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SVS geht auch in Garching leer aus

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 18.08.2014
SVS geht auch in Garching leer aus

Nach der 1:2 (0:0)-Niederlage beim Aufsteiger haben die Klosterer bereits vier Zähler Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz. Am kommenden Dienstag geht es im Pokal zur SpVgg Weiden.

Wieder gut gespielt und wieder nicht belohnt worden – für den SV Seligenporten wird nach dem 1:2 (0:0) beim Aufsteiger VfR Garching die Lage immer bedrohlicher.
Die Klosterer, bei denen die unter der Woche neuverpflichteten Patrik Nagy und Raffael Grigorian ihr Debüt gaben, hatten die erste Chance der Partie, als Julian Schäf nach innen spielte, Dominik Richter aber den berühmten Schritt zu spät kam (3.). Nachdem SVS-Keeper Dominik Brunhübner gegen Stefan Prunitsch zur Ecke klärte (4.), beruhigte sich das Geschehen. In der 18. Minute zündete Nagy den Turbo und ließ drei Gegenspieler einfach stehen, zielte aber aus 16 Meter knapp am rechten Pfosten vorbei, wie auch Marco Christ mit einem Freistoß (25.) Doch auch der Aufsteiger aus Garching versteckte sich nicht. So musste sich Brunnhübner bei einem Knaller von Georg Ball gewaltig strecken, um wenig später gegen Robert Rudnik mit einer Faustparade schlimmeres zu verhüten. Unmittelbar vor dieser Szene hatte Florian Bauer die Klosterführung auf den Kopf, lenkte die Kugel nach einer schönen Hereingabe von Christ aber über die Latte (33.). Wie schwer es dem SVS derzeit fällt, einen Treffer zu markieren, bekamen die 250 Zuschauer kurz vor der Pause zu sehen, als Patrick Nagy im rechten Strafraum abzog, seinen Schrägschuss aber zu hoch ansetzte.
Zu  Beginn des zweiten Durchgangs drängte der SVS mächtig nach vorne und verschaffte der Garchinger Defensive eine arbeitsreiche Zeit. Die aber behielt gegen Raffael Grigorian (48.) ebenso den Durchblick, wie auch gegen Dominik Richter (55.) und Nagy (56.). Das dem Gast just in dieser, seiner besten Phase der Partie, mit einem höchst kuriosen Tor der 0:1-Rückstand ereilte, passt zum bisherigen Saisonverlauf. Bei dem Versuch eines Befreiungsschlages traf Bauer zunächst den Rücken eines eigenen Mannes. Den Abpraller nutzte Christoph Ball, um auf den freistehenden Stefan Prunitsch zu spielen, der unter Zuhilfenahme des linken Pfostens zum 1:0 (59.) einlochte. Seligenporten setzte jetzt alles auf eine Karte und brachte mit Stephan König einen weiteren Offensivmann, hatte aber Glück, dass Brunnhübner gegen Oliver Hauck (70.) und Gernit Arzberger (71.) klärte. Vier Zeigerumdrehungen später musste sich der Teufelskerl im SVS-Kasten Prunitsch zum erneut geschlagen geben und dessen Kopfballtreffer zum 2:0 passieren lassen. Das sollte es aber noch nicht gewesen sein, verkürzte doch Rico Röder mit einem an Ibrahim Devrilem verursachten Foulelfmeter zum 2:1 (84.). In der nun sehr hektischen Schlussphase versuchten die Oberpfälzer alles, um den verdienten Ausgleich zu erzwingen – vergeblich.
Vielleicht ist es in solch einer Situation ganz gut, dass dem SVS nicht viel Zeit zum Wundenlecken bleibt, steht doch am kommenden Dienstag mit der Begegnung (19 Uhr) bei der SpVgg Weiden die zweite Runde im Toto-Pokal bevor. Um diese Hürde zu überspringen ist ein richtig guter Anlauf nötig. Immerhin sind die Weidener auf Platz zwei der Bayernliga-Süd notiert. Trainer Florian Schlicker, der den kommenden Gegner bei seinem 2:0-Liga-Sieg im Spitzenspiel in Amberg beobachtet hat, erwartet denn auch einen schweren Gang: „Die SpVgg hat eine richtig gute Mannschaft mit einem guten Mittelfeld und schnellen Spitzen.“ Insbesondere Torjäger Christoph Hegenbart dürfte das Zeug dazu haben, die nicht immer sattelfeste Klosterabwehr in so manche Verlegenheit zu stürzen. Der 28-jährige steht in der Torjägerliste ganz oben und erwischte beim lockeren 6:0-Erfolg in ersten Pokalrunde beim Oberfränkischen Bezirksligisten TSV Thiersheim mit vier Treffern einen glänzenden Abend.                   
                                              
Stimmen zum Spiel:
Florian Schlicker, Trainer SV Seligenporten: „Dieses Spiel war ein Spiegelbild der bisherigen Saison. Wir wollten stabil stehen und vorne Nadelstiche setzen. Wenn das Ping-Pong-Tor zum 1:0 nicht fällt, können wir hier mindestens einen Punkt mitnehmen.“

Daniel Weber, Trainer VfR Garching: „Das war sicherlich kein spielerischer Leckerbissen. Doch wir haben ein wahnsinniges Kampfspiel geliefert, weshalb der Sieg auch in Ordnung geht.“
 

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