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Wenn der Gegner einfach besser ist

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 13.11.2016
Wenn der Gegner einfach besser ist

Der SVS hatte beim 0:2 (0:1) gegen den FC Bayern München II nie eine ernsthafte Chance – grämen muss er sich deshalb aber nicht.

 „Heute war der Gegner einfach besser und wenn es so ist, muss man das einfach mal akzeptieren“,  brachte Trainer Florian Schlicker die Stimmungslage seines SV Seligenporten nach dem mit  0:2 (0:1) verlorenen Match beim FC Bayern München II auf den Punkt.
Es war auch eine Partie, die sich vor höchst prominenten Augen abspielte, nämlich denen von Carlo Ancelotti, hochdekorierter und weltbekannte Trainer des Rekordmeisters. Mit dem Treiben der Klosterer hatte der natürlich recht wenig im Sinn, war er doch vielmehr daran interessiert, das Tun seines Spielers Holger Badstuber zu beobachten. Und was der Italiener sah, dürfte ihm durchaus gefallen haben. Als linkes Glied der Dreierkette installiert, avancierte 27-jährige sogleich zum Dreh- und Angelpunkt, indem er seine Großteils erheblich jüngeren Mitstreiter mit Übersicht und Gelassenheit dirigierte. Freilich machten es ihm die Klosterer auch nicht schwer, viel zu gering blieben deren Mittel und Möglichkeiten. Dass sich diese aber nicht mit der Rolle des bloßen Sparringspartners nicht abfinden wollten, fand hernach auch Badstubers Gefallen: „Beim SV Seligenporten gibt es einige, die durchaus gut kicken können“, um dann aber sogleich nachzuschieben, dass „ein solcher Gegner nicht mein Anspruch sein kann.“ Gleichwohl heimste SVS-Akteur Marco Christ ein Sonderlob ein, der dem unbestrittenen Spieler des Abends „besonders aufgefallen“ war. Der vernahm diese Worte hernach zwar mit Freude, um dann aber sogleich festzustellen, dass „wir zu  Beginn des Spiels zu viel Respekt gezeigt haben.“  In der Folge aber bissen sich er und seine Mitspieler immer besser in Geschehen hinein. „Wir haben mutig nach vorne verteidigt  und versucht, den Gegner extrem hoch anzulaufen“, fand Schlicker die Umsetzung der ausgegeben  Marschroute in Ordnung. Dass es nicht  zu mehr reichen sollte, war vor allen Dingen dem FC Bayern geschuldet, der, so der Coach: „heute extrem stark war und uns zu Fehlern gezwungen hat.“ Fehler, die zum einen die beiden Gegentore durch den eminent gefährlichen Marco Hingerl (39., 61.) begünstigten und zum anderen auch dazu führten, dass der SVS, abgesehen von einem Pfostentreffer durch Christ (76.), in der Vorwärtsbewegung so gut keine Gefahr ausstrahlte.
„Die Jungs haben alles gegeben, so dass wir stolz auf sie sein können“, verweist Schlicker auf die positiven Aspekte der zehnten Saisonniederlage. Aspekte, die im  richtungsweisenden Duell beim SV Schalding-Heining am kommenden Samstag den Ausschlag bilden können.
 

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