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Wir müssen erkennen, wen wir auf die Reise mitnehmen

Kategorie: Fußball 1. MannschaftDatum: 02.05.2017
Wir müssen erkennen, wen wir auf die Reise mitnehmen

Trainer und Sportchef Roger Prinzen gab am vergangenen Samstag seinen Einstand beim SV Seligenporten. Hier schildert er seine ersten Eindrücke und gibt einen Einblick in seine Pläne.


Herr Prinzen, Sie sind nach fast einem Jahr Pause erstmals wieder als Trainer an der Seitenlinie gestanden. Was war das für ein Gefühl?

Eines, das ich schon vermisst habe. Spätestens in der zweiten Halbzeit bin ich dann auch richtig ins Coaching reingekommen und war wieder voll in meinem Element.

Sie waren gegen 1860 München II sehr kommunikativ und haben immer wieder auf ihre Spieler eingewirkt. Ist das ihre grundlegende Art, so zu Coachen?

Ja. Wenn ich der Meinung bin, dass Mentalität ins Spiel muss und die Mannschaft Hilfestellung braucht, kann ich schon lauter werden. Ich habe es auch gerne mal etwas ruhiger, aber heute war dies nicht angebracht. In der ersten Halbzeit wäre ich beinahe wieder ins Auto eingestiegen (lacht). Nach der Pause haben wir dann aber richtig Willen gezeigt und sind teilweise auch über unsere Grenzen hinausgegangen. Dies gibt Hoffnung für den Aufbau im nächsten Jahr. Wir müssen erkennen, wen wir auf diese Reise mitnehmen.

Welche Spielphilosophie haben Sie?

Ich will den Gegner so hoch wie möglich unter Druck setzen und nach der Balleroberung schnell nach vorne spielen. Zudem werden wir  verschiedene Varianten einüben, so dass die Mannschaft auf jedes gegnerische System eine Antwort findet.

Charakterisieren Sie doch bitte Ihren Führungsstil.

Meine Art ist es, Menschen für Prozesse und den damit verbundenen Zielsetzungen zu begeistern. In diesem Zusammenhang habe ich den Anspruch, auch die Mannschaft mit einzubinden, denn ich alleine kann die Ziele nicht erreichen. Wichtig ist zudem, dass  ein Klima mit hoher Eigenmotivation herrscht.

Sie sind Trainer und Sportchef in Personalunion. Was ist der Grund dafür?

Ich wollte einfach mehr Verantwortung übernehmen und diese Möglichkeit wird mir nun geboten. Mit Michael Pfeifer und dem ersten Vorstand Walter Eisl ist es ein sehr gutes Miteinander. Ich glaube, dies ist ein guter Nährboden, um erfolgreich zu sein.                                               
 

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