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SVS macht es unnötig spannend

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 03.09.2018
SVS macht es unnötig spannend

Die Klosterer bleiben beim 2:0 in Sand zwar zum vierten Mal ungeschlagen, vergeben dabei aber zahlreiche Torgelegenheiten.

Seligenporten Mit einem 2:0 (1:0)-Sieg beim Tabellenletzten 1. FC Sand bleibt der SV Seligenporten das vierte Ligaspiel in Folge ungeschlagen und sammelte in diesem Zeitraum immerhin acht Zähler. Allerdings vergaben die Klosterer gegen einen doch recht limitierten Rivalen etliche Chancen und machten sich somit das Leben unnötig schwer.
Der im Vergleich zum 1:1 gegen Ammerthal unverändert auflaufende SVS begann sofort recht druckvoll.  So setzte Fotios Katidis die Kugel aus 18 Metern knapp am von Markus Geier gehüteten Sander Gehäuse vorbei (3.), bevor Marco Wiedmann (5.) und Mergim Bajrami (10.) in guter Position etwas zu lange zögerten und der Abwehr Zeit zur Gefahrenbereinigung gaben. Nach einer guten Viertelstunde machten die Hausherren dann das erste Mal auf sich aufmerksam, als Julian Klauer einen Freistoß knapp am Tor vorbei schoss. Die Szene vermittelte den bis dorthin meist abwartend agierenden FCS dann den Mut, endlich mehr am Spielgeschehen teilzunehmen. Dieser wurde allerdings nach zehn Minuten durch einen Schuss von Bajrami, der haarscharf am Winkel vorbei zischte, zuerst gedämpft, um schließlich aufgrund der   Seligenportener Führung komplett erstickt zu werden. Tim Olschewski war es, der eine so schöne wie auch schnelle Ballstafette der Klosterer aus elf Metern zum 1:0 (29.) ins Netz beförderte.
Ob der verdienten Führung nun erst recht motiviert, waren die Klosterer nun darauf aus, das Resultat zu erhöhen. Diesem lobenswerten Ansinnen stand allerding die einmal mehr ungenügende Chancenverwertung gegenüber. Regierte der überraschte Raffael Kobrowski bei einer Unsicherheit von Geier einen Wimpernschlag zu spät (31.), haderte Katidis kurz danach mit sich selbst. Statt völlig frei vor dem Tor einfach draufzuhalten, versuchte er es mit der künstlerischen Methode und verschaffte somit Geier die Gelegenheit, mit einem tollen Reflex das 2:0 zu verhindern.
Nach dem Seitenwechsel agierte der 1. FC Sand dann entschlossener, ohne aber wirklich für Gefahr im SVS-Strafraum zu sorgen. Der SVS indes gefiel sich weiter darin, seine durchaus ansehlichen Spielzüge und Kombinationen auf dem schwer zu bespielenden Geläuf, immer wieder mit haarsträubenden Abschlüssen zu konterkarieren. Insbesondere Katidis überfiel regelmäßig die Angst vor dem finalen Torschuss. Vergab der flinke Techniker doch gleich mehrmals sogenannte „Hundertprozentige“. Wäre der Gegner an diesem Tage ein stärkerer gewesen, es hätte ein böses Erwachen für die Klosterer geben können. So aber veredelte Mergim Bajrami ein energisches Solo des eingewechselten Dino Kardovic in der Schlussminute mit dem entscheidenden 2:0 in der Nachspielzeit.

Stimme zum Spiel:
Michael Pfeifer, Teammanager, SV Seligenporten: „Diese Spiel offenbarte einmal mehr unser Manko: Wir hätten das Spiel viel früher entscheiden müssen, brauchen aber einfach viel zu viele Chancen. Immerhin haben wir hinten fast nichts zugelassen. Wichtig war auch, dass sich die Mannschaft durchgebissen und schließlich auch belohnt hat.“
Englische Woche: Bereits an diesem Mittwoch geht es für den SVS weiter. Im Achtelfinale des Toto-Pokals macht um 19 Uhr im Kloster der TSV Rain am Lech seine Aufwartung. Die bayerischen Schwaben, gegen die der SVS schon so manchen Strauß ausgefochten hat, stehen derzeit in der Bayernliga-Süd auf Rang acht
 

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