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Der ewige Brunni, ein eiskalter Knipser und das Jubiläums-spiel

Datum: 27.03.2015Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Der ewige Brunni, ein eiskalter Knipser und das Jubiläums-spiel

Der SVS steht gegen Bayreuth vor seiner 100. Regionalligapartie. Mit Dominik Brunnhübner und Dominik Stolz stehen zwei  Rekordspieler auf dem Feld.

Mit der Partie gegen die SpVgg Oberfranken Bayreuth, wird dem SV Seligenporten an eine ganz besondere Ehre zu teil. Zwar sind die Klosterer nicht der einzige Verein, der an diesem Wochenende in der Regionalliga sein 100. Spiel bestreitet, wohl aber der erste. Denn aufgrund der Anstoßzeit an diesem Freitag (18.30 Uhr), haben die Klosterer gegenüber den neun anderen Jubilaren die Nase ein paar Stunden weiter vorn.
„Hut ab, ich hätte nie gedacht, dass wir in der Regionalliga einmal so viele Spiele absolvieren. Darf können wir alle im Verein wirklich stolz sein“, freut sich Trainer Florian Schlicker – als Spieler selbst ein „Kind“ der ersten SVS-Stunde in Bayerns Amateuroberhaus – über den Werdegang des Dorfklubs. Maßgeblich daran beteiligt war und ist auch Dominik Brunnhübner. Der Keeper ist nicht nur auf seinem Trikot mit der Nummer eins auf dem Trikot ausgestattet, sondern darf diesen Status in punkto Einsatzzeit sogar Ligaweit für sich in Anspruch nehmen, steht der 24-jährige doch heute vor seinem 99. Regionalligaeinsatz. Die Tatsache, dass Brunnhübner stets die komplette Spielzeit auf dem Feld war, verleiht dieser ohnehin schon imposanten Bilanz  einen noch edleren Glanz. Was Wunder, dass auch Schlicker seiner Liga-Ikone einen verbalen Lorbeerkranz windet: „Brunni ist nicht nur als Fußballer, sondern vor allen Dingen auch menschlich ein ganz toller Typ. Seine Leistungen sind über jeden Zweifel erhaben, denn er hat uns schon etliche Punkte gerettet.“ Zuletzt geschah dies vor zwei Wochen im Heimspiel gegen den VfR Garching, als er, der „ewige Brunni“ mit einigen tollen Paraden den Grundstein für den 2:0-Sieg legte. Das dieser Erfolg noch von zwei Remis umrahmt wurde und die Klosterer deshalb nach der Winterpause noch ungeschlagen sind, hat auch in der Tabelle positive Spuren hinterlassen. So konnte der Abstand auf dem ersten Relegationsplatz von sieben auf drei Zähler mehr als halbiert werden. Ob sich dieser Trend weiter fortsetzt, muss indes abgewartet werden. Zwar hat der SV Heimstetten, seines Zeichens Inhaber des von den Klosterer so heißbegehrten Ranges, beim TSV Buchbach einen ziemlich heiklen Gang vor sich, die Klosterer aber stehen mit der SpVgg Bayreuth vor einer vielleicht noch größeren Hürde. Denn nach einem sehr zähen Saisonstart haben die Oberfranken mittlerweile die Kurve gekriegt und sind mit Platz sieben der mit Abstand Beste unter den drei Neulingen. Gar als richtig ehrfurchtgebietend stellt sich ein Blick auf die Rückrundentabelle dar, in der die „Altstädter“ mit 19 Punkten aus acht Spielen sogar die Spitzenposition besetzen. Schlüsselspieler ist zweifellos Ex-Klosterer Dominik Stolz. Der Edeltechniker wechselte im vergangenen Sommer nach Bayreuth und sorgte mit bereits 15 Treffern für jede Menge Furore. Weil er sich mit 28 Einschüssen in 72 Spielen auch beim SVS als eiskalter Knipser zeigte, hat sich „Stolzer“ im gleich doppelten Sinne zum besten Torschützen in der noch jungen Historie dieser Spielklasse empor geschossen.
„Bayreuth hat eine ausgebuffte Truppe, die mit richtig guten Kickern und einigen Ex-Profis gespickt ist“, zollt der Kloster-Coach dem Gegner denn auch jede Menge Respekt und erwartet „eine richtig schwere Begegnung.“ Klein beigeben aber will Schlicker, der abgesehen von Verteidiger Alexander Braun (Zehenprobleme) und Stürmer Stephan König (Schulterbruch) auf den gesamten Kader zurückgreifen kann, freilich nicht. „Wir sind optimistisch und werden vor unseren Zuschauern alles geben und einem richtig heißen Fight liefern“, weiß er vielmehr, was er den Fans zum Jubiläum schuldig ist.                                                                                                                              

Am Rande notiert:
Spiele: In seinen 99 Partien hat der SVS 33 Siege, 20 Remis und 46 Niederlagen eingefahren. Das häufigste Ergebnis überhaupt war ein 1:2 (10x). Wenn gewonnen wurde, dann am liebsten mit 1:0 oder 2:1 (beide 8x). Ging ein Spiel Unentschieden aus, wurde ein 2:2 bevorzugt (8x).

Spieler: Bislang hat der SVS bislang 55 Akteure eingesetzt. Bei den Feldspielern verbucht Abwehrmann Dominik Räder mit 87 die meisten Einsätzen. Kapitän Christopher Schaab weist ein Spiel weniger auf. Verteidiger Julia Schäf gehört mit 16 Ein- und ebenso vielen Auswechslungen der Titel des „Rotationsmeisters“.

Tore: Insgesamt wurden 130 Tore erzielt und 176 kassiert. Dominik Stolz ist zwar der beste Torschütze, den besten Schnitt, also Treffer im Verhältnis zu den tatsächlich gespielten Minuten, weist allerdings Bernd Rosinger auf. „Rosi“ benötigte für seine 16 Treffer 1354 Minuten, was einer „Ladezeit“ von 84,63 Minuten entspricht.
 

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