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Erst laufen, um dann zu hoffen

Datum: 12.05.2018Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Erst laufen, um dann zu hoffen

Der SVS will mit einer engagierten Leistung beim FC Bayern München II seinen dünnen Chancen auf den Klassenerhalt Vorschub leisten.

Um den Direktabstieg doch noch abzuwenden, ist der SV Seligenporten am letzten Spieltag auf fremde Hilfe angewiesen. So darf entweder der punktgleiche, aber die um vier Treffer bessere Tordifferenz innehabende FC Memmingen sein Heimspiel gegen den bereits komplett sorgenfreien SV Schalding-Heining auf keinen Fall gewinnen. Oder aber die zwei Zähler bessere SpVgg Bayreuth unterliegt in ihrem Live im Fernsehen übertragenen Duell gegen den bereits feststehenden Meister TSV 1860 München. Eine weitere Variante könnte sich aufgrund des  anhaltenden Sinkfluges der SpVgg Greuther Fürth in der zweiten Bundesliga ergeben. Sollte das Kleeblatt nämlich nach 20 Jahren in die Drittklassigkeit abrutschen, stünde deren in der Regionalliga kickende zweite Mannschaft ebenfalls als Absteiger fest. Kommt es sogar zum – freilich äußerst unwahrscheinlichen - Idealfall, dass alle drei genannten Szenarien miteinander eintreffen und der SV Seligenporten darüber hinaus sein am Samstag (14.05 Uhr) anstehendes Match beim FC Bayern München II gewinnt, dann dürften die Dorfkicker urplötzlich sogar noch über den direkten Klassenerhalt jubeln.
Mit einer solchen maximalen Gnade der Fußballgötter mag man sich im Kloster allerdings nicht beschäftigen. Vielmehr fordert Trainer Roger Prinzen von seinen Mannen, alles zu geben, um beim Eintreffen des noch am wahrscheinlichsten Falles, nämlich dem, dass der FC Memmingen tatsächlich straucheln sollte, vielleicht tatsächlich noch den Relegationsplatz zu erreichen: „Wir haben es nicht mehr in der eigenen Hand, aber wenn sich noch eine Möglichkeit ergibt, dann müssen wir alles versucht haben, diese auch zu ergreifen.“ 
Nüchtern betrachtet ist die Wahrscheinlichkeit auf einen Punktgewinn beim FC Bayern München II nicht eben groß. Mut macht Prinzen jedoch die Tatsache, dass „wir gegen gute Gegner meist auch gute Spiele gemacht haben.“ So auch gegen eben diesen so ungleichen Rivalen, dem in einem mitreisenden Hinspiel nach einem 0:2-Rückstand noch ein Zähler abgetrotzt wurde. Mittlerweile aber zeigt sich Unterbau des Rekordmeisters wesentlich gefestigter und vermieste vor kurzem den „Löwen“ mit 3:1 einem 3:1-Erfolg die vorzeitige Meisterfeier. So prestigeträchtig der Sieg zweifellos war, konnte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die traditionell mit großen Ambitionen daher kommenden Bayern den Triumphmarsch des Stadtrivalen in keiner Phase der Saison so richtig zu gefährden vermochten und sich mit deutlichem Abstand auf Platz zwei einreihen müssen. Mittlerweile ist die Kaderplanung des FCB für die neue Saison in vollem Gang. Die findet aber ohne Trainer Tim Walter statt, der durch Holger Seitz, aktueller Coach der U17, ersetzt wird.
Dass die Münchner deshalb den Schongang einlegen werden, glaubt Prinzen indes nicht: „Uns erwartet eine absolute Mamutaufgabe. Wir werden nicht viele Gelegenheiten bekommen, müssen aber andererseits alles daransetzen, die gegnerischen Möglichkeiten schon im Ansatz zu verhindern.“ So schwierig diese Aufgabe sicherlich sein wird, über die dafür notwendigen körperlichen Voraussetzungen macht sich der Übungsleiter keinen Kopf: „Die Spieler sind fit und können bis zur allerletzten Minute laufen.“ Laufen, um danach zu hoffen.                    
               
Am Rande notiert:
Anstoß: Die mit 14.05 Uhr ungewöhnliche Anpfiff am letzten Spielzeit hat seine Ursache in der  Liveübertragung der Partie des TSV 1860 München bei der SpVgg Bayreuth. Hiermit soll die Bedingung des ligaweiten zeitgleichen Anpfiffes gewahrt bleiben.

Schlusspfiff: In den neun Saisonfinals seit dem erstmaligen Bayernliga-Aufstieg 2008/09 holten die Klosterer fünf Siege und kassierten vier Niederlagen.
 

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