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Ich kenne keine Liga mit einem derartigen Termindruck

Datum: 22.08.2015Kategorie: Fußball 1. Mannschaft
Ich kenne keine Liga mit einem derartigen Termindruck

SVS-Coach Florian Schlicker prangert vor dem Spiel beim SV Alemannia Haibach (Sa. 16 Uhr) die Spielplangestaltung an.

Mit der Partie beim SV Alemannia Haibach an diesem Samstag (16 Uhr), ertönt für den SV Seligenporten binnen 22 Tagen zum siebten Male der Anpfiff zu einem Pflichtspiel. „Ich kenne keine Liga, in der es einen derartigen Termindruck gibt. Es ist ein Wahnsinn, wie wir von einem Spiel zum anderen gehetzt werden“, bringt Trainer Florian Schlicker für den Spielplan kein Verständnis auf. Mittels Rotation versucht er die Belastung seiner Spieler wenigstens einigermaßen in Grenzen zu halten. Warum er dieses Rezept besonders häufig auf der „Sechs“ anwendet, begründet Schlicker damit, dass „gerade diese Position eine sehr intensive und kraftraubende“ sei. 
Der Einwand, dass auch andere Klubs unter diesem von Seiten des Bayerischen Fußballverbandes heraufbeschworenen Dilemmas zu leiten hätten, greift hier nur bedingt. Kommt doch für die Klosterer noch hinzu, dass ihnen aufgrund der komplizierten Situation in der Abstiegs-Relegation der Regionalliga nur zwei Wochen Sommerpause vergönnt waren. Mit den Auswirkungen, dieser für eine echte körperliche und mentale Erholung viel zu kurzen Zeitspanne, muss der Coach nun auch bei der täglichen Arbeit auf dem Platz fertig werden. „Unser Training besteht überwiegend aus Wundenlecken und ein wenig Bewegungstherapie.“ Für den eigentlichen Zweck der Übungseinheiten, nämlich dem Einstudieren von grundsätzlichen Dingen und der Weiterentwicklung der Mannschaft fehlt ihm neben der Zeit auch das nötige Personal. So konnte er diese Woche nur eine mit neun oder zehn Köpfen sehr übersichtliche Trainingsgruppe begrüßen.
In Anbetracht dieser Misere freut sich Schlicker natürlich umso mehr über den 1:0-Sieg im Pokal gegen  den Regionalligisten TSV Rain am Lech, bei dem er seinem Team eine „dominante Vorstellung“ bescheinigte. Wie schon so oft in dieser noch recht kurzen Spielzeit aber machten es sich die Klosterer durch zahlreiche vergebene Chancen wieder einmal selbst schwer und produzierten erst gegen einen zweifach dezimierten Rivalen den letztlich entscheidenden Treffer. „Das wir die in Unterzahl spielenden Rainer dann noch zum Kontern einladen, darf nicht passieren“, findet der Trainer noch ein weiteres Haar in der Suppe.
Eine Schwäche, die sich im Match beim SV Alemannia Haibach  fatal auswirken könnte. Denn mit Christian  Johann Breunig beherbergen die auf Rang neun stehenden Unterfranken einen Stürmer in ihren Reihen, der in der Vorsaison für 25 der insgesamt 43 Haibacher Treffer verantwortlich zeichnete und auch in diesem Jahr das Leder schon fünfmal in den gegnerischen Kasten bugsierte. Das der in der Nähe von Aschaffenburg beheimatete Klub noch ohne Heimsieg dasteht, mag Schlicker nicht überbewerten und erwartet vielmehr „eine gute Mannschaft, die uns einen heißen Tanz bereiten wird.“

Am Rande notiert:
Zweimalig einmalig:
Der bislang einzige Vergleich des SVS gegen den SV Alemannia Haibach fand unter dem Dach statt. Im Halbfinale der bayerischen Hallenmeisterschaften 2012  gab es einen 3:1-Sieg für die Klosterer, die sich dann auch den Titel holten.

Der im Pokal gegen Rain am Lech eingewechselte Tim Ruhrseitz ist der 119. Spieler, der für den SVS in einem Pflichtspiel seit dem Bayernliga-Aufstieg zum Einsatz kam
 

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