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Patrik Nagys Lupfer hievt SVS aus dem Keller

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 31.08.2014
Patrik Nagys Lupfer hievt SVS aus dem Keller

Nach dem 1:0 (0:0) bei der SpVgg Bayreuth hat der SVS den Anschluss an das Tabellenmittelfeld hergestellt.

Zum zweiten Mal ein Sieg ohne Gegentor - beim SV Seligenporten geht es nach dem 1:0 (0:0) bei der SpVgg Bayreuth weiter bergauf.
Trainer Florian Schlicker schickte dieselbe Mannschaft auf das Feld, die in der Vorwoche für den 2:0-Erfolg gegen die SpVgg Greuther Fürth sorgte. Was bedeutete, dass die Klosterer mit einer aus drei Innen- sowie zwei hoch stehenden Außenverteidigern, bestehenden Fünfer-Abwehrkette erst einmal für Ruhe sorgten um dann mit schnellen Gegenangriffen den Kontrahenten zu überrumpeln. Da auch die Bayreuther zunächst den Sicherheitsaspekt in den Vordergrund stellten, dauerte es bis zur 15. Minute ehe Rico Röder mit einem Schuss, der den Bayreuther Torhüter Erik Arkenberg aber vor keine Probleme stellte, für die erste nennenswerte Aktion sorgte. Im unmittelbaren Gegenzug tankte sich Eduard Root auf dem rechten Flügel durch, doch dessen für den heranstürmenden Dominik Stolz gedachte Flanke, klärte der sehr aufmerksam agierende Alexander Braun zur Ecke. Marco Christ verbuchte für den die größeren Spielanteile besitzenden SVS die nächste Gelegenheit, scheiterte aber mit seinem wuchtigen Knaller an Arkenberg (23.). Nachdem der ansonsten recht blasse Ex-Profi Manuel Hiemer zwei Klosterer aussteigen ließ und Torhüter Dominik Brunnhübner zu einer seiner wenigen Arbeitseinsätze herausforderte, verflachte die Partie. Erst kurz vor der Pause verlieh Patrik Nagy dem Geschehen wieder Schwung, als er den Bayreuther Kapitän Florian Ascherl gekonnt aussteigen ließ doch Arkenberg die Kugel noch zur Ecke abwehrte.
Hatte der erst kürzlich verpflichtete SVS-Stürmer hier noch Pech, entpuppte er sich nur zwanzig Sekunden nach der Pause als Keim einer Jubeltraube. Vorausgegangen war, das sich der ein enormes Pensum abspulende Rico Röder nach einem Abspielfehler der Bayreuther die Kugel gedankenschnell schnappte, zu einem Solo ansetzte und schließlich den an der rechten Strafraumkante postierten Nagy bediente, der mit einem technisch feinen Lupfer über den heraus stürmenden Arkenberg hinweg zum 1:0 vollendete. Den letzten Tabellenplatz vor Augen, versuchte die SpVgg nun ihre bis dato eher verhaltenen Offensivbemühungen zu forcieren, kam aber gegen ihren konzentriert und konsequent zu Werke gehenden Gast kaum zu brauchbaren Aktionen. So setzte Kristian Böhnlein einen Freistoß weit über das Gehäuse (57.), wie auch ein Schuss von Stolz nicht das Ziel fand (60.). Kurz danach durfte sich die Heimmannschaft glücklich schätzen, dass nach einem Handspiel von Ascherl die Pfeife von Schiedsrichter Tobias Schultes stumm blieb. Röder hätte dann den Deckel auf die Partie legen können. So stürmte er alleine auf Arkenberg zu, doch statt den finalen Torschuss vorzuziehen, entschloss er sich querzulegen, so dass der Ball mangels vorhandenem Mitspieler ins Aus rollte. Dies hätte sich beinahe gerächt, als in der 75. Minute Stolz das Leder mit dem Kopf an Brunnhübner vorbei spitzelte, dieses aber zu viel Fahrt aufnahm und am Kasten vorbeiflog (75.). Nachdem auch der eingewechselte Stephan König die Entscheidung vergab und knapp am rechten Pfosten vorbeizielte (87.), wäre den Klosterern fast noch der verdiente Sieg aus den Händen gerissen worden. Doch Root erwies sich als guter Gastgeber, indem er in der Nachspielzeit aus fünf Metern in den Himmel schoss. Nach oben geht es deshalb auch mit dem SVS, der mit nun acht Zählern den Anschluss ans Mittelfeld hergestellt hat.                                            

Stimmen zum Spiel:
Serdal Gündogan, Co-Trainer SV Seligenporten: „Dieser Sieg war enorm wichtig. Das Spiel war vom Kampf geprägt. Die Führung kurz nach der Halbzeit und einem schönen Spielzug war Gold wert. Nun wollen wir das fortsetzen, was wir angestoßen haben.“

Dieter Kurth, Trainer SpVgg Bayreuth: „Wir sind enttäuscht. Eigentlich wollten wir den SVS in der Defensive beschäftigen, haben dies aber nicht geschafft. Jetzt gilt es, die Mannschaft wieder aufzubauen.“
 

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