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Vahan Yelegen führt den FC Holzheim mit Hand und Fuß zum Masterssieg

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 31.12.2013
Vahan Yelegen führt den FC Holzheim mit Hand und Fuß zum Masterssieg

Der zum Torhüter umfunktionierte Stürmer raubte dem SVS I im Finale den Nerv und gewinnt mit 5:2 nach Penalty-Schießen.

Das 22. Hallenmasters des SV Seligenporten entpuppte sich als ein Turnier voller Überraschungen und kreierte mit dem Kreisligisten FC Holzheim einen zuvor nicht unbedingt erwarteten Gewinner.
Zunächst aber schien alles in geordneten Bahnen zu verlaufen. So setzten sich in der Gruppe B das Regionalligateam des SVS I und der BSC Woffenbach (Bezirksliga) recht locker durch. Spannend machte es hingegen der FC Holzheim. Der Kreisligist musste bis zum letzten seiner insgesamt fünf Vorrundenpartien zittern, bevor er mit einem Sieg gegen den punktlosen Letzten TSV Wolfstein (Kreisliga) als einer der beiden besten Gruppendritten die Zulassung zum Viertelfinale erwarb. Lokalmatador TSV Pyrbaum hingegen erreichte in seiner Gruppe A  ebenfalls den dritten Rang, musste mit nur sechs Punkte jedoch alle Hoffnungen auf ein Weiterkommen streichen. Allerdings ereilte Pyrbaum auch das Pech, mit dem SVS II (Bezirksliga) und der Vertretung des TSV Neustadt/Aisch aus der Landesliga, die zwei in der Vorrunde absolut überragenden Mannschaften vor sich gehabt zu haben. Nötigt die Bilanz der Franken mit 12 Zählern und 22:4 Treffern aus fünf Partien schon allerhand Respekt ab, so brillierte die zweite Garnitur der Klosterer in beeindruckender Art und Weise. Die von Spielertrainer Thorsten Pöllet angeführt Equipe fegte alle ihre Rivalen mit imponierenden 25:0 Toren nur so vom Parkett. Keine Chance indes hatte der SVS III, der in seiner Gruppe C trotz aufopferungsvollem Kampf punktlos die kurze Heimfahrt antreten musste.
Ab dem Viertelfinale aber schrieb die Veranstaltung dann eine komplett andere Geschichte. Das erste und wohl auch bitterste Kapitel gebührt hier dem SVS II, welchem im Match gegen den FC Holzheim die Erkenntnis wiederfuhr, dass sich alle Zahlen, seien sie auch noch so glamourös, ganz schnell als nutzloses Beiwerk entlarven können. Zwar brachte Tobias Bauer den SVS schnell mit 1:0 nach vorne, doch Robert Petzold und Thomas Krysa drehten binnen siebzig Sekunden das Spiel. Auch auf den Ausgleich von Bauer, hatte der FC in Gestalt von Thomas Krysa, der zum 3:2 einnetzte, die prompte Antwort parat. Fortan entwickelte sich ein wahrer Sturmlauf der Klosterer, doch der zum Torhüter umfunktionierte Stürmer Vahan Yelegen war nicht mehr zu überwinden. Viel Mühe hatte der SVS I, um im zweiten Viertelfinale den TSV Neustadt niederzuhalten. Nach dem 1:0 von Dominik Richter, leistete der TSV heftigsten Widerstand und belohnte sich schließlich mit dem 1:1-Ausgleich. Das nachfolgende Penalty-Schießen geriet dann zum echten Thriller, ehe SVS-Keeper Alexander Kracun die Nerven behielt und seinen Konkurrenten im Kasten überwand. Schlechter erging es  Woffenbach im Vergleich mit dem TSV Markt Erlbach (Kreisliga). Gegen den Zweiten der Gruppe C kam der BSC selbst kaum zum Zuge, kassierte aber zwei Treffer, so dass das 1:2- von Marco Queitsch nichts mehr nutze. Auch im letzten Viertelfinale triumphierte Kreisliga über Bezirksliga, als Großschwarzenlohe Büchenbach mit 2:1 eliminierte. Im Halbfinale bekam Holzheim mit Markt Erlbach einen schwer zu bespielenden Gegner serviert. Doch Michael Richter und Ibrahim Topcu, der kurz nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich, einschob, hievten ihr Team ins Finale. Dort arbeitete sich auch der SVS I gegen Großschwarzenlohe hinein. Wie schon in den Begegnungen zuvor, fehlte den Klosterern auch hier der rechte Esprit, für einen 2:1 sollte aber trotzdem reichen.
Das Finale sollte dann ganz im Zeichen eines Mannes stehen – Vahan Yelegen. Zunächst entschloss sich der Torhüter zu einem seiner zahlreichen Ausflüge an die Mittellinie und hämmerte die gelbe Kugel am verdutzten SVS-Goalie Kracun vorbei zum 1:0 in die Maschen. Christopher Kracun und Marco Wiedmann brachten den SVS dann in die scheinbare Siegesspur, doch Daniel Orel ließ dem FCH mit seinem 2:2 zehn Sekunden vor dem Ende wieder hoffen. Im nun zur Ermittlung des Triumphators nötigen Penalty-Schießen mutierte der eher kleingewachsene Keeper vollends zum Riesen. Gepaart mit Krakenarmen und raubtiergleichen Reflexen, verwehrte er den Klosterern sämtliche Einschussmöglichkeiten. Seine Kameraden indes zeigten ihre maximale Dankbarkeit, indem sie selbst dreimal einnetzten und sich die Turnierkrone aufsetzen durften.

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