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Den Durchschnitt als Ziel

Datum: 15.09.2018Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Den Durchschnitt als Ziel

Sollte der SVS beim ASV Vach gewinnen, winkt ihm eine komplett ausgeglichene Bilanz.

Seligenporten Torhüterlegende Oliver Kahn sagte einmal in seiner noch aktiven Zeit, dass es etwa zehn Spieltage brauche, bis die Tabelle eine gewisse Aussagekraft besitze. 
Übertragen auf das derzeitige Ranking der Bayernliga-Nord, ist dem SV Seligenporten somit nach elf Partien und einem aus 13 gesammelten Zählern resultierenden elften Platz ein knapp durchschnittliches Zwischenergebnis zu bescheinigen. Dass sich dieser statistische Wert aus dem Mittel zweier völlig gegensätzlicher Leistungskurven zusammensetzt, erschließt sich dem interessierten Betrachter allerdings erst auf dem zweiten Blick – nämlich dem auf die bisherigen Resultate. So rutschten die Klosterer nach einem kapitalen Fehlstart mit zwei Zählern aus den ersten sechs Spielen bis ans Tabellenende. Nun ganz unten, sollte das hochverdiente 2:2 gegen den damaligen Spitzenreiter TSV Aubstadt der Startschuss für einen bis jetzt anhaltender Aufwärtstrend sein, in dem der SVS in fünf Partien elf Zähler einfuhr. „Wir sind auf einem guten Weg, doch es wird sicherlich auch wieder Rückschläge geben“, sieht Trainer Hendrik Baumgart die Lage alles andere als rosarot. Vielmehr legte er schon unmittelbar nach dem 3:2 gegen den TSV Aubstadt sofort den Finger in die Wunde, in dem er feststellte, dass das Spiel viel früher hätte entschieden werden müssen und die Gegentore zu leicht fielen. Gibt es an der Hardware also noch so manches zu justieren, scheint die Software mittlerweile fast perfekt eingerichtet zu sein. „Es war schon beeindruckend, wie wir gegen Abtswind und zuvor im Pokal gegen Rain am Lech immer wieder aus schwierigen Situationen herausgekommen sind“, freut sich der Übungsleiter  über den enormen Kampfgeist seiner immer mehr zu einer Einheit verschmelzenden Equipe.  Eingedenk dessen, ist ihm auch vor der an diesem Samstag (15 Uhr) anstehenden Aufgabe beim ASV Vach nicht bange: „Wir können mit Selbstvertrauen hinfahren und wollen dort auf jeden Fall punkten.“
Der Klub aus dem Fürther Norden feierte in diesem Frühjahr mit dem erstmaligen Aufstieg in die Bayernliga seinen größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Dass der durch eine vier Spiele umfassende Relegation und eine entsprechend kürzere Vorbereitungszeit „erkauft“ wurde, sollte mit nur einem Zähler aus den ersten fünf Partien  erhebliche Folgen nach sich ziehen. Doch mit einem 2:1-Sieg im Nachbarderby gegen den FSV Erlangen-Bruck gelang es dem von 1979 – 1984 bei Bayer Uerdingen  reichlich Profi-Erfahrung sammelnden Trainer Norbert Hofmann den ASV in die Spur zu bringen. Was die aktuell auf Rang 16 platzierten Fürther zu leisten im Stande sind, machten sie bei ihrem letzten Heimauftritt deutlich, wo trotz einer mehr als einstündigen Unterzahl, die im oberen Tabellenbereich angesiedelte DJK Bamberg mit 2:0 bezwungen wurde.
Selbiges soll den Klosterern freilich nicht passieren, gibt Baumgart doch eine klare Marschroute aus: „Wir wollen unseren Abstand nach hinten weiter ausbauen.“ Um dies in die Tat umzusetzen, muss es gelingen, die nicht immer sattelfeste Abwehr des aktuellen Rivalen möglichst  intensiv zu beschäftigen. Für die in Sachen Chancenverwertung ohnehin noch extrem steigerungsfähige SVS-Torschussabteilung kein allzu leichtes Unterfangen. Somit kommt es dem Coach höchst ungelegen, dass wegen der krankheitsbedingten Ausfälle von Raffael Kobrowski und Dino Kardovic in dieser Woche das effiziente Offensivspiel nur recht eingeschränkt trainiert werden konnte. Während Letzterer wohl auch in Vach nicht dabei sein wird, sind die Chancen für einen Einsatz von Kobrowski durchaus gegeben. Sicher nicht dabei ist hingegen der an einer Mandelentzündung laborierende Dominik Dachs. Für ihn wird, wie schon gegen Abtswind, Torwarttrainer Florian Beck auf der Auswechselbank Platz nehmen.  Sollte es den Klosterern gelingen, ihren Aufwärtstrend fortzusetzen und optimal zu punkten, dann hätten die in den Kategorien Sieg, Remis und Niederlage jeweils eine „Vier“ stehen. Zwar nur Durchschnitt, für die Klosterer aber zweifellos ein echtes Spitzengefühl.
 

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