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Alles was bleibt ist Hoffnung

Datum: 16.05.2015Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Alles was bleibt ist Hoffnung

~~Beim TSV Buchbach kämpft der SV Seligenporten um seine allerletzte Chance auf den Klassenerhalt.

Nach dem bereits schon vorher unerreichbaren direkten Klassenerhalt, hat der SV Seligenporten im Zuge der am vergangenen Wochenende gegen den SV Heimstetten erlittenen 1:2-Heimniederlage auch die Relegationsplätze so gut wie sicher aus den Augen verloren. Die Gründe, weshalb seine Kicker nun schon zum 17. Male als Verlierer vom Feld schlichen, kennt Trainer Florian Schlicker ganz genau, hat er sie bei den Pressekonferenzen in dieser Saison doch schon unzählige Male in die Mikrofone und Blöcke der Journalisten dozieren müssen: „Wir haben uns die Tore durch individuelle Fehler selbst zuzuschreiben und es zudem mal wieder versäumt, unsere Chancen zu nutzen.“ Diese Misere hat nun dazu geführt dass alles, was dem Tabellenletzten aus dem Klosterdorf jetzt noch bleibt, mit dem Wort „Hoffnung“ treffend umschrieben werden kann, vielmehr sogar muss. Ein Begriff also, der besonders dann gerne gebraucht wird, wenn realistische Analysen zu unbefriedigenden Ergebnissen führen. Die wohl prägnanteste Eigenschaft dieser Hoffnung ist jene, dass sie bekanntlich zuletzt stirbt. Stellt sich also die berechtigte Frage: Was hält sie aus Sicht der Klosterer überhaupt noch am Leben? Zunächst besteht die Chance, dass der den ersten Relegationsrang innehabende VfR Garching noch abgefangen werden könnte. Dies würde geschehen, wenn die Klosterer ihre letzten beiden Spiele gewinnen und der Aufsteiger zwei deutliche Niederlagen kassiert.  Zugleich dürfte der mit dem SVS zwar punktgleiche,  aber die wesentlich bessere Tordifferenz für sich in Anspruch nehmende Vorletzte FC    Eintracht Bamberg maximal noch vier Zähler holen.  Das zweite – wohl sogar etwas realistischere - Szenario stützt  sich darauf, dass ein Bayerischer  Zweitligist absteigt. Denn dann würde     die jeweilige zweite Mannschaft des Profiteams als erster Regionalligaabsteiger feststehen und somit der vorletzte Tabellenplatz zur Teilnahme an der Relegation genügen.
Ein oft gebrauchtes Synonym für „Hoffnung“ ist auch der mehr oder weniger dünne Faden. „Wir müssen auf jeden Fall alles versuchen, um Bamberg einzuholen. Wir würden  uns riesig ärgern, wenn wir es nicht schaffen und dadurch die Relegation verpassen“, ist Schlicker unbedingt gewillt, diesen Faden fest in die Hand zu nehmen Um ihn tatsächlich auch zu ergreifen, braucht es an diesem Samstag (14 Uhr) beim TSV Buchbach einen Sieg. Für  das ohnehin recht faserige, ja durchaus als marode zu bezeichnende Gebilde vielleicht eine nicht zu überstehende Zerreisprobe. Immerhin sind die Kicker aus dem Landkreis Mühldorf am Inn Tabellenvierter und insbesondere auf eigenem Platz eine Macht. Ungeachtet dessen fordert der Coach  – was bleibt ihm auch anderes übrig – bedingungslosen Einsatz: Wir müssen jetzt alles aus uns herausholen.“ Andernfalls ist sie wohl tatsächlich gestorben, die Hoffnung.               

Am Rande notiert:
Die Besten der Letzten:
Im Vergleich mit den anderen drei mit 18 Teams bestückten Regionalligen – die Nordostliga spielt nur mit 16 Mannschaften – weist der SVS mit 25 Zählern sowie 29 Treffern die weitaus beste Ausbeute auf. Nächstbester Letzter ist der FC Hennef 05 (RL West, 18 Punkte und 25 Tore).

Der Beste beim Letzten:
Kloster-Keeper Dominik Brunnhübner ist der einzige Akteur der Regionalliga Bayern, der in allen bisherigen 32 Begegnungen auf die maximal mögliche Einsatzzeit von 2880 Minuten kommt. Schärfster Verfolger ist der beim FC Bayern München II spielende Stürmer Gerrit Wegkamp mit 2705 Minuten.
 

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