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Standards bringen den Sieg

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 21.10.2018
Standards bringen den Sieg

Beim 4:1 (3:1)-Sieg beim FSV Erlangen-Bruck resultieren drei Tore aus Eckbällen. Am Dienstag geht es zum starken SC Eltersdorf.

Der SV Seligenporten bleibt weiterhin auf Erfolgskurs und gewinnt beim FSV Erlangen-Bruck mit 4:1 (3:1). Allerdings trügt das Resultat ein wenig über die Kraftverhältnisse hinweg, brachten die Klosterer doch nach einer klar besseren ersten Hälfte nicht mehr viel zustande. Ausschlaggebend für den sechsten Saisonsieg war letztlich die Effizienz des SVS bei Eckbällen, aus denen drei Treffer entsprangen.
Aufgrund der Vakanz von gleich drei Defensivspielern musste Trainer Hendrik Baumgart seine Viererkette massiv umgestalten. So übernahm Theodoros Petrakis die rechte Außenverteidiger Position. Tim Olschewski rückte neben der einzigen Konstante Nico Moos in die Innenverteidigung und Kamron Crow spielte linker Außenverteidiger. Für ihn durfte Artan Selmani auf der „Sechs“ ran.
Trotz dieser massiven Umbauten benötigten die Klosterer keinerlei Eingewöhnungszeit, sondern setzten sofort eine Duftmarke, als Mergim Bajrami einen Freistoß an den rechten Pfosten knallte (2.). Sechs Minuten später leitete, der seit Wochen in Topform auftrumpfende Bajrami die Führung ein, als er Selmani bediente, der mit einem Steilpass Fotios Katidis in Szene setzte. Frei vor dem Kasten, zeigte sich der  in der Vergangenheit so oft zaudernde Feinfuß kühl bis ins Mark und markierte mit einem Schrägschuss das 1:0. Auch in der Folge drängten die Gäste nach vorne. So verlangte Bajrami FSV-Torhüter Nicolas Herzig mit einem tückischen 30-Meter-Schuss alles ab (15.). Besser machte es die Nummer zehn der Klosterer dann wenig später, indem er einen von Marco Wiedmann hereingegebenen Eckball mit dem Kopf zum 2:0 (18.) ins Tor wuchtete. Seligenporten produzierte gegen jetzt sichtlich konsternierte Brucker Chancen im Minutentakt. Weil aber keine verwertet wurde, keimte nach einem von Petrakis verursachten und von Bastian Lunz zum 1:2 (25.) verwandelten Foulelfmeter urplötzlich neue Spannung auf. Der SVS jedoch schlug nur fünf Zeigerumdrehungen später gegen seinen nun aufbegehrenden Rivalen zurück. War es vorhin die linke Seite, schickte Wiedmann den Ball diesmal von der rechten Eckfahne in den Strafraum. Zunächst flach geschossen und abgewehrt, landete das Spielgerät erneut beim Kapitän, der dieses jetzt hoch hineinspielte, wo der am langen Pfosten lauernde David Ekern mühelos zum 3:1 vollstrecken durfte.
Eine Direktabnahme von Florian Fromholzer, die SVS-Torhüter Dominik Dachs mit einem Blitzreflex parierte, leitete die zweite Hälfte ein. Es war dies ein Spielabschnitt, der den Anschein weckte, dass die Gäste ihre Spielkultur weitgehend in der Kabine vergaßen. Abgesehen von einigen lichten Momenten, wie einem gefährlichen Abschluss von Ekern (53.), geriet vieles zu Stückwerk. Freilich auch dadurch bedingt, weil Bruck nun wesentlich entschlossener attackierte und die Räume konsequent verengte. Dass die Hausherren aber nicht allzu viel Gefahr entfachten, lag zum einen an deren mangelnder Durchschlagskraft aber auch an der neuformierte Abwehr der Klosterer, die  erstaunlich gut abgestimmt agierte und sich nur wenige Fehler leistete. Einen solchen erlaubte sich die FSV-Defensive in der Schlussphase, als sie eine Eckball nicht entscheidend klärte und Bajrami kurzentschlossen zum 4:1-Endstand erhöhte.
Weiter geht es für den SVS bereits an diesem Dienstag (19 Uhr), wo mit dem Nachholspiel beim SC Eltersdorf ein echter Härtetest wartet. Von nicht wenigen Experten als Aufstiegsanwärter eingestuft, sind die Erlanger Vorstädter nach einem durchwachsenen Start nun auf bestem Wege, diese Referenzen mit Leben zu erfüllen. So stockte der SCE mit acht Siegen aus den letzten zehn Spielen sein Punktekonto kräftig auf und schaffte vor einer Woche unter auch das Kunststück dem Würzburger FV die erste Saisonpleite überhaupt beizubringen. „Das wird sicher ein heißes Spiel. Wir sind zwar personell eingeschränkt, doch die Spieler haben gegen Bruck bewiesen, dass wir dort bestehen können“, sieht Baumgart dem Duell mit seinem Ex-Klub mit einer Mischung aus Vorfreude und Spannung entgegen. 

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