen  zwar recht überrascht, legten dann aber nach elf Minuten ihre gesamte Erfahrung an den herbstlich kühlen, aber trockenen Tag. So schnappte sich Daniel Lang nach einem komplett unnötigen Fehlpass eines Klosterers die Kugel, um dann auf der linken Seite durch zu spurten. Seine maßgenaue Flanke fand Alexander Nollenberger, der per schönen Schrägschuss aus 16 Meter zum 1:0 in den rechten Winkel traf. Nur vier Zeigerumdrehungen später waren die  beiden FVI-Protagonisten auch für den zweiten Treffer verantwortlich, diesmal  allerdings in umgekehrter Reihenfolge.  So war es diesmal Nollenberger, der  seinen Bewacher Tim Olschewski im  Laufduell abhängte. Daniel Lang hatte  dann keine Mühe, die Hereingabe aus  kurzer Distanz über die Linie zu  schieben. Der SVS zeigte sich ob  dieses Doppelschlages zunächst  geschockt, fand aber nach wenigen  Minuten wieder in die Spur. So war es  nur folgerichtig, dass Mariusz Suszko  eine präzise Hereingabe von Fotios  Katidis aus etwa 12 Metern zum  hochverdienten 1:2-Anschlusstreffer  (27.) verwertete. Nun witterte der Gast  Morgenluft und spielte mutig nach  vorne. Doch weder Götzendörfer, der  aus 18 Metern verzog (36.), noch  Suszko per 30-Meter-Knaller (38.)  vermochten das Runde ins Eckige zu  bugsieren. Unmittelbar vor der Pause  dann fast das 3:1, als sich Nollenberger auf dem linken Flügel mit einem Wahnsinns-Solo durchtankte, Keeper Sebastian Kolbe aber einen Torerfolg verhinderte.
Hier noch mit dem Glück im Bunde, fand Seligenportens Marco Weber, dann mit einem Freistoß aus 25 Metern im toll reagierenden FVI-Keeper Janik Schilder (47.) seinen Meister.  In der Folge drängte der SVS mit aller Macht auf den Ausgleich. Das dieser verwehrt blieb, lag entweder am fehlenden finalen Pass, oder mangelnder Konsequenz, gepaart mit fehlender Genauigkeit im Torabschluss. Im krassen Gegensatz dazu der extrem abgezockte FVI, der in der 70. Minute mit einem seiner wenigen Vorstöße die endgültige Entscheidung herbeiführte, indem der eingewechselt Oktay Layla ein Zuspiel von Sebastian Enderle zum 3:1 nutzte.
                                                                
                 
Stimmen zum Spiel:
Roger Prinzen, Trainer SV Seligenporten: „Mit dem Spiel bin ich sehr zufrieden, aber nicht mit dem Resultat. Bei den Gegentoren haben wir uns blöd angestellt. Nach dem Anschlusstor hat die Mannschaft wieder an den Sieg geglaubt, aber einen Tick Qualität vermissen lassen.“

Ilija Aracic, Trainer FV Illertissen: „Bei mir ist es genau umgekehrt: Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden, aber nicht mit unserer Leistung. Bei uns hat man gemerkt, dass wir vorher zweimal verloren haben. Wir waren auch nach der 2:0-Führung nicht sicher genug. Es war dann eminent wichtig, dass wir das 3:1 gemacht haben.“
 

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