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Weder Fisch noch Fleisch

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 20.10.2014
Weder Fisch noch Fleisch

Nach einer besonders in der ersten Hälfte intensivem Kampfspiel, trennen sich der SV Seligenporten und der TSV Buchbach mit 2:2 (2:2)-Unentschieden – ein Zähler, der dem SVS allerdings nicht so richtig weiterhilft.

Bei den Klosterern stand in dieser Spielzeit Patrik Nagy und Marcel Mosch eine Doppelspitze auf dem Platz. Diese Maßnahme sollte nach nur drei Minuten auch prompt voll einschlagen. Denn einen Knaller von Nagy vermochte der Buchbacher Keeper Daniel Maus nur abzuklatschen. Mosch schaltete am schnellsten und schob auf dem Rücken liegend die Kugel neben den linken Pfosten zum 1:0 in die Maschen. In der Folge entwickelte sich eine mit teils hitzigen Zweikämpfe geführte Partie. So durfte Florian Bauer durchaus von Glück sprechen, nach einer ziemlich harten Attacke gegen einen Buchbacher nur mit „Gelb“ davongekommen zu sein (15.). Wenig später kam Julian Schäf nach einem von der Gästeabwehr nur unzureichend geklärte Freistoß an den Ball, schickte diesen aber aus etwa 20 Meter beträchtlich über das Gehäuse. Nun forcierten der bis dorthin kaum zum Zuge gekommene Tabellensechste aus Buchbach allmählich seine Offensivbemühungen. Den Anfang machte Aleksandro Petrovic, der ein Zuspiel von Stefan Denk ebenso haarscharf neben den linken Pfosten ins Aus schickte (22.), wie auch Thomas Hamberger den von Dominik Brunnhübner gehüteten SVS-Kasten äußerst knapp verfehlte (29.). Trotzdem aber hatte nach einer halben Stunde Marco Christ die große Gelegenheit, auf 2:0 zu erhöhen, als er einem Pass von Nagy aus 16 Metern mit aller Wucht auf das Tor jagte, Maus aber das Geschoss mit einer tollen Parade um den Pfosten lenkte. Zum doppelten Leidwesen für den SVS sollten sich Maus‘ im Feld aktiven Kollegen umgehend für diese Großtat bedanken. Denn nach einem schnellen, über die linke Seite hervorgetragenen Angriff, hatte Denk keine Mühe um aus kurzer Distanz zum 1:1 einzulochen (33.). Der TSV drängte nun gegen sichtlich nervöse Klosterer auf die Führung. Von der allgemein hektischen Atmosphäre ließ sich auch dessen Trainer Anton Bobenstetter anstecken,  so dass ihn Schiedsrichter Markus Pflaum wegen Reklamierens auf die Tribüne schickte (40.). Kaum vom Platz gegangen, entlud sich sein Frust in einem Freudensprung, als die SVS-Abwehr den Ball nach einer Ecke nicht aus der Gefahrenzone brachte und Petrovic aus zehn Meter zum 2:1 traf (42.). Doch der SVS belohnte sich unmittelbar vor der Pause für seine couragierte Vorstellung. Denn Bauer traf eine von Nagy hereingezirkelte Ecke perfekt mit dem Kopf und erzwang das 2:2.
Waren die Standardsituationen in den vorigen Partien fast ausnahmslos recht ungefährlich, war es diesmal erneut eine Ecke, die dem SVS die beste Chance im zweiten Durchgang brachte. So bugsierte der seinen bisher besten Auftritt im Rot-Weißen Klostertrikot absolvierende Innenverteidiger Alexander Braun das Leder mit dem Haupt ins Tor, zum Entsetzen des Tabellenletzten aber versagte Pflaum dem Treffer die Anerkennung. „Nach meiner Meinung habe ich den Ball mit dem Kopf gespielt. Der Schiedsrichter aber hat zu mir gesagt, dass ich den Ball mit dem Oberarm ins Tor gelenkt habe“, ärgerte sich der Deininger noch nach dem Schlusspfiff. Bis dorthin passierte dann nicht mehr allzu viel. Zwar hatte die Heimelf ein optisches Übergewicht und sorgte auch vor dem gegnerischen Strafraum für den einen oder anderen Spannungsbogen, für ein echtes Finale furioso sollte es aber gegen die jetzt vorrangig auf Ergebnissicherung bedachten Buchbacher nicht mehr reichen.                                   
             
Stimmen zum Spiel:
Florian Schlicker, Trainer SV Seligenporten: „Wir haben gut begonnen, nach etwa 20 Minuten aber das Spiel aus der Hand gegeben. Heute hat man gemerkt, dass unsere Situation an den Jungs nicht spurlos vorübergeht. Der Punkt ist für uns zuwenig.“

Anton Bobenstetter, Trainer TSV Buchbach: „Mit dem Remis können wir zufrieden sein, denn der SVS war sehr stark. Wir haben uns in der zweiten Halbzeit viel zu wenig Torchancen herausgespielt.“
 

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