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SVS verdient sich den Ausgleich nachträglich

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 30.03.2018
SVS verdient sich den Ausgleich nachträglich

Während die Klosterer beim FC Ingolstadt 04 II zunächst einige Schwierigkeiten hatten, trumpften sie in der zweiten Hälfte auf. Nun kommt am Ostermontag  (14 Uhr) der VfR Garching.

Nach dem Sieg beim 1. FC Nürnberg II, bleibt SVS mit dem 1:1 (1:1) beim FC Ingolstadt 04 II erneut bei einem Spitzenteam der Liga ungeschlagen.
Allerdings brauchte es dafür schon etwas Glück, die Hausherren doch in der ersten Hälfte durchaus mit 2:0 vorne liegen können. Stattdessen aber glich Mario Götzendörfer den Führungstreffer des FCI durch Ralph Hasenhüttl (23.) –Sohn von Leipzig-Coach Ralph Hasenhüttl - unmittelbar vor der Pause aus.
Die Hausherren begannen überlegen, ließen zunächst aber gefährliche Aktionen nach vorne vermissen. Dies änderte sich in der 23. Minute, als Patrick Hasenhüttl einen wunderbaren Angriffszug über Thomas Nicklas und Patrick Sussek zum 1:0 verwertete. Eine gute Viertelstunde danach versäumte es Paul Grauschopf den Ball aus nächster Nähe im Tor unterzubringen. Stattdessen schoss er SVS-Keeper Sebastian Kolbe aus nächster Nähe an. Die Klosterer ihrerseits hatten mit den vielen langen Bällen ihres Kontrahenten so ihre Probleme. Befand sich das Leder dann doch einmal in ihren Reihen, ging in der Vorwärtsbewegung nicht viel zusammen. Lediglich ein Freistoß von Danilo Dittrich, der knapp am Kasten vorbeizischte (26.), beschwor Gefahr herauf. Trotzdem sollten dem SVS kurz vor der Pause der durchaus überraschende Ausgleich gelingen. Linksverteidiger Odilon Faria da Cruz zog nach innen, legte auf Marco Weber zurück, der den aus der Tiefe des Raumes heranstürmenden Mario Götzendörfer bediente. Der fackelte nicht lange und bewerkstelligte mit einem verdeckten 25-Meter-Schuß den Ausgleich.
Ingolstadt antwortete nach dem Seitenwechsel zunächst mit einem wütenden Sturmlauf. Seligenporten aber überstand diese zehnminütige Druckphase, um dann selbst zunehmend die Spielkontrolle zu gewinnen. Nun erinnerte diese Spielweise wieder an die Partie in Nürnberg. Viel Laufarbeit, Pressing und sich gegenseitig unterstützende Spieler waren zu sehen. So schlängelte sich Fotios Katidis um etliche Gegner herum, brachte dann aber nur einen relativ harmlosen Schuss zu Stande (55.).Kurz danach scheiterte Faria da Cruz an FCI-Keeper Marco Knaller, der anschließen auch gegen Raffael Kobrowski überragend klärte (65.). Der SVS drängte weiter, ein Treffer wollte jedoch nicht mehr fallen. So blieb es beim 1:1. Ein Ergebnis mit dem die Prinzen-Elf sicher leben kann.
Weiter geht die Terminhatz bereits mit dem Heimspiel am Ostermontag (14 Uhr) gegen den VfR Garching.
Dass es für kleine Vereine enorm schwer ist, in der Regionalliga Bayern zu bestehen, weiß man bei den Oberbayern vielleicht am allerbesten.
Lief es für den damaligen Aufsteiger in der vergangenen Saison mit Platz zwölf in der Abschlusstabelle sportlich fast zu glatt, hätte die finanzielle Seite die beeindruckende Arbeit der Münchner Vorstädter beinahe wertlos gemacht.  Denn trotz des nach eigenen Angaben niedrigsten Etats aller Teams, schwebte über dem VfR das Damoklesschwert eines Konkurses. Der daraufhin gestartete Hilferuf an die enorm potente Wirtschaft in der Umgebung brachte – wenn auch ziemlich spät – die Wende zum Besseren. Aus dem Vollen schöpfen können die Garchinger, so wie wohl alle der nur noch recht wenigen „reinen“ Amateurklubs in Bayerns Fußballoberhaus freilich nicht.
Davon scheinbar unberührt, befindet sich die Mannschaft von Trainer Daniel Weber auf dem besten Weg in eine dritte Regionalliga-Spielzeit. Zwar leistet sich der VfR vor allen Dingen auf eigenem Platz immer Mal wieder so überraschende wie unnötige Ausrutscher, macht diese aber meist umgehend wieder wett. Die jüngste 1:4-Niederlage beim TSV 1860 München ist freilich nicht als solcher zu werten, dürfte in diesem Kontext aber sicherlich eine Warnung an den SVS sein. Mit ihren 33 Zählern und Platz 10 befinden sich die Oberbayern derzeit in recht sicheren Gefilden. Faustpfand ist das enorm gefährliche Duo Dennis Niebauer und Mario Staudigl, die mit insgesamt 20 Einschüssen für fast die Hälfte der 42 Treffer verantwortlich zeichnen.

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