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Ein Jubiläum vor der Brust und einen Sieg im Sinn.

Datum: 03.10.2015Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Ein Jubiläum vor der Brust und einen Sieg im Sinn.

Der 200.-Punktspieleinsatz von Dominik Räder soll mit einem Erfolg gegen den Vorletzten 1. FC Sand einen gebührenden Rahmen erhalten.

Eigentlich hat er es nicht so mit dem Rampenlicht, doch wenn der SV Seligenporten an diesem Samstag (15 Uhr) zum Match gegen den 1. FC Sand antritt, dann steht er mittendrin. Die Rede ist von Dominik Räder. Der Kapitän und Innenverteidiger wird sich zu diesem Zeitpunkt nämlich zum 200.-Male in einem Punktspiel des SVS das in dieser Saison meist neongrüne Trikot überstreifen. „Diese Marke spricht für ihn. Es ist auf diesem Niveau selten, dass jemand so lange bei einem Verein ist“, zollt ihm sein Trainer Florian Schlicker die verdiente Anerkennung. Ebenso ein Urgestein der Klosterer, kann sich der Trainer noch genau an die Anfangszeiten des Jubilars im Sommer 2009 erinnern: „Als Dominik zu uns gekommen ist, war er ein junger Zocker, der einfach drauflosgespielt hat.“ Im Laufe der Jahre und Spiele hat der begabte Techniker dann die Wandlung zu einem, so der Coach: „reifen Spieler vollzogen, der sich vor allem taktisch gut entwickelt hat und zu einem großen Stabilisator geworden ist.“  Das dem so ist, daran hat Schlicker selbst ein gerüttelt Maß Anteil. Immerhin bescheinigt  Räder seinem Trainer, dass dieser auf die Erlangung und Verbesserung eben jener Fähigkeiten sehr großen Wert lege. Ein echter Glücksfall war für ihn auch der damalige Übungsleiter  Karsten Wettberg: „Wettberg hat mir gleich das Vertrauen geschenkt und mich sofort zum Stammspieler gemacht.“ Das  wichtigste Erbe, welches ihm sein ehemaligen Mentor hinterlassen habe, sei aber „ein extremer Siegeswille.“ Dass sich diese Tugend angesichts der recht  zweikampfintensiven Position in einer recht „farbenfrohen“ Karriere  niederschlagen könnte, verbietet ihm, der er ohnehin viel eher den Typus des  Ballstreichlers verkörpert,  neben seiner hervorragenden Antizipationsfähigkeit auch das ihm eigene, besonnene Naturell. „Ich muss darauf achten, wie die Stimmung in der Mannschaft ist und vor allen Dingen auch Verantwortung übernehmen“, spiegeln sich „Domis“ Charaktereigenschaften auch in seiner Interpretation der Rolle des Kapitäns. Somit darf getrost davon ausgegangen werden, dass er sich am vergangenen Wochenende nach der 1:2-Niederlage in Großbardorf entsprechend kritisch im Mannschaftskreis geäußert hat, als man erst in der letzten halben Stunde bereit war, dem kampfstarken Gegner Paroli zu bieten.  „Das war ein Rückfall in vergangene Zeiten. Ich dachte eigentlich, dass wir schon weiter wären“, ärgert sich auch Schlicker noch einige Tage später über die verpasste Gelegenheit, sich auf Tabellenplatz zwei einzunisten. Um alle Beine zur sofortigen Wiedergutmachung zu mobilisieren, scheint  nun mit dem 1. SC Sand der ideale Gegner im Kloster aufzukreuzen. Denn nach einer souverän bewerkstelligten Relegation aus der Landesliga Nordwest, tut sich das Team von Trainer und Ex-Bundesliga-Profi Bernd Eigner (23 Einsätze für St. Pauli)  in der neuen Umgebung recht schwer und steht derzeit mit sieben Zähler auf den vorletzten Platz. Schwachpunkt des FCS ist die mit nur 11 Treffern arg limitierte Offensive. Hier wirkt es sich gravierend aus, das mit Kapitän Daniel Rinbergas (Kreuzbandriss) und einem Schien- und Wadenbeinbruch laborierenden Peter Heyer zwei Torjäger und letztjährige Aufstiegsgaranten noch über unbestimmte Zeit ausfallen. Daraus eine Garantie für einen Sieg der Klosterer abzuleiten, kommt Schlicker allerdings nicht in den Sinn: „Wir haben schon des Öfteren schmerzlich erfahren, dass kein Gegner leicht ist.“ Die unvermeidliche Favoritenrolle abstreiten, will er freilich nicht. Weiß er selbstredend um die Qualitäten der Seinen: „Wenn wir alles geben, ist ein Sieg auf jeden Fall drin.“ Es wäre dies ein gebührender Rahmen um ein besonderes Spiel.                                

Dominik Räder in Zahlen:
Beim SVS seit: 01.07.2009 (somit dienstältester Spieler)
Position: Innenverteidiger
Sein erstes Spiel: 28.07.2009 – 4:1-Sieg bei der TSG Thannhausen.
Punktspiele für den SVS: 199 mit insgesamt 17229 Spielminuten 
Ø-Einsatzdauer pro Spiel: 87,58 Minuten
Eingewechselt: 7-Mal
Ausgewechselt: 13-Mal
Tore: 3
Gelbe Karten: 8
Gelb-Rot: keine
Rot: keine
 

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