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Der nächste schwere Brocken

Datum: 28.03.2018Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Der nächste schwere Brocken

Nach dem Coup in Nürnberg wollen die Klosterer auch dem Tabellenvierten FC Ingolstadt 04 II das Leben schwer machen.

Viel Zeit bleibt dem SV Seligenporten nicht, um sich über den 2:1-Coup beim 1. FC Nürnberg II zu freuen, fordert doch der momentan sehr eng getaktete Terminkalender schon an diesem Mittwoch (19 Uhr) beim FC Ingolstadt II den nächsten Einsatz.
Dessen ungeachtet, entfaltet dieser erste Sieg im neuen Jahr und nach acht Spielen noch immer seine positive Wirkung. „Dieser Erfolg gibt uns Auftrieb, bei uns herrscht derzeit eine gute Stimmung“, so SVS-Coach Roger Prinzen. Überhaupt scheint die arg schwache Vorstellung beim 0:4 gegen den TSV Buchbach einen Lernprozess im Team angestoßen zu haben. Schon gegen Illertissen nicht zu verleugnen, kam dieser am vergangenen Samstag in Nürnberg dann voll zum Tragen. Dort versprühte die Kloster-Equipe vom Anpfiff bis hin zum siegreichen Ende, den unbedingten Willen, sich nicht unterkriegen zu lassen. „Man hat klar gespürt, dass ein guter Geist in der Mannschaft wohnt. Wir haben uns nicht versteckt, sondern waren mutig und es ist uns auch gelungen, einige gute Torgelegenheiten zu erspielen“, ist der Trainer über die Entwicklung selbstredend hocherfreut.
Sorgen, dass sein kickendes Personal der enormen läuferischen Leistung Tribut zollen muss, hegt er indes keine. Legt Prinzen sowieso extrem viel Augenmerk auf eine optimale körperliche Verfassung, gesellt sich hier die intensive Vorbereitung in der Winterpause mit bis zu sechs wöchentlichen Einheiten noch dazu.
Immer besser bewährt sich darüber hinaus der seit kurzem praktizierte Schachzug Kai Neuerer, seines Zeichens eigentlich rechter Verteidiger, weiter nach vorne zu ziehen. Grund für diese Maßnahme ist zum einen, dass der Kader auf Neuerers Position über mehrere Optionen verfügt. Zum anderen bietet sich für den 22-jährigen nun die Möglichkeit, seine rechte ausgeprägte Grundschnelligkeit besser zur Geltung zu bringen. Allerdings fordert der Übungsleiter von seiner Nummer 27, dass „er noch mehr in die Zweikämpfe gehen muss.“
Gar keinen Zweikampf bestreiten wird hingegen Stanislaus Herzel. Der Kapitän ist aufgrund seiner fünften gelben Karte zum tatenlosen Zuschauen verurteilt. Falls der für ihn prädestinierte Julian Schäf seine Wadenprobleme noch nicht auskuriert hat, müsste Neuerer wohl wieder zurück zu seinen Wurzeln.
Egal, ob hinten oder doch wieder im Mittelfeld – Neuerer und seine Mannschaftkameraden werden sich auf alle Fälle einem brandgefährlichen Kontrahenten gegenüber sehen. Immerhin befindet sich der FC Ingolstadt 04 II auf einem beachtlichen vierten Tabellenrang und könnte, sofern wenigstens zwei der drei  ausstehenden Nachholspiele siegreich gestaltet werden, sogar zum Kronprinzen hinter dem souveränen Tabellenführer 1860 München avancieren. Prunkstück ist die mit 31 Gegentoren zweitbeste Defensive der Liga. Doch auch in Sachen erfolgreicher Torschuss agieren die „Schanzer“ mit ihren 55 Treffern recht geschickt. Darüber hinaus wird das Kerngeschäft, nämlich die Heranführung von jungen Talenten an den Zweitligakader, konsequent betrieben. Jüngstes Bespiel dafür ist Maximilian Thalhammer, der im Sommer einen Profivertrag unterschrieb. „Ingolstadt ist ein körperlich robustes Team, das nicht nur kombiniert, sondern es auch versteht, von hinten heraus mit langen Bällen zu spielen“, weiß Prinzen um die Stärken des Gegners. Freilich aber kennt der Ex-Profi auch die Schwächen einer solchen Vorgehensweise: „Im Vergleich zum Spiel gegen den Club bekommen wir dadurch vielleicht mehr Platz in der Offensive.“                                 

Am Rande notiert:
Elfmeter: Mit bisher drei erhaltenen Elfmetern liegt der SVS im Ligavergleich ziemlich weit unten. Weil aber jeder Schuss von Punkt auch ein Treffer war, sind die Klosterer das Team mit den siebtmeisten Toren aus solchen Standards. Ganz oben rangiert hier der FC Schweinfurt, der sämtliche seiner acht Elfer einnetzte.

Karten: Mit 55 gelben, drei gelb-roten und einer roten Karten belegt der SVS in der Fairnesstabelle Platz elf. Während der FV Illertissen das anständigste Team stellt, gebührt dem in der „echten Tabelle“ auf dem Letzten Platz darbenden FC Unterföhring auch in diesem Klassement die Rolle des Schlusslichts.


 

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