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SVS-Fußballer ohne Abteilungsleitung

Kategorie: SVS allgemeinDatum: 08.09.2018
SVS-Fußballer ohne Abteilungsleitung

Für den zurückgetretenen Horst Rödel fand sich kein Nachfolger. Heinz Tischer übernimmt kommissarisch.

Seligenporten „Die Tätigkeit im Verein und die zusätzliche Verbandsarbeit sind für mich zu viel geworden.“ Mit diesen Worten begründete Horst Rödel zu Beginn der Jahreshauptversammlung der SVS-Fußballabteilung seinen Rücktritt als Abteilungsleiter. Der 74-jährige machte aber auch deutlich weiterhin als Bindeglied zum Bayerischen Fußballverband mit all seinen zugehörigen Aufgaben weiterhin zur Verfügung zu stehen.
In seinem Rückblick auf die vergangene Saison bedauerte er den Abstieg der ersten Mannschaft aus der Regionalliga, erkennt beim Team nach einem kompletten Neuaufbau aber mittlerweile einen „Aufwärtstrend.“ Positiv sei auch die Entwicklung der zweiten Mannschaft, die nach einem mit etlichen Nebengeräuschen verbundenen Trainerwechsel im Frühjahr, nun unter Spielertrainer Daniel Oberprieler in der B-Klasse an der Spitze stehe. Die Kooperation in der Jugendarbeit mit dem STV Deutenbach hob Rödel „als nicht selbstverständlich hervor“ um sich dann auch ausdrücklich bei Jungendtrainer Udo Mönius zu bedanken.
Dieser gab zu Protokoll, dass die letztjährige B-Jugend nach der Herbstmeisterschaft nur knapp am Aufstieg gescheitert sei und die C-Jugend am Ende Platz fünf belegte. „In dieser Saison wollen wir wieder mit einer eigenen C-Jugend an den Start gehen“, so SVS-Jugendleiter Herbert Lauterkorn. Auch die Entwicklung bei den jüngeren Jahrgängen gestalte sich als erfreulich. So stelle der SVS bis hinunter in die G-Jugend sämtliche Mannschaften, bei der F-Jugend sind es deren sogar zwei. Darüber hinaus sprach Lauterkorn über zahlreiche weitere Veranstaltungen, wie die erst kürzlich erfolgte Fahrt zum Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Frankreich. Auch das von Ela Matei ins Leben gerufene, alljährlich abgehaltene Torwartcamp werde sehr gut angenommen. „Wir müssen schauen, dass es so weitergeht“, mahnte Lauterkorn weiteres Engagement an.
Was die im Juli erfolgte Ausgliederung der ersten Mannschaft in eine GmbH angeht, sprachen sowohl der erste Vorsitzender Markus Turinsky wie auch Walter Eisl, Geschäftsführer der SVS-Fußball-GmbH, von einem „absolut richtigen Weg.“
Allerdings erfordere dieses Konstrukt sehr viel Arbeit, deshalb werde darüber nachgedacht, einen zweiten Geschäftsführer zu installieren. „Wir müssen unsere Aufgaben auf mehrere Schultern verteilen“, forderte Eisl vor allen Dingen die jüngeren Vereinsmitglieder auf, sich aktiv am Wohlergehen des Klubs zu beteiligen. Dass sich dieser Wunsch wohl nicht so ohne weiteres in die Realität umsetzten lässt, zeigte sich bei der unmittelbar danach anstehenden, geplanten Neuwahl des Abteilungsleiters.
Trotz zahlreicher Apelle von Rödel und Eisl, erklärte sich keiner der Anwesenden bereit, das Amt zu übernehmen. Heinz Tischer, seines Zeichens zweiter Vorstand und stellvertretender Abteilungsleiter stimmte schließlich zu, dieses Amt kommissarisch zu übernehmen. Um diese Hängepartie möglichst schnell zu beenden, wurde beschlossen, zeitnah einen Gesprächstermin mit potenziellen Kandidaten einzuberufen, bei dem die anstehenden Aufgaben genau umrissen werden.
 

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