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Herz, Mut und ein starker gemeinsamer Geist

Datum: 01.08.2014Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Herz, Mut und ein starker gemeinsamer Geist

Beim FC Memmingen will der SV Seligenporten die Wende einleiten und seinen ersten Sieg einfahren.

Vor dem Match beim FC Memmingen am heutigen Freitag (19.30 Uhr)  drängt beim SV Seligenporten allmählich die Zeit. Die Zeit nämlich, endlich den ersten Saisonsieg einzufahren. Ist doch der den direkten Klassenerhalt garantierende Platz 14 schon drei Punkte entfernt. Wer die Klosterer zuletzt in Illertissen spielen sah, dürfte es kaum für möglich gehalten haben, dass dieses Team mit nur einem Zähler aus vier Partien fast ganz unten steht. Insbesondere im zweiten Durchgang bereitete der SVS den bayerischen Amateurmeister  mannigfaltige Probleme, ohne jedoch zählbares herauszuschlagen. Und  wie es in solch einer angespannten Situation, wie jener des SVS dann allzu oft passiert, gesellt  sich auch noch das Pech als treuer Wegbegleiter dazu. So scheiterte Patrick Schwesinger am überragend reagierenden Illertisser Keeper und Stephan König traf mit einem Kopfball nur das Gebälk. „Die beiden haben ihre Sache sehr ordentlich gemacht. Dass es noch an der Abstimmung fehlt, ist ganz normal“, ist Trainer Florian Schlicker mit seinen beiden Debütanten zufrieden, um sogleich dem gesamten Team ein dickes Lob zu  zollen: „Auf diese Leistung können wir aufbauen.“ Am nötigen Willen mangelt es ebenfalls nicht. Denn wer den SVS in Illertissen beobachtete, konnte sehen und vielleicht sogar noch mehr spüren, von welch‘ starken gemeinsamen Geist dieses Team durchdrungen ist. Ein Team, in dem  einer für den anderen rackerte und ackerte und selbst die Ersatzspieler gebannt mitfieberten. Freilich wäre es zu kurz gegriffen diese, nach einer in weiten Teilen optimal verlaufenen vorherigen Spielzeit, nun umso ungewohnter und schwerer zu bewältigende Misere ausschließlich am nicht gewogenen Schicksal festzumachen. Weisen die Entstehungsgeschichten der bislang drei Niederlagen immerhin allesamt ein gemeinsames Kennzeichen auf. Nämlich jenes, das die Kloster-Equipe zu Beginn ihrem jeweiligen  Kontrahenten weitgehend das Feld überließ und viel zu passiv agierte, um dann nach einem fast zwangsläufigen Rückstand plötzlich das spielerische Element hervorzuholen und eine – letztlich vergebliche – Aufholjagd zu starten. Damit es beim Tabellen-Zwölften FC Memmingen zu solch einer es gar nicht kommen muss, appelliert Schlicker an die Psyche seiner Kicker: „Wir brauchen Herz und Mut. Die Jungs müssen an sich glauben und das Positive aus der Partie gegen Illertissen mitnehmen.“ Eingreifen muss der Coach nach der insgesamt drei Spiele umfassenden Rotsperre für Pascal Worst auch ins spielerische Herz des Mannschaftsgefüges. „Wahrscheinlich werde ich Christopher Schaab zurückziehen und mit Marco Christ und Rico Röder das Zentrum besetzen“, hat er seinen Operationsplan parat. Passen muss auch Innenverteidiger Florian Jakl, wegen Rückproblemen. Ob vielleicht sogar ein Bandscheibenvorfall vorliegt, soll eine Computertomographie klären.
                                                    

Am Rande notiert:
Zuwachs: Nach den Debüts von Patrick Schwesinger und Stephan König in Illertissen, hat der SVS in der Regionalliga bislang 44 verschiedene Spieler eingesetzt. Seit dem Bayernligaaufstieg 2008/09 sind es 98 Akteure.

Aufstieg: Am vergangenen Dienstag durfte der SV Seligenporten ganz ohne eigenes Zutun das Tabellenende verlassen. Ursächlich hierfür war, dass die SpVgg Oberfranken Bayreuth ihr Nachholspiel gegen Heimstetten mit 0:4 verlor und nun der schlechteren Tordifferenz wegen auf Rang 18 steht
 

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