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Die Klosterer geben ihre Heimpremiere

Datum: 29.07.2017Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Die Klosterer geben ihre Heimpremiere

Gegen den im Umbruch befindlichen SV Wacker Burghausen erwartet SVS-Coach Roger Prinzen „ein interessantes Spiel.“

 „Wir waren gegen Memmingen lange Zeit auf Augenhöhe, haben aber den Sack nicht zugemacht“, ärgerte sich SVS-Trainer Roger Prinzen hernach mächtig über die 2:4-Startniederlage beim FC Memmingen. Besonders bitter war in diesem Zusammenhang, dass die in der Vorbereitung einen recht stabilen Eindruck vermittelnde Kloster- Abwehr bei den ersten drei Gegentoren der Allgäuer tatkräftig Unterstützung leistete. Um diese Defizite schnellstmöglich aufzuarbeiten, hat der Coach am den Trainingsplan am vergangenen Mittwoch flugs umgeschmissen. Statt der eigentlich vorgesehenen Regenerationseinheit, wurden die von der Mannschaft produzierten Fehler erst per Video genau analysiert  und anschließend deren künftige Vermeidung auch in der Praxis intensiv geübt. Freilich war längst nicht alles schlecht, was der SVS in seinem Auftaktmatch auf den grünen Rasen zeigte. „Wir waren sehr aktiv und haben den Gegner früh unter Druck gesetzt“, sieht Prinzen auch die andere Seite der Medaille. Eine Seite, die es auch unbedingt braucht, will man die „Null“ vom Punktekonto schnellstmöglich tilgen. Und weil der bereits zwei Spiele absolvierende SV Wacker Burghausen, an diesem Samstag (14 Uhr) zu Gast im Kloster, ebenfalls eine solche aufweist, erwartet der Coach „ein sehr interessantes Spiel.“
Lange Zeit dem Profifußball verschrieben, entschloss Burghausen im Dezember des letzten Jahres für einen radikalen Schnitt und machte sich daran, den Spielbetrieb neu zu strukturieren. Entscheidend hierfür war die unbefriedigende sportliche Situation, als der ehemalige Zweitligist statt wie ursprünglich geplant an der Spitze der Regionalliga mitzumischen, tatsächlich tief im Abstiegskampf verstrickt war. Die deshalb bei Sponsoren und Vereinsverantwortlichen aufkommende Frage, ob sich unter diesen Bedingungen Profifußball lohne, wurde klar verneint. Damit einhergehend warf wenig später auch Trainer Uwe Wolf das Handtuch. Sein Nachfolger Patrick Mölzl machte das Beste aus der verfahrenen Situation und führte die Oberbayern immerhin noch auf Platz elf.
In dieser Spielzeit will man nun mit einer stark veränderten Mannschaft einen Mittelfeldplatz erreichen. Prunkstück des Teams ist zweifellos der Sturm. Dort sollen der von Absteiger Bayern Hof losgeeiste Martin Holek und Sascha Marinkovic (1860 Rosenheim) mit ihren Toren für ruhigere Zeiten sorgen. Das der Start mit einem 1:3 beim TSV 1860 München, sowie einer derben 1:4-Pleite in Illertissen in die Binsen ging, wird man in Burghausen nicht überbewerten, präsentierte sich das Team doch zumindest bei den „Löwen“ über weite Strecken sehr ansehlich. Größere Sorgen bereitet hingegen, dass mit Rechtsverteidiger Tobias Janietz (Jochbeinbruch) sowie Philipp Knochner (Kreuzbandriss) gleich zwei wichtige Stützen Verletzung über längere Zeit wegbrechen.
Personelle Baustellen, wenngleich anderer Art, treiben auch Prinzen in seiner Funktion als Sportchef derzeit um, fahndet er doch noch immer nach bis zu drei gestandenen Offensivkräften. Mit dem 28-jährigen Tommy Müller, zuletzt beim Nordost Regionalligisten Germania Halberstadt unter Vertrag, zappelt immerhin schon ein Fisch an seiner Angel. Die bisherigen Gespräche mit Müller, der auch schon beim Test gegen den ATSV Erlangen vorspielte, sind, so Prinzen, „gut verlaufen und auch aus der Mannschaft kamen nur positive Signale.“                                     

Am Rande notiert:
Umgezogen: Der SVS ist in seiner Arena „umgezogen“ und sitzt künftig auf der ehemaligen Gästebank. „Ich wollte einfach für einen neuen Reiz sorgen. Außerdem habe ich als Trainer des 1. FC Nürnberg II alle meine Spiele auf dieser Bank gewonnen“, erklärt Prinzen diese ungewöhnliche Maßnahme.

Ungeschlagen: Die Klosterer sind gegen Burghausen noch ungeschlagen. In den bisherigen vier Vergleichen behielt der Dorfklub gegen den ehemaligen Zweitligisten dreimal die Oberhand und spielte einmal Remis.
 

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