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Sieg im Nervenkrimi gegen Buchbach

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 30.03.2014
Sieg im Nervenkrimi gegen Buchbach

In einem spannenden und teils auch dramatischen Spiel, reicht dem SVS ein früher Treffer von Rico Röder.

Dank einer imponierenden Mannschaftsleistung schnappte sich der SV Seligenporten mit einem 1:0 (1:0) gegen den TSV Buchbach den dritten Sieg in Folge und steht nun ganz dicht vor dem Klassenerhalt
Die Klosterer fackelten nicht lange und waren gegen ihren Kontrahenten auf einen frühen Treffer aus. Dieses Ansinnen aber blieb ihnen zunächst  versagt, als Dominik Stolz eine Ablage von Cem Ekinci knapp neben den rechten Pfosten (3.) setzte. Doch drei Minuten später gelang es den Klosterern nicht nur, eine für die Buchbacher im Grunde vorteilhafte Lage komplett umzudrehen, sondern auch – wie es sich hernach herausstellen sollte – sogar zum spielentscheidenden  Augenblick zu nutzen. Ausgangspunkt war ein Eckstoß der Gäste, welchen die SVS-Abwehr nur mittels eines  Befreiungsschlages zu entschärfen wusste. Als der am Mittelkreis stehende Buchbacher Maximilian Hain die hoch auf ihn zukommende Kugel mit der Brust abtropfen ließ, schaltete der aufgerückte Rico Röder am schnellsten und versetzte die 200 Zuschauer mit  einem genialen Moment in Begeisterung. Die wuselige Nummer acht des SVS ließ den verdutzten Hain nämlich einfach stehen, zog allein auf weitem Feld von dannen und vollstreckte schließlich  per feinen Flachschuss in die rechte untere Ecke zum 1:0. Nun entwickelte sich eine abwechslungsreiche und spannende Begegnung, in der die Abwehr der Heimelf zwar allerhand zu tun hatte, aber vor keine allzu kritischen Aufgaben gestellt wurde. Etwas heikler gestaltete sich die Auftragslage der gegnerischen Defensive, der trotz guter Gelegenheiten von Röder (25.), Cem Ekinci (38.) und Marco Wiedmann (40.) schlimmeres erspart blieb.
Nach dem Seitenwechsel bekamen die Gäste mehr und mehr Oberwasser, haderten aber mit dem Schusspech.  Schickte doch der völlig frei vor Kloster-Keeper Dominik Brunnhübner auftauchende Thomas Breu den Ball haushoch über die Latte (48.). Kurz nachdem der wieder einmal großartig aufgelegte Brunnhübner vor  dem umtriebigen Aleksandro Petrovic klärte (65.), nahm die Partie gar dramatische Züge an. Denn Innenverteidiger Timo Scherer wurde nach wiederholtem Foul mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen. Buchbach witterte nun Morgenluft und drängte vehement auf den Ausgleich. Dieser schien dann tatsächlich zu fallen, als Thomas Breu den umtriebigen Aleksandro Petrovic in Stellung brachte und dieser aus kurzer Distanz voll drauf hielt. Die Hände schon zum vermeintlichen Jubel erhoben, schlug er diese sogleich vors Gesicht, als das Spielgerat an den Pfosten prallte und Florian Jakl, dessen Einsatz wegen einer Prellung lange Zeit ungewiss war, sich bis in die letzte Faser seines 188 cm langen Körpers reckte, um die Kugel im liegen noch so eben von der Linie  zu kratzen (73.). Die Gäste aus Niederbayern aber schüttelten sich nur kurz und kreierten schon wenig später die nächste Gelegenheit, bei der Stefan Denk aus 20 Metern Brunnhübner prüfte (78.). Fortan entwickelte sich eine wahre  Abwehrschlacht der  Klosterer.  Zahlreiche Eckstöße und aus dem Feld geschlagenen Bälle prasselten wie Hagelkörner hernieder, vermochten aber den von zehn aufopferungsvoll kämpfenden Akteuren errichteten Wall nicht zu durchschlagen. Vielmehr hätte Stolz nach einem von Julian Schäf unmittelbar vor dem Abpfiff clever vorgetragenen Konter sogar noch auf 2:0 erhöhen können, traf aber nur den rechten Pfosten.                      

                                        
Stimmen zum Spiel:
Florian Schlicker, Trainer SV Seligenporten: „Das war ein Sieg der ganzen Mannschaft. Im ersten Durchgang waren wir richtig gut und sehr dominant. Nach der Roten Karte haben wir dann alles mobilisiert, dabei aber auch ein bisschen Glück gehabt. Großes Kompliment an das Team für diese Energieleistung.“

Anton Bobenstetter, Trainer TSV Buchbach: „Im ersten Durchgang war der SVS klar überlegen und wir hätten durchaus 2:0 oder 3:0 hintenlegen können. In der zweiten Halbzeit war es dann ein anderes Spiel, doch wir konnten unsere Torchancen nicht nutzen. Deshalb ist der Sieg für den SVS auch verdient.“
 

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